• IT-Karriere:
  • Services:

Kartellamt: Facebook drohen Sanktionen wegen Datensammlung

Hier ein paar Daten von Whatsapp, dort ein paar Daten von Instagram: Facebook sammelt Informationen über seine Mitglieder, ohne diese ausdrücklich gefragt zu haben. Das Kartellamt ist der Auffassung, dass das Netzwerk damit seine Marktstellung ausnutzt.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Facebook auf dem Smartphone
Facebook auf dem Smartphone (Bild: Brendan Smialowski/AFP/Getty Images)

Das Bundeskartellamt bereitet nach eigenen Angaben mögliche Sanktionen gegen Facebook vor, sollte das Unternehmen das Sammeln von Daten ohne Widerspruchsmöglichkeit der Nutzer nicht einstellen. "Wir kritisieren die Art und Weise, wie das Unternehmen persönliche Daten sammelt und verwertet, als möglichen Missbrauch von Marktmacht", sagte Kartellamtschef Andreas Mundt der Rheinischen Post am 2. Januar 2018. Die Nutzer müssten hinnehmen, dass ihre Daten auch aus Drittquellen massenhaft gesammelt würden, obwohl sie davon wenig oder zumeist gar nichts wüssten. Dies habe man Facebook vor Weihnachten 2017 mitgeteilt.

Stellenmarkt
  1. Hays AG, Mannheim
  2. ING Deutschland, Frankfurt, Nürnberg

"Nun werden wir sehen, wie Facebook auf unsere Kritik reagiert", sagte Mundt. Danach werde entschieden, wie weiter verfahren werden solle. Entweder das US-Unternehmen schlage eine eigene Lösung vor oder das Kartellamt müsse "das Sammeln und Verwerten von Daten aus Drittquellen ohne ausdrückliche Zustimmung der Nutzer" verbieten. Dank des sogenannten Auswirkungsprinzips sei das Kartellamt dem Konzern gegenüber nicht ohnmächtig. "Gegen einen Verstoß können wir wirksam vorgehen, soweit er sich in der Bundesrepublik auswirkt."

In einer vorläufigen Einschätzung hatte das Bundeskartellamt bereits Mitte Dezember 2017 moniert, dass das weltgrößte Onlinenetzwerk in Deutschland "unbegrenzt jegliche Art von Nutzerdaten aus Drittquellen sammelt" und mit dem Facebook-Konto zusammenführt. Zu diesen Quellen gehören etwa der Messengerdienst Whatsapp oder die Videoplattform Instagram, aber auch Websites anderer Betreiber, die auf Facebooks Schnittstellen zugreifen. Nach Einschätzung der Kartellwächter nimmt das US-Unternehmen in Deutschland eine marktbeherrschende Stellung ein. Facebook bestreitet das.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. (u. a. Sony DualSense Wireless-Controller für 67,89€)
  3. (u. a. Xbox Wireless Controller Carbon Black/Robot White/Shock Blue für 58,19€)

Anonymer Nutzer 03. Jan 2018

ist das nicht schon längst verboten, völlig ungeachtet des falles facebook?


Folgen Sie uns
       


E-Book-Reader Pocketbook Color im Test

Das Pocketbook Color ist der erste E-Book-Reader mit einem Farbbildschirm. Wir haben uns das Gerät angeschaut.

E-Book-Reader Pocketbook Color im Test Video aufrufen
Futuristische Schwebebahn im Testbetrieb: Verkehrsmittel der Zukunft für die dritte Dimension
Futuristische Schwebebahn im Testbetrieb
Verkehrsmittel der Zukunft für die dritte Dimension

Eine Schwebebahn für die Stadt, die jeden Passagier zum Wunschziel bringt - bequem, grün, ohne Stau und vielleicht sogar kostenlos. Ist das realistisch?
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. ÖPNV Infraserv Höchst baut Wasserstofftankstelle für Züge

Demon's Souls im Test: Düsternis auf Basis von 10,5 Tflops
Demon's Souls im Test
Düsternis auf Basis von 10,5 Tflops

Das Remake von Demon's Souls ist das einzige PS5-Spiel von Sony, das nicht für die PS4 erscheint - und ein toller Einstieg in die Serie!
Von Peter Steinlechner


    Covid-19: So funktioniert die Corona-Vorhersage am FZ Jülich
    Covid-19
    So funktioniert die Corona-Vorhersage am FZ Jülich

    Das Forschungszentrum Jülich hat ein Vorhersagetool für Corona-Neuinfektionen programmiert. Projektleiter Gordon Pipa hat uns erklärt, wie es funktioniert.
    Ein Bericht von Boris Mayer

    1. Top 500 Deutscher Supercomputer unter den ersten zehn
    2. Hochleistungsrechner Berlin und sieben weitere Städte bekommen Millionenförderung
    3. Cineca Leonardo Nvidias A100 befeuert 10-Exaflops-AI-Supercomputer

      •  /