Mit finanziellen Sanktionen will die Bundesnetzagentur den Auftragsstau bei DSL-Wechselkunden auflösen. In den vergangenen Monaten hatten die Beschwerden von Konkurrenten der Telekom zugenommen, die Telekom verzögere die Umschaltung von Kunden, die zu ihren Wettbewerbern wechseln wollen.
Wie die Bundesnetzagentur bestätigte, kommt es derzeit zu Verzögerungen bei der Schaltung von DSL-Anschlüssen, wenn diese nicht bei der Deutschen Telekom bestellt wurden. Daher leiden darunter vor allem Kunden, die der Deutschen Telekom den Rücken kehren und zu einem alternativen Anbieter wechseln. Sie müssen zum Teil sehr lange auf die Freischaltung ihrer Anschlüsse warten.
Ende November 2007 wurde der Vorwurf bekannt, die Deutsche Telekom würde Wettbewerber behindern, weil der Ex-Monopolist die Umstellung von Telefonanschlüssen bewusst verzögere. Nun erwägt die Bundesnetzagentur Vertragsstrafen, falls ungerechtfertigte Verzögerungen in solchen Fällen auftreten.
Seit den Mittagsstunden des 4. Dezember 2007 ist das interne Netz von Hansenet - besser bekannt als Alice - wieder einmal gestört. Grund dürfte ein fehlerhaftes Routing sein: Alice-Nutzer können manche Webseiten problemlos öffnen, bei anderen Adressen erscheint eine Fehlermeldung. Die Alice-Hotline verspricht Besserung im Laufe des Nachmittags.
Nachdem die Übernahme von Freenet abgeblasen wurde, ist United Internet (1&1, GMX, Web.de) nun bei seinem Konkurrenten Versatel eingestiegen. Zuvor hatte sich United Internet schon am Mobilfunk-Anbieter Drillisch beteiligt.
Der Provider Easybell hat ein DSL-Angebot angekündigt, das ohne feste Monatsbeträge auskommt. Vielmehr ist FlatbyCall ein gedeckelter Volumentarif. Ein GByte Datenvolumen kostet 99 Cent. Kommt der Kunde jedoch auf eine Gesamtsumme von 6,93 Euro, steigt der Preis nicht mehr und das Angebot entwickelt sich zu einer echten Flatrate.
Zum Jahresende stellt Teles seinen SkyDSL-Dienst ein. Filiago als weiterer Anbieter von Satelliten-Internet-Lösungen stellt SkyDSL-Kunden ein spezielles Angebot bereit, um diesen Kundenstamm für sich zu gewinnen.
DSL-Anbieter wettern gegen die Telekom: Um die Konkurrenz auszubremsen, soll die Telekom die Umstellung von Telefonanschlüssen absichtlich verzögern. Während früher ein Zugang über die letzte Meile, die allein in Händen der Telekom liegt, binnen weniger Tage für die Konkurrenz freigeschaltet war, soll die Übergabe inzwischen bis zu drei Monate dauern. Arcor denkt über Schadensersatzforderungen nach.
Mit dem Lancom 3850 präsentiert Lancom eine neue Generation seines UMTS-Routers. Der Nachfolger des "Lancom 3550 Wireless UMTS-Routers" unterstützt aktuelle UMTS-Modems, die via Cardbus ExpressCard oder USB angeschlossen werden können.
Alice senkt zum 23. November 2007 die Preise für seine Festnetz- und DSL-Anschlüsse um 5,- Euro pro Monat. Alle DSL-Anschlüsse haben eine Downstream-Bandbreite von bis zu 16 MBit/s und der kleinste Tarif mit Internet- und Telefonflatrate ist damit für unter 30,- Euro im Monat zu haben.
Versatel gewann im dritten Quartal 2007 knapp 50.000 DSL-Privatkunden und damit mehr Neukunden als in den Quartalen zuvor. Auch der Umsatz stieg leicht, doch der harte Preiskampf drückt auf den Gewinn des Unternehmens.
Wieder einmal beschleunigt Kabel Deutschland seine Internetzugänge, die nun mit bis zu 30 MBit/s im Downstream angeboten werden. Auch Bestandskunden profitieren von höheren Bandbreiten, während die Preise konstant bleiben.
Freenet konnte zwar die Zahl seiner Kunden im dritten Quartal 2007 gegenüber dem Vorjahr deutlich steigern, der Umsatz ging dabei jedoch von 507,4 auf 470,0 Millionen Euro zurück.
Arcor will ein eigenes VDSL-Netz aufbauen und dafür Milliarden investieren. Im ersten Halbjahr seines Geschäftsjahres 2007/08 verbuchte Arcor zunächst einmal ein Umsatzwachstum von zehn Prozent auf 1,13 Milliarden Euro. Die Zahl der DSL-Kunden wuchs um 40 Prozent auf 2,34 Millionen.
Dem aktuellen Quartalsbericht zufolge hat Vodafone von Juli bis September 2007 etwa 923.000 Kunden hinzugewonnen, der Gesamtumsatz belief sich im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2007/08 auf 3,9 Milliarden Euro, die Gewinnmarge vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen lag bei 43,4 Prozent. Die positive Entwicklung hat der Düsseldorfer Netzbetreiber vor allem der steigenden Nachfrage nach Datendiensten, insbesondere via UMTS, und der guten Entwicklung seines DSL-Geschäftes zu verdanken.
O2 hat die Umsatzzahlen für das dritte Quartal 2007 vorgelegt. Nach wie vor sinkt der durchschnittliche Umsatz, den der Mobilfunker über die Handytelefonate verdient. Doch die Kundenzahlen wachsen weiter - insbesondere dank Fonic und Tchibo.
Die DSL-Preise werden nach Ansicht von Ralf Dommermuth, Chef von United Internet (1&1, GMX, Web.de), weiter sinken. Die Kunden hätten sich an sinkende Preise gewöhnt, sagte er der Financial Times Deutschland.
Gravis hat nun offiziell angekündigt, im Rahmen einer Vertriebspartnerschaft mit der Telekom zusammenzuarbeiten. Allerdings gilt das derzeit nur für die DSL/VDSL/IPTV-Privatkundensparte T-Home - und nicht für T-Mobile und demnach auch nicht für das iPhone.
In einem Interview mit Telekom-Festnetz-Chef Höttges sagte dieser, dass man die Preise im DSL-, aber auch im Mobilfunkbereich senken wird. Grund ist der hohe Preisdruck, der durch die Konkurrenz in diesem Segment aufgebaut wurde.
Die Deutsche Telekom wächst vor allem im Ausland und konnte so ihren Gesamtumsatz im dritten Quartal 2007 gegenüber dem Vorjahr um 2,8 Prozent auf 46,7 Milliarden US-Dollar steigern, obwohl der Inlandsumsatz um 9,3 Prozent gesunken ist. So erwirtschaftet die Telekom mittlerweile mehr als die Hälfte ihrer Umsätze außerhalb Deutschlands.
Das Unternehmen Wi-LAN hat Medienberichten zufolge einen Rechtsstreit mit 22 Unternehmen angefangen. Die betroffenen Unternehmen - allesamt Hightech-Unternehmen der Computerbranche - sollen Patente von Wi-LAN verletzt haben, bei denen es um WLAN-Technik in Rechnern, Stromspartechniken bei DSL-Routern und die Vermarktung dieser Produkte geht.
Die Deutsche Telekom plant einen Pilottest für "DSL mit maximaler Geschwindigkeit" und sucht dazu Testkunden. Dabei werde der so genannte "Rate Adaptive Mode" (RAM) getestet, der die jeweils zur Verfügung stehende DSL-Bandbreite maximieren soll.
Die QSC AG konnte im 3. Quartal 2007 ihren Umsatz weiter steigern: Nach vorläufigen Berechnungen erhöhte er sich um 22 Prozent auf 83,2 Millionen Euro nach 68,4 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Die höchsten Zuwächse erwirtschaftete QSC im Segment Wiederverkäufer; der Umsatz stieg um 74 Prozent auf 31,8 Millionen Euro. Allerdings kam es zu unvorhergesehenen Verzögerungen bzw. Engpässen, unter anderem mit der Aufschaltung von Neuanschlüssen.
In 51 Städten und Gemeinden bietet Arcor ab heute digitales Fernsehen via DSL an. Dabei stehen mehr als 50 frei empfangbare Sender und über 60 Pay-TV-Kanäle zur Verfügung. Die kommerzielle Vermarktung des neuen Produktes startet allerdings erst am 1. Dezember 2007.
Im April 2007 startete der Dienst MoobiCent mit einer HSDPA-Flatrate für Mobiltelefone. Seit einigen Monaten beschweren sich Nutzer des Dienstes in Internetforen über geringe Datenraten. Die Verantwortlichen von MoobiCent machen dafür technische Probleme verantwortlich, die sie aber nicht näher benennen können.
Wer einen Service-Techniker der Deutschen Telekom benötigt, der kann sich als Arbeitnehmer oft einen halben Tag Urlaub nehmen, denn die Besuchstermine liegen oft im üblichen Arbeitszeit-Rahmen. Nun will die Telekom auch Samstags-Besuche anbieten.
Wie bereits Ende September angekündigt, will O2 einen Kombi-Tarif für Festnetz und Mobilfunk anbieten. Das Bundle namens Smart Office enthält einen ADSL-2+-Anschluss mit fester öffentlicher IP-Adresse und eine DSL-Flatrate. Außerdem kann der Nutzer vom Festnetz aus andere Festnetznummern sowie Firmenmitarbeiter kostenlos anrufen. Ein GSM-Tischtelefon von O2 gibt es mit dazu. Die monatliche Vertragssumme beläuft sich auf 39 Euro netto pro Monat (46,41 Euro brutto).
Nach Informationen des Spiegel, der mit Telekom-Chef René Obermann sprach, sollen weitere 35.000 Arbeitsplätze bei dem Telekommunikationsunternehmen ausgelagert werden. Nach Angaben von Obermann besteht bei dem Konzern weiterhin Restrukturierungsbedarf. Zwar bestätigte der Telekom-Chef die Zahl der betroffenen Arbeitsplätze nicht, die der Spiegel aus dem Unternehmen zugespielt bekam, doch seien Unternehmensbereiche betroffen, für die man Partner suche bzw. die veräußert werden sollen.

Als neues Mitglied seiner "ProSafe"-Serie - zu erkennen an den blauen Metallgehäusen - hat Netgear jetzt den Gigabit-Ethernet-fähigen Firewall-Router "FVS336G" auf den Markt gebracht. Das Gerät lässt sich aus der Ferne verwalten und ist zudem mit zwei WAN-Ports ausgestattet, die für Load-Balancing oder das automatische Einspringen einer zweiten Verbindung genutzt werden können, wenn die primäre gestört ist.

Für das Telefonie-Angebot Alice gibt es nun endlich eine kostenfreie telefonische Störungsannahme. Hansenet erweitert damit seinen Kundendienst um etwas, das eigentlich selbstverständlich sein sollte.
Fernsehempfang über das Internet ist zu teuer. Zu diesem Schluss kommt eine Analyse der Wirtschaftsberatung Deloitte. Nur wenn sich ein günstigerer Preis wie in Frankreich etabliere, seien die Zuschauer bereit, auf die neue Technik zu wechseln. Derzeit verlangen Anbieter wie Alice oder die Deutsche Telekom monatliche Gebühren zwischen 45,- und 60,- Euro für das Internet-Fernsehen.
O2 senkt den Preis für seinen symmetrischen Internetzugang mit 2,3 MBit/s auf Basis von SHDSL auf 135,- Euro netto (160,65 Euro brutto) im Monat - Flatrate, Router und feste IP-Adresse inklusive.
Auf dem zweitägigen Kongress "So klingt Berlin" tauschten sich am Wochenende erfahrene Profis und Newcomer aus der Kreativindustrie über die Zukunft der Musikvermarktung aus. Der Weltuntergangsstimmung bei den Majors zum Trotz herrscht bei den jungen Kreativen Optimismus vor. Für sie ist das Internet nicht der Feind, sondern integraler Teil der Selbstvermarktungsstrategie.
Die Artec Technologies AG hat ein Patent für den Einsatz von Time-Shift bei Internet-TV (IPTV) und will deshalb prüfen, ob es rechtliche Handhabe gegenüber Arcor hat, die eine ähnliche Funktion im Rahmen ihrer IPTV-Lösung anbieten wollen.
Telefónica O2 Europe will bis 2010 in Deutschland 3,5 Milliarden Euro investieren und setzt einen neuen Schwerpunkt im Europa-Markt. Die Summe soll für den Ausbau des Mobilfunkgeschäfts und der DSL-Infrastruktur verwendet werden. Damit will der Mutterkonzern die Marktposition von O2 im Mobilfunkmarkt ausbauen.
Die im Juli 2007 von der Deutschen Telekom gestartete Billigmarke Congstar hat nach Informationen des Wirtschaftsmagazins Capital weniger Kundenzulauf als geplant. Nur etwa 800 Anmeldungen pro Tag soll Congstar verzeichnen, rund 1.000 hatte die Telekom erwartet.
Die geplante Übernahme von Freenet durch United Internet und Drillisch ist vorerst vom Tisch, berichtet die Financial Times Deutschland unter Berufung auf Bankkreise. Angeblich hat die Finanzkraft der beiden Freenet-Konkurrenten nicht ausgereicht, um die Übernahme abzuwickeln.
Der Chef der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth, hat sich in einem Interview mit der Wirtschaftswoche dafür ausgesprochen, dass auch die Konkurrenten der Deutschen Telekom am Glasfasernetz, das weitaus höhere Übertragungsgeschwindigkeiten als das DSL-Netz bietet, beteiligen soll. Er verwies auf ein regionales Beispiel aus Köln, wo ein privater Anbieter schon Glasfaseranschlüsse bis zu Endkunden verlegt.

Einen recht üppig ausgestatteten WLAN-Router bringt Trendnet mit dem "TEW-633GR" auf den Markt. Selbst der Port für ein DSL-Modem ist mit Gigabit-Ethernet beschaltet, die Reichweite des WLANs soll über große Antennen gesteigert werden. Zudem überrascht ein pfiffiges Detail.
Die WLAN-Gemeinschaft FON wird in Frankreich und Großbritannien bald erheblich mehr Reichweite haben: Sowohl Neuf Cegetel als auch British Telecom (BT) laden ihre Kunden dazu ein, ihre bestehenden Router als FON-Hotspots zu nutzen und den Internetzugang mit anderen zu teilen.
Hansenet gleicht zum 4. Oktober 2007 die Bandbreite seiner DSL-Pakete an, so dass unabhängig vom gewählten Angebot die maximale Bandbreite im Downstream bei bis zu 16 MBit/s liegt. Auch Bestandskunden sollen bis Jahresende von der Umstellung profitieren.
1&1 lockt mit einem neuen DSL-Einsteiger mit einem Komplettpaket inklusive DSL-Flatrate für unter 20,- Euro im Monat. Ein Telefonanschluss ist im Paket "1&1 Surf & Phone 1.000 Komplett" enthalten.
Die Telekommunikationsunternehmen Drillisch und United Internet erwägen die Übernahme von Freenet und haben dazu das Joint Venture MSP gegründet. Nach Informationen der Financial Times Deutschland werden die Bücher von Freenet bereits geprüft.
O2 hat zum 1. Oktober 2007 neue Geschäftskundentarife angekündigt. Der kleinste Tarif "O2 Business Pro" ist für 5,- Euro pro Monat (5,95 Euro brutto) zu haben, hierbei sind firmeninterne Gespräche kostenlos, Telefonate ins Fest- und ins Mobilfunknetz werden wie gewohnt pro Minute abgerechnet. Mit dem Tarif Business Flat XL können Firmenkunden dagegen für monatlich 65,- Euro netto (77,35 Euro brutto) kostenlos ins deutsche Festnetz, in das Mobilfunknetz von O2 Germany und in alle anderen Mobilfunknetze telefonieren.
Teles' Vorstandschef Sigram Schindler hatte bereits angekündigt, dass das Unternehmen die Rentabilität seines Geschäftsbereichs SkyDSL überprüfen will. Nun hat das Unternehmen in einer knappen Ad-hoc-Mitteilung bekannt gemacht, dass der Dienst zum Jahresende 2007 eingestellt wird.

Iomega liefert nun seine neuen Netzwerkfestplatten mit 320 und 500 GByte Kapazität auch in Europa aus. Dabei richtet sich der Hersteller vor allem an Heimanwender, die für ein einfaches NAS-System (Network Attached Storage) nicht mehr als für eine normale externe Festplatte ausgeben wollen.
Zu Arcors üblichen DSL- und Telefon-Tarifen gesellt sich für kurze Zeit ein an DSL-Einsteiger gerichtetes neues "Internet-Flat-Paket". Das Aktionsangebot umfasst für monatliche 24,95 Euro einen analogen Telefonanschluss nebst DSL-Flatrate mit kleiner Bandbreite.
Nokia Siemens Networks will zusammen mit Airvana eine Femtozellen-Komplettlösung für UMTS-Netze auf den Markt bringen. Bei Femtozellen handelt es sich um sehr kompakte UMTS-Funkzellen, um z.B. in der eigenen Wohnung eine UMTS-Versorgung sicherzustellen. Angeschlossen werden sie an einen breitbandigen Internetanschluss.
Das schon seit 1999 genutzte Universal Plug and Play, kurz UPnP, hat es nun zum ISO-Standard geschafft. UPnP soll vor allem die Heimvernetzung erleichtern und hilft bei der Verbindung von Netzwerkgeräten wie DSL-Routern, Druckern und PCs, gilt aber auch als Sicherheitsrisiko.
Der Berliner Anbieter von Telekommunikationstechnik Teles erwägt, sich von seinem SkyDSL-Geschäft zu verabschieden. Das Unternehmen prüft nach Angaben seines Vorstandschefs Sigram Schindler, ob man den Geschäftsbereich SkyDSL einstellen will, sagte dieser dem Tagesspiegel.