Die Deutsche Telekom stand im ersten Quartal durch die Konkurrenz und negative Währungseffekte unter Druck. Die Zahl der Festnetznetzanschlüsse in Deutschland ist um 582.000 gesunken, während die Zahl der DSL-Neukundenanschlüsse bei 539.000 lag. Der bereinigte Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) ist mit 4,7 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahreswert fast gleich geblieben. Bei konstanten Wechselkursen hätte der Zuwachs im Auftaktquartal 3,1 Prozent betragen.
Ab dem 8. Mai 2008 senkt RadiCens die Preise für die MoobiCent-HSDPA-Flatrate "mobileDSL flat", die dann für monatlich 34,95 Euro zu haben ist. Mit der Änderung wird die Mindestvertragslaufzeit wieder verlängert, nachdem sie im Januar 2008 verkürzt wurde. Außerdem teilt der Anbieter erstmals mit, wie viele Daten der Nutzer übertragen darf, bevor die Datenrate gedrosselt wird.
Der deutsche Chiphersteller Infineon Technologies übernimmt den US-Experten für Power-Management-Applikationen Primarion. Über den Preis wurde zwischen den Parteien Stillschweigen vereinbart. Primarion ist in den Bereichen Design, Fertigung und Marketing von Chips für digitales Power-Management in Computer-, Grafik- und Kommunikationsanwendungen aktiv.
Die Telekom muss ihren Konkurrenten Zugang zu Leerrohren und unbeschalteten Glasfasern gewähren, entschied am 23. April 2008 das Verwaltungsgericht Köln. Das Gericht wies eine Klage der Telekom gegen eine Regulierungsverfügung der Bundesnetzagentur ab.
Die Telecom-Italia-Tochter Hansenet, die DSL- und Telefonanschlüsse unter der Marke Alice verkauft, kämpft mit technischen Problemen, meldet das Wirtschaftsmagazin Capital. Jeder zweite Hansenet-Kunde habe Probleme beim Telefonieren, meldet das Blatt unter Berufung auf interne Analysen der Geschäftsführung.

Die Auflagen der gedruckten Spielezeitschriften gehen rasant zurück und sind weit entfernt von früheren Rekordständen. Golem.de hat mit Petra Fröhlich, Chefredakteurin der traditionsreichen Fachzeitschrift PC Games, über den Markt der Gaming-Medien gesprochen.

Freie Netze bieten Privatpersonen die Möglichkeit, sich ohne kommerzielle Anbieter miteinander zu vernetzen und eine Art "Netzwerk-Allmende" zu etablieren. Ein gemeinsames Geben und Nehmen steht dabei im Vordergrund, doch was einfach klingt, kann ungewollte rechtliche Folgen haben. Reto Mantz beschäftigt sich in seiner Doktorarbeit mit den Pflichten der Nutzer und der Frage, welche Rechtsfolgen die Teilnahme an offenen Netzen haben kann.
Der Streit um die Zukunft des Telekommunikationsanbieters Freenet wird schärfer. In einem Brief an den Freenet-Vorstand und -Aufsichtsrat hat United-Internet-Chef Ralf Dommermuth sein Kaufangebot von 12,80 Euro auf 14,00 Euro je Aktie erhöht und zugleich eine "zeitnahe" Klarstellung über den von Freenet beabsichtigten Kauf des Mobilfunkproviders Debitel verlangt, berichtet die Welt. United Internet will Freenet nur übernehmen, wenn die Debitel-Übernahme unterbleibt.
Strato senkt die Preise für das DSL-Angebot "Strato DSL 3+" auf 24,95 Euro pro Monat. Darin enthalten sind Telefon- und DSL-Anschluss (bis zu 16 MBit/s) samt Internet- und Telefon-Flatrate für Gespräche ins deutsche Festnetz sowie in die Festnetze von Österreich, Frankreich, Italien, Großbritannien, Spanien, Dänemark und den Niederlanden.
Ab sofort bietet der größte dänische Mobilfunk- und Internetprovider, TDC, zusammen mit DSL- und Mobilfunktarifen eine kostenlose Musikflatrate namens "Play" an. Der Haken daran: Das Angebot kommt mit DRM.
RadiCens, Anbieter der gedrosselten Daten-Flatrate MoobiCent, hat eine weitere Daten-Flatrate mit Drosselung ins Programm genommen: MoobiAir. Der Tarif gilt im Netz von T-Mobile und ist ein wenig günstiger als MoobiCent. Der Datentransfer wird massiv gedrosselt, sobald mehr als 10 GByte an Daten im Monat übertragen wurden, wie allerdings nur das Kleingedruckte verrät.
1&1 bietet ab sofort einen Telefon- und DSL-Anschluss samt Telefon- und Surf-Flatrate für 25,- Euro im Monat an. Für 5,- Euro weniger gibt es ein Paket, das ausschließlich eine DSL-Flatrate umfasst.
Freenet will seinen Mobilfunk-Konkurrenten Debitel übernehmen. Das Manager Magazin berichtet, Freenet sei sich mit Debitel-Eigner Permira fast handelseinig.
Zum 1. April 2008 verpasst O2 den bisherigen DSL-Tarifen neue Bezeichnungen und das mittlere Paket wird dauerhaft im Preis gesenkt. Mit den Umbenennungen sollen die Kunden besser erkennen, welche Leistungen das Produkt bietet.
1&1 wird zukünftig auch DSL-Anschlüsse auf Basis der Infrastruktur von Arcor vertreiben und sich damit noch stärker von der Telekom lösen. 1&1 kooperiert bereits mit QSC und Telefonica, um auf Basis von deren Infrastruktur DSL-Anschlüsse zu realisieren.

