United Internet leidet unter Telekom-Beteiligungen

Unternehmen senkt die Umsatzprognose, schafft aber zweistellige Zuwächse

Der DSL-Vermarkter United Internet litt im zweiten Quartal 2008 unter den Kosten seiner Beteiligungen an den Firmen Freenet, Versatel und Drillisch. Obwohl das Unternehmen von Ralph Dommermuth dennoch zweistellige Zuwächse schaffte, senkte Finanzvorstand Norbert Lang die Umsatzprognose für das Gesamtjahr.

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United Internet, DSL-Vermarkter, Webhoster und Webmailbetreiber, erhöhte im zweiten Geschäftsquartal 2008 den Umsatz um 14,2 Prozent von 361,1 Millionen Euro auf 412,4 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg um 12,6 Prozent auf 88,6 Millionen Euro. Der Nettogewinn wuchs um 13,9 Prozent auf 45,2 Millionen Euro. "Mit dem operativen Geschäftsverlauf sind wir sehr zufrieden", sagte United-Internet-Chef Ralph Dommermuth. "Wachstumstreiber ist unter anderem das Webhosting-Auslandsgeschäft."

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Die Analysten hatten allerdings einen höheren Gewinn von 50 Millionen Euro und einen Umsatz von 416,4 Millionen Euro erwartet.

Durch die Beteiligungen an den Telekommunikationsanbietern Freenet, Versatel und Drillisch wurde das Konzernergebnis im Halbjahr durch höhere Zinszahlungen von rund 10 Millionen Euro sowie ein negatives Ergebnis der Beteiligungen in Höhe von 10,2 Millionen Euro belastet, teilte das Unternehmen mit.

Das Unternehmen bestätigte Golem.de, dass die Umsatzprognose für das Gesamtjahr von Finanzvorstand Norbert Lang gesenkt werde. Das um Währungseffekte bereinigte Wachstum der Erlöse werde bei 18 Prozent liegen, da das Segment Onlinemarketing Schwäche zeige. Unbereinigt würden 16 Prozent erreicht. "Bislang waren wir von 20 Prozent ausgegangen", hieß es von der Pressestelle. Wichtig sei aber, dass die EBITDA-Prognose unverändert bleibe.

Die beiden Freenet-Anteilseigner United Internet und Drillisch waren auf der Hauptversammlung am 8. August 2008 mit ihrem Plan gescheitert, den bisherigen Freenet-Vorstand zu entmachten. Dommermuth will aber weiter eine Absetzung von Firmenchef Eckhard Spoerr. "Wenn er dauerhaft bleiben würde, dann würden wir aussteigen", sagte er.

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