Abo
  • Services:

Quartalsbericht: Facebooks Umsatz liegt unter den Erwartungen

Nach dem Datenskandal und dem Greifen der EU-Datenschutz-Grundverordnung hat Facebook die Investoren enttäuscht. Der Umsatz ist zwar deutlich gestiegen, liegt aber unter den Analystenprognosen. Das Nutzerwachstum ist weiter stark, bleibt aber ebenfalls unter den Erwartungen.

Artikel veröffentlicht am ,
Facebooks Hauptsitz in Menlo Park, Kalifornien
Facebooks Hauptsitz in Menlo Park, Kalifornien (Bild: Stephen Lam/Getty Images)

Facebook hat im zweiten Quartal einen Umsatzzuwachs unter den Erwartungen der Analysten berichtet. Der Umsatz stieg um 42 Prozent auf 13,23 Milliarden US-Dollar, lag damit aber um 120 Millionen US-Dollar unter den Prognosen. Das gab der Betreiber des weltgrößten sozialen Netzwerks am 25. Juli 2018 nach Handelsschluss an der Börse in New York bekannt. Die Aktie fiel im nachbörslichen Handel um 9,4 Prozent.

Stellenmarkt
  1. Bosch Gruppe, Waiblingen
  2. RAMPF Production Systems GmbH & Co. KG, Zimmern ob Rottweil

Der Gewinn stieg um 3 Prozent von 3,9 Milliarden US-Dollar (1,32 Dollar pro Aktie) auf 5,1 Milliarden US-Dollar (1,74 Dollar pro Aktie).

Die Zahl der täglich aktiven Nutzer stieg um 11 Prozent auf 1,47 Milliarden. Die Zahl der monatlich Aktiven wuchs ebenfalls um 11 Prozent auf 2,23 Milliarden. Damit liegen auch die täglichen Nutzerzahlen unter den Prognosen.

Facebook warnte vor Nutzerrückgang

Facebook hatte zuvor gewarnt, dass die Zahl der monatlich und täglich aktiven Nutzer in Europa im zweiten Quartal voraussichtlich stagnieren oder leicht rückläufig sein werde. Grund sei die Datenschutz-Grundverordnung der EU, die seit 25. Mai 2018 gilt.

Es ist auch das erste komplette Quartal seit Bekanntwerden des Datenskandals um Cambridge Analytica. Das Unternehmen sammelte im Jahr 2014 etwa 50 Millionen private Nutzerdaten von Facebook-Anwendern und verwendete diese für den Aufbau einer Analysesoftware. Mit dieser sollte Wählerverhalten vorhergesagt werden. Die Software wurde mutmaßlich genutzt, um Donald Trump im US-Präsidentschaftswahlkampf zu unterstützen. Die Weitergabe der Daten soll nicht rechtmäßig erfolgt sein.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 75,90€ + Versand
  2. 164,90€ + Versand

DreiChinesenMit... 26. Jul 2018 / Themenstart

Das hat auch niemand behaupted

spambox 26. Jul 2018 / Themenstart

Facebook produziert bzw. leistet ja im Grunde nichts, außer der Erwärmung von Luft...

Der Rechthaber 26. Jul 2018 / Themenstart

ist sicher was im argen

asa (Golem.de) 26. Jul 2018 / Themenstart

Die Zahlen vor der Klammer stimmen, dass dahinter wurde vertauscht. Danke für den Hinweis

Eheran 26. Jul 2018 / Themenstart

Wenn die Erwartung auf 3% genau getroffen wurde, dann ist das unterhalb der "Mess...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Lenovo Moto G6 - Test

Bei einem Smartphone für 250 Euro müssen sich Käufer oft auf Kompromisse einstellen. Beim Moto G6 halten sie sich aber in Grenzen.

Lenovo Moto G6 - Test Video aufrufen
Always Connected PCs im Test: Das kann Windows 10 on Snapdragon
Always Connected PCs im Test
Das kann Windows 10 on Snapdragon

Noch keine Konkurrenz für x86-Notebooks: Die Convertibles mit Snapdragon-Chip und Windows 10 on ARM sind flott, haben LTE integriert und eine extrem lange Akkulaufzeit. Der App- und der Treiber-Support ist im Alltag teils ein Manko, aber nur eins der bisherigen Geräte überzeugt uns.
Ein Test von Marc Sauter und Oliver Nickel

  1. Miix 630 Lenovos ARM-Detachable kostet 1.000 Euro
  2. Qualcomm "Wir entwickeln dediziertes Silizium für Laptops"
  3. Windows 10 on ARM Microsoft plant 64-Bit-Support ab Mai 2018

Stromversorgung: Das Märchen vom Blackout durch Elektroautos
Stromversorgung
Das Märchen vom Blackout durch Elektroautos

Die massenhafte Verbreitung von Elektroautos stellt das Stromnetz vor neue Herausforderungen. Doch verschiedenen Untersuchungen zufolge sind diese längst nicht so gravierend, wie von Kritikern befürchtet.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Elektromobilität iEV X ist ein Ausziehelektroauto
  2. Elektroautos Bundesrechnungshof hält Kaufprämie für unwirksam
  3. Ladekabel Startup Ubitricity gewinnt Klimaschutzpreis in New York

Threadripper 2990WX und 2950X im Test: Viel hilft nicht immer viel
Threadripper 2990WX und 2950X im Test
Viel hilft nicht immer viel

Für Workstations: AMDs Threadripper 2990WX mit 32 Kernen schlägt Intels ähnlich teure 18-Core-CPU klar und der günstigere Threadripper 2950X hält noch mit. Für das Ryzen-Topmodell muss aber die Software angepasst sein und sie darf nicht zu viel Datentransferrate benötigen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. 32-Kern-CPU Threadripper 2990WX läuft mit Radeons besser
  2. Threadripper 2990WX AMDs 32-Kerner kostet weniger als Intels 18-Kerner
  3. Zhongshan Subor Z+ AMD baut SoC mit PS4-Pro-Leistung für chinesische Konsole

    •  /