Neben seiner neuen 802.11n-Hardware zeigte Netgear auf der CeBIT 2008 auch einige noch nicht im Vorfeld angekündigte Netzwerkprodukte. Darunter auch ein UMTS-Modem-Router, ein Femtocell-Router für Mini-Handy-Netzwerke, Geräte, die Daten auch für Koaxialkabel senden (MoCA), und ein "Plastic Optical Fiber Ethernet Adapter", der größere Kabellängen als ein Ethernet-Kabel erlaubt.
Arcor will zwei kleine Gemeinden in Thüringen und Sachsen-Anhalt mit Hochgeschwindigkeits-Internetzugängen versorgen, kündigte Arcor-Chef Harald Stöber auf der CeBIT an. In zwei Pilotprojekten sollen bis Mitte des Jahres in den Gemeinden, die bislang vom Breitband-Internet abgeschnitten sind, moderne VDSL-Netze aufgebaut werden.
Auf Drängen der Bundesnetzagentur hat die Deutsche Telekom nun erstmals ein Angebot für einen IP-Bitstream-Access vorgelegt und die Entgelte zur Genehmigung bei der Behörde eingereicht. Mit dem zusätzlichen DSL-Vorleistungsprodukt können Anbieter Breitbandangebote machen, ohne eigene Anschluss- und Zuführungsnetze zu benötigen.
Seit etwa 16:00 Uhr können zahlreiche Internetnutzer in Deutschland nicht auf die Dienste und Domains von Google zugreifen. Die genaue Ursache für den Ausfall ist ebenso unklar wie die Dauer, bis es korrigiert sein wird. Offenbar scheinen aber nur DSL-Kunden der Deutschen Telekom davon betroffen zu sein.

Die Cisco-Tochter Linksys wartet zur CeBIT mit einem neuen Design für ihre Router und Gateways der Serie "Ultra RangePlus" auf. Sie sollen dank "Linksys Easylink Advisor" (LELA) besonders benutzerfreundlich sein und mit ihrem neuen Design besser ins Wohnzimmer passen. Sie funken zudem nach dem neuen WLAN-Standard 802.11n in der Vorabversion.

AVM erweitert mit einem neuen WLAN-Router, einem WLAN-Repeater und einer Set-Top-Box für IPTV- und Multimedia-Wiedergabe sein Angebot rund um den Funkstandard IEEE 802.11n mit bis zu 300 MBit/s. Anlässlich der CeBIT 2008 zeigte sich AVM-Geschäftsführer Johannes Nill zudem stolz, dass das Berliner Unternehmen im Jahr 2007 rund 5 Millionen Geräte (2006: 3 Millionen Geräte) ausgeliefert hat und damit weiterhin Marktführer in Europa ist.

