Abo
  • Services:

Versatel leidet unter scharfem Wettbewerb auf DSL-Markt

Verlust mehr als verdreifacht - 30.000 DSL-Neukunden gewonnen

Das Telekommunikationsunternehmen Versatel Deutschland hat im ersten Quartal 2008 den Verlust mehr als verdreifacht. Das Konzernergebnis lag mit minus 26,5 Millionen Euro deutlich unter dem Vorjahreszeitraum mit minus 7,9 Millionen Euro. Die Analysten hatten nur mit einem Verlust von 12,9 Millionen Euro gerechnet.

Artikel veröffentlicht am ,

Schuld seien Restrukturierungen, höhere Abschreibungen auf den Netzaufbau sowie negative steuerliche Effekte. Im Rahmen des Sparprogramms will man die Kosten um 30 Millionen Euro senken und rund 200 Arbeitsplätze abbauen. Das bereinigte EBITDA belief sich auf 47,3 Millionen Euro und lag somit um über 12 Prozent niedriger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres mit 54,1 Millionen Euro. Schuld sei der anhaltend scