Bericht: Freenet soll nicht zerschlagen werden

Drillisch-Chef Paschalis Choulidis will Freenet als Unternehmen erhalten

Die beiden Freenet-Anteilseigner Drillisch und United Internet wollen keine Zerschlagung des Telekommunikationsanbieters Freenet. Das Unternehmen solle erhalten bleiben, sagte Drillisch-Chef Paschalis Choulidis. Allerdings wollen die Großaktionäre an ihrem Vorhaben festhalten und den bisherigen Freenet-Vorstand entmachten.

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Die beiden Freenet-Großaktionäre werden auf der Hauptversammlung am 8. August 2008 nicht für die Zerschlagung des Telekommunikationsanbieters stimmen, berichtet die Onlineausgabe der Wirtschaftszeitung "Euro am Sonntag".

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"Die Zerschlagung von Freenet ist kein Thema. Freenet soll in seiner gegenwärtigen Struktur, ohne das DSL-Geschäft, weiterentwickelt werden", sagte Drillisch-Chef Paschalis Choulidis dem "Euro am Sonntag". Ziel von Drillisch und United Internet sei es, die Freenet-Schulden schnell abzubauen. Deshalb soll der Verkauf der DSL-Sparte schnell abgewickelt werden.

Allerdings drängen Drillisch und United Internet weiterhin auf einen Austausch der Freenet-Führung. Choulidis sieht im Debitel-Management eine Alternative zum gegenwärtigen Vorstand um Eckhard Spoerr. Spoerr hatte im Vorfeld gesagt, er erwarte einen Showdown auf der Hauptversammlung.

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