Viprinet zeigt auf der CeBIT einen Multichannel-VPN-Router mit UMTS-Unterstützung. Das Gerät ermöglicht es, mehrere Internetzugangsleitungen zu bündeln und so mehrere DSL- und UMTS-Leitungen zusammenzuschalten.
Die Deutsche Telekom senkt die Preise für die T-Home-Entertain-Komplettpakete, das kleinste Paket mit 16-MBit/s-DSL und IPTV gibt es damit fortan ab monatlichen 49,95 Euro. Dazu kommen noch neue Funktionen und die Möglichkeit, bald auch eine zweite Set-Top-Box nutzen zu können. Damit mehr Kunden auf T-Home Entertain zugreifen können, soll zudem das Netz weiter ausgebaut werden.
Der T-Mobile Venture Fund hat sich an Ubiquisys beteiligt, einem auf 3G-Femtocells spezialisierten Unternehmen. Neben T-Mobile sind auch Google, Accel Partners, Atlas Venture und Advent Venture Partners an Ubiquisys beteiligt.
Arcor wächst weiter und will sein Wholesale-Geschäft weiter ausbauen. Der Umsatz der Vodafone-Tochter stieg in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2007/08 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 9,5 Prozent auf 1,72 Milliarden Euro.
Am Wochenende kündigte Freenet offiziell an, sein DSL- und des Portalgeschäft ausgliedern zu wollen. Künftig will sich Freenet auf mobile Internetdienste konzentrieren.
Auch im vierten Quartal 2007 musste die Deutsche Telekom einen leichten Umsatzrückgang um 0,6 Prozent auf 15,795 Milliarden Euro verbuchen, für das Gesamtjahr weist der Konzern aber ein Umsatzplus von 1,9 Prozent auf 62,516 Milliarden Euro aus. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibung (EBITDA) liegt bereinigt um Sondereinflüsse (Rückstellungen für den weiteren Personalabbau) mit 19,326 Milliarden Euro sogar leicht über dem Plan. Der Jahresüberschuss hingegen schmolz jedoch auf 569 Millionen Euro - im Vorjahr waren es noch 3,165 Milliarden Euro. Der Rückgang liegt bei 82 Prozent.
Auch weiterhin kommt es zu Verzögerungen bei der Bereitstellung von Teilnehmeranschlussleitungen durch die Deutsche Telekom. Weiterhin würden 100.000 Kunden auf die Umschaltung durch die Deutsche Telekom warten, kritisiert der VATM, in dem zahlreiche Telekom-Konkurrenten organisiert sind. Die Telekom beteuert unterdessen, sie setze die Vorgaben der Bundesnetzagentur diesbezüglich um und habe im Januar 2008 deutlich mehr TALs zur Verfügung gestellt. Die Schuld für Verzögerungen sieht die Telekom bei den jeweiligen Anbietern.
Die 2,5 Millionen DSL-Kunden von Arcor sind der Grund, weshalb Mehrheitsgesellschafter Vodafone großes Interesse an der Komplettübernahme seiner Festnetztochter Arcor hat. Teile von Arcor gehören der Deutschen Bahn sowie der Deutschen Bank.
Mit AliceComfort führt Hansenet zusätzliche Tarife für "anspruchsvolle Privat- und Geschäftskunden" ein. Die Comfort-Pakete unterscheiden sich dabei vor allem durch die Service-Leistungen, nicht aber im Kern des Produkts, von den bisherigen Angeboten.
Vodafone experimentiert mit so genannten Femtozellen, kleinen UMTS-Basisstationen, die per DSL an das Netz des Mobilfunkbetreibers angebunden werden. Zudem verkündete Vodafone eine verstärkte Zusammenarbeit mit RIM im Massenmarkt.
Der O2-Deutschland-Chef Jaime Smith Basterra will kein Personal mehr abbauen. Ein weiterer Abbau sei nicht geplant. Der Personalstand sei bereits jetzt auf das gewünschte Niveau abgesenkt worden, teilte Smith mit.
Lidl hat die Preise für DSL-Anschlüsse gesenkt. Für das kleinste Paket mit DSL 1.000 will die Kette knapp zehn Euro pro Monat, im Angebot ist aber auch DSL 16.000.
Vodafone Deutschland hat im abgelaufenen Geschäftsjahr gut drei Millionen Kunden neu hinzugewonnen. Auch beim Telefon- und Datenverkehr sowie bei seinen DSL-Anschlüssen verzeichnet der Düsseldorfer Mobilfunker Zuwächse. Doch der Umsatz ging zurück.
O2 wirft wie auch diverse andere Telekommunikationsanbieter der Deutschen Telekom vor, dass das Unternehmen seinen Konkurrenten zu langsam seine Leitungskapazität auf der letzten Meile zur Verfügung stellt. Die Konkurrenz habe dadurch deutliche Wettbewerbsnachteile hinzunehmen.
Die Telekom verliert weiter Kunden und zählte Ende 2007 rund 2,3 Millionen Anschlüsse weniger als ein Jahr zuvor. Im vierten Quartal 2007 drehten 537.000 Kunden der Telekom den Rücken. In Sachen DSL bleibt die Telekom in Deutschland aber weiter die Nummer 1.
Der Konkurrenzdruck auf dem DSL-Markt, steigende Akquisitionskosten für Neukunden sowie sinkende Marktpreise sorgen für neue Allianzen. Nun will Arcor sich erstmals mit einem Konkurrenten verbünden, um der Deutschen Telekom Paroli bieten zu können.
Nach der turbulenten Beinahe-Übernahme von Versatel durch United Internet will das Unternehmen nun seine Strategie ändern. Der Festnetzanbieter will sich nach Angaben von Versatel-Chef Peer Knauer nun stärker auf den Cashflow und das Ergebnis ausrichten.
Das Karaoke-Portal hat Verträge mit den Verwertungsgesellschaften GEMA und CELAS über die Nutzung von Musik für Online-Karaoke abgeschlossen. Deutsche Karaoke-Fans erhalten damit kostenlos Zugriff auf ausgewählte Musikstücke aus dem Repertoire der Verwertungsgesellschaften.
Die Deutsche Telekom muss ihre Leerrohre für Wettbewerber öffnen und diesen so den Aufbau einer eigenen VDSL-Infrastruktur ermöglichen. Diese Entscheidung der Bundesnetzagentur bestätigte jetzt das Verwaltungsgericht Köln und wies einen Eilantrag der Telekom gegen diese Entscheidung des Regulierers ab.
Symantec berichtet, dass erste Angriffe auf DSL-Router gemeldet wurden. Angreifer konnten darüber die DNS-Server-Einstellungen verändern, um so Anfragen zu bestimmten Webseiten auf eigene Server umzuleiten. Damit können beispielsweise vertrauliche Zugangsdaten etwa zu einer Bankenseite abgegriffen werden.
Wer bei Konkurrenten der Telekom einen DSL-Anschluss bestellt, muss deutlich länger auf die Schaltung warten als Kunden bei der Telekom, berichtet der Focus. Mitunter dauere es mehrere Wochen, bis die Telekom Anschlüsse umschaltet.
Die United Internet AG hat ihre Beteiligung am Konkurrenten Versatel auf 25,05 Prozent aufgestockt. Der Internetkonzern aus Montabaur will sich alle Optionen offen halten.
Bereits seit Oktober 2007 werfen Kunden von MoobiCent dem Anbieter vor, die Datenrate von Intensivnutzern der mobilen Daten-Flatrate gezielt zu drosseln. Diese Vorwürfe wurden bislang immer wieder heftigst dementiert und mit nicht näher spezifizierten technischen Problemen begründet. Nun gibt es eine Kehrtwende und der Betreiber hat dieses Gebaren durch AGB-Änderung bestätigt.
Bisher hatte die Deutsche Telekom nicht eingestanden, dass es einen Auftragsstau bei der Schaltung von Anschlüssen für andere Anbieter gibt. Nun hat der Konzern das nachgeholt und dementiert dies nicht weiter. Ganz im Gegenteil hat die Telekom versprochen, den Auftragsstau frühzeitiger abzubauen, als die Bundesnetzagentur gefordert hatte.
Gute Nachrichten für Papi, schlechte für die Plattenfirmen: Der Inhaber eines Internetzugangs haftet nicht notwendigerweise, wenn über diesen Anschluss illegal Inhalte in Tauschbörsen bereitgestellt werden. Das haben Richter in Frankfurt und München entschieden. Die beiden Urteile stehen jedoch gegen Entscheidungen anderer Gerichte.

