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FTC: Facebook stellt 3 Milliarden für erwartete Geldbuße bereit

Facebook erwartet eine erhebliche Strafe von der Wettbewerbs- und Verbraucherschutzbehörde FTC. Derweil wachsen die Gewinne weiter massiv.

Artikel veröffentlicht am ,
Proteste an Facebooks Hauptsitz in Menlo Park, Kalifornien
Proteste an Facebooks Hauptsitz in Menlo Park, Kalifornien (Bild: Getty Images/Justin Sullivan)

Facebook stellt 3 Milliarden US-Dollar für die erwartete Geldbuße von der Federal Trade Commission (FTC) zurück und steigert den Umsatz im ersten Quartal um 26 Prozent. Das gab das Unternehmen am 24. April 2019 nach Handelsschluss an der Börse in New York bekannt.

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Facebook erzielte einen Umsatz von 15,08 Milliarden US-Dollar, das ist ein Anstieg von 26 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit 11,97 Milliarden US-Dollar. Im ersten Quartal wurden jedoch nur 2,43 Milliarden US-Dollar Gewinn erwirtschaftet. Der Nettogewinn sank im Vergleich zum Vorjahr um 51 Prozent.

Wäre das Geld nicht für die rechtliche Einigung mit der FTC wegen des Datenskandals um Cambridge Analytica reserviert worden, hätte Facebook die Gewinnschätzung der Analysten von 1,62 US-Dollar pro Aktie übertroffen und 1,89 US-Dollar je Aktie ausgewiesen.

Laut Gewinnbericht des Unternehmens für das erste Quartal stieg der Kurs der Facebook-Aktie im nachbörslichen Handel um rund 4 Prozent.

Anzahl der Nutzer wächst trotz Skandalen weiter

Die Zahl der täglich aktiven Nutzer (DAUs) lag im März 2019 durchschnittlich bei 1,56 Milliarden, das ist ein Anstieg von 8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. "Außerdem schätzen wir, dass gegenwärtig durchschnittlich mehr als 2,1 Milliarden Menschen täglich Facebook, Instagram, Whatsapp oder Messenger (unsere "Family"-Dienste) nutzen", erklärte der Konzern. "Wir hatten ein gutes Quartal, und unser Geschäft und unsere Community wachsen weiter", sagte Gründer und Vorstandschef Mark Zuckerberg.

Die Anzahl der Beschäftigten betrug 37.773 zum 31. März 2019, das ist ein Zuwachs von 36 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.



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theSens 26. Apr 2019

Genau, dass das dort nicht so richtig reinpasst, bzw notwendig ist, ist mir auch so...

Daschtan 25. Apr 2019

10 Milliarden Strafe würde etwas bewirken.

Hotohori 25. Apr 2019

Vielleicht sollte man hier auch bei entsprechend hohen Überschritten auch mit...

renegade334 25. Apr 2019

Was gab es sonst so für Höchststrafen? Microsoft und Intel gingen ja auch Richtung 1...

Bonarewitz 25. Apr 2019

Wenn ich mir beide Absätze so durchlese, drängt sich mir die Vermutung auf, dass die...


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