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EU-Datenschutzverordnung: Instagram ermöglicht Nutzern umfassenden Datendownload

Wer Fotos auf Instagram hochlädt, kann diese in Zukunft einfach zusammen mit weiteren Daten herunterladen. Mit dem Schritt will Instagram die Vorgaben der neuen europäischen Datenschutzverordnung erfüllen. Der Umfang der speicherbaren Daten ist groß.
/ Tobias Költzsch
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Instagram führt ein neues Werkzeug ein, um Nutzerdaten herunterladen zu können. (Bild: Carl Court/Getty Images)
Instagram führt ein neues Werkzeug ein, um Nutzerdaten herunterladen zu können. Bild: Carl Court/Getty Images

Das soziale Netzwerk Instagram hat ein neues Werkzeug eingeführt, mit dessen Hilfe Nutzer ihre Kontendaten herunterladen und sichern können. Wie Techcrunch berichtet(öffnet im neuen Fenster) , steht die Datendownloadfunktion bereits für alle Nutzer über eine spezielle Internetseite(öffnet im neuen Fenster) zur Verfügung, gleichzeitig wird der Dienst für die Android- und iOS-Apps von Instagram verteilt.

Über den Datendownload können Nutzer nicht nur ihre Fotos, sondern auch eine Reihe weiterer Informationen herunterladen. Techcrunch zufolge sind das neben den Fotos auch alle hochgeladenen Videos, das Profilbild, alle nach Dezember 2017 archivierten Storys, die Beitragstexte der publizierten Bilder, Videos und Storys, die hochgeladenen Kontakte, die Nutzernamen der eigenen Follower sowie der Kontakte, denen der Nutzer selber folgt, Direktnachrichten und die damit verbundenen Fotos und Videos, Kommentare, Likes, Suchen und Einstellungen.

Downloadmöglichkeit ist sehr umfangreich

Damit bietet Instagram seinen Nutzern eine sehr umfassende Möglichkeit, ihre mit dem sozialen Netzwerk geteilten Informationen herunterzuladen, einzusehen und abzuspeichern. Aufgrund des möglichen Umfangs der angefragten Daten weist Instagram auf der Download-Webseite darauf hin, dass es bis zu 48 Stunden dauern kann, bis die Daten zusammengesucht seien.

Instagram kommt mit dem Datendownload den Vorgaben aus der neuen EU-Datenschutzverordnung nach. Auch andere soziale Netzwerke haben auf die neuen Richtlinien reagiert: So hat Facebook beispielsweise neue Privatsphäreneinstellungen eingeführt. Techcrunch zufolge will zudem auch Whatsapp seinen Nutzern künftig ermöglichen, ihre Konteninformationen herunterladen zu können. Die Nachrichten lassen sich bei Whatsapp bereits länger automatisiert in einer Cloud abspeichern.


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