Soziales Netzwerk: Instagram testet "Privatisierung" der Anzahl von Likes

Möglicherweise ist auf Instagram künftig nicht mehr zu sehen, wie viele Likes ein Beitrag bekommen hat. Das soziale Netzwerk verspricht sich davon weniger Druck, insbesondere für jüngere Mitglieder.

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Logo von Instagram
Logo von Instagram (Bild: Carl Court/Getty Images)

Das zu Facebook gehörende soziale Netzwerk Instagram testet derzeit in Kanada eine relativ grundlegende Überarbeitung seiner Funktionen: den Verzicht auf die Darstellung der Anzahl von Likes. Das hat der Firmenchef Adam Mosseri im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung gesagt. Mosseri nennt das "Privatisierung" der Likes. Im Rahmen des Tests bekommen die Nutzer weiterhin ein paar Namen von Personen zu sehen, von denen das bei Instagram übliche Herzchen angeklickt wurde - aber eben nicht mehr die gesamte Anzahl.

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Laut Mosseri soll dadurch der soziale Druck auf die Mitglieder, für ihre Beiträge möglichst viele Klicks zu sammeln, abgebaut werden - das Ganze wäre damit weniger ein Wettbewerb als derzeit. Ob und wann die Änderung weltweit eingeführt wird, stehe noch nicht fest.

Die Tatsache, dass Mosseri sie in dem Interview überhaupt so ausführlich vorstellt, dürfte aber ein Zeichen dafür sein, dass die Wahrscheinlichkeit für eine Umsetzung relativ hoch ist. Es gehe darum, dass die Mitglieder sich bei der Verwendung des Dienstes "wohlfühlen" und er sei bereit, dafür unter Umständen auch eine kürzere Verweildauer zu akzeptieren.

Der Unternehmenschef von Instagram geht noch auf eine Reihe weiterer Themen ein. So hält er natürlich nichts von einer Trennung von Facebook, wie sie derzeit vor allem in den USA immer mehr Politiker fordern, darunter die demokratische US-Präsidentschaftskandidatin Elizabeth Warren.

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Mosseri meint dazu unter anderem, dass durch eine Aufspaltung etwa der Jugendschutz geschwächt werden könnte, weil sein Unternehmen dann beim Filtern von Inhalten nicht mehr auf die sehr viel größeren Ressourcen von Facebook zurückgreifen könne. Außerdem gebe es mehr als genug Wettbewerb und Alternativen zu Facebook und Instagram, etwa durch Youtube. Einen internen Notfallplan für eine eventuelle Spaltung des Konzerns gebe es nicht.

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