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Social Media: Facebook verbietet Datennutzung für Überwachung

Die Teilnahme an Demonstrationen oder die Verwendung von bestimmten Hashtags in sozialen Netzwerken könnten von Firmen oder Entwicklern systematisch ausgewertet werden. Das hat Facebook nun in seinen Nutzungsbedingungen klarer als früher untersagt.
/ Peter Steinlechner und dpa
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Facebook ändert seine Nutzungsbedingungen. (Bild: Thomas Coes/AFP/Getty Images))
Facebook ändert seine Nutzungsbedingungen. Bild: Thomas Coes/AFP/Getty Images)

Facebook hat Softwareentwicklern ausdrücklich verboten, Daten des Netzwerks für Überwachungsanwendungen zu nutzen. Die Nutzungsbestimmungen für die Plattform des weltgrößten Onlinenetzwerks und seines Fotodienstes Instagram wurden entsprechend geändert(öffnet im neuen Fenster).

Der am Montag bekanntgegebene Schritt ist eine Reaktion auf Enthüllungen der Bürgerrechtsorganisation ACLU (American Civil Liberties Union) vom Herbst 2016. Sie hatte festgestellt, dass die Software Geofeedia öffentlich verfügbare Daten von Facebook, Instagram und Twitter nutzte, um Informationen über Teilnehmer von Protestaktionen an Behörden zu verkaufen.

Aus Sicht von Facebook verstieß das Vorgehen bereits gegen bestehende Regeln, die Formulierungen wurden jetzt aber noch einmal deutlicher gemacht. Twitter präzisierte die Nutzungsbedingungen bereits Ende vergangenen Jahres und kappte den Zugang für mehrere ähnliche Dienste, die Protest-Hashtags wie #BlackLivesMatter ausgewertet hatten.


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