Die "HorstBox Consumer" richtet sich an private Nutzer sowie kleine Unternehmen und ist von D-Link nicht nur als kleiner Bruder der HorstBox Professional gedacht, sondern auch als Konkurrenz zur Fritzbox von AVM. Ebenso wie beim teuren Professional-Modell setzt D-Link bei der neuen HorstBox auf Linux als Betriebssystem. Was das Gerät kann, zeigt dieser Kurztest.
Der Telekommunikationskonzern Vodafone will in Deutschland seinem Konkurrenten, der Deutschen Telekom, künftig mehr Konkurrenz machen. So sollen einem Bericht der dpa-AFX zufolge Kunden für den Mobilfunk-, aber auch für den DSL-Bereich stärker umworben werden.
Auf dem derzeit in Berlin stattfindenden 24. Chaos Communication Congress (24C3) zeigten Martin Müller und Antoine Drouin von der Ecole Nationale de l'Aviation Civile (ENAC) vor versammeltem Hacker-Publikum wie ein wenig kostenintensiver GPS-basierter Autopilot aussieht. Mit der ebenfalls dafür entwickelten Software lassen sich mit einem Netzwerk sogar mehrere Flugzeuge an verschiedenen Standorten verwalten.
Die Telekom will die Zahl ihrer IPTV-Kunden deutlich steigern und lockt ab Januar 2008 mit kostenlosen Live-Übertragungen der Fußball-Bundesliga. Derweil begrüßte der Konzern seinen 100.000sten Entertain-Kunden.