Digitale Gesundheit: Facebook will übermäßige App-Nutzung eindämmen

Facebook hat ein neues Activity Dashboard vorgestellt, mit dem tägliche Erinnerungen bezüglich der Nutzungszeit angezeigt und Benachrichtigungen für einen bestimmten Zeitraum stumm gestellt werden können. Dadurch sollen Nutzer Facebook und Instagram bewusster und nicht zu lange verwenden.

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Facebooks neue Einstellungen sollen Nutzern dabei helfen, nicht zu lange auf Facebook und Instagram zu verweilen.
Facebooks neue Einstellungen sollen Nutzern dabei helfen, nicht zu lange auf Facebook und Instagram zu verweilen. (Bild: Facebook)

In den mobilen Apps von Facebook und Instagram wird es künftig verschiedene Möglichkeiten geben, die Nutzungszeit einzusehen und zu verwalten. Das hat Facebook in einem Blogbeitrag bekanntgegeben. Mit dem Schritt will das Unternehmen erreichen, dass Nutzer die Dienste bewusster verwenden.

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Das neue Activity Dashboard zeigt Verwendern der sozialen Netzwerke die durchschnittliche Nutzungsdauer der Anwendung an. Auch die tägliche Nutzungszeit wird visualisiert. Unterhalb der Graphen lässt sich eine Erinnerungsfunktion aktivieren, die den Anwender nach der voreingestellten Zeit vor zu langer Nutzung warnt. So soll ein zu langer Gebrauch von Facebook und Instagram eingedämmt werden.

  • Das neue Activity Dashboard für Facebook und Instagram (Bild: Facebook)
Das neue Activity Dashboard für Facebook und Instagram (Bild: Facebook)

Die Zeiterfassung gilt allerdings nur auf dem jeweiligen Gerät. Vertrödelt der Nutzer den halben Tag auf Facebook am PC, registriert die App unter iOS und Android das nicht. Zudem lassen sich die Erinnerungen einfach wieder deaktivieren und führen nicht zu einer Sperrung der App.

Im Activity Dashboard findet sich auch eine neue Einstellung zu den Push-Benachrichtigungen der Facebook- und Instagram-App. Die Benachrichtigungen lassen sich für eine bestimmt Zeitspanne stumm schalten, was praktisch sein kann, wenn der Nutzer nicht abgelenkt werden will.

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Diese Funktion erfordert aber eine gewisse Selbstdisziplin. Sie verhindert natürlich nicht, dass der Nutzer dennoch sein Smartphone zur Hand nimmt und nachschaut, was es Neues in den sozialen Netzwerken gibt.

Funktionen dürften in den kommenden Wochen freigeschaltet werden

Aktiv sind die neuen Funktionen bei unseren Testgeräten noch nicht. Facebook will sie nach eigenen Angaben "bald" für Android und iOS verteilen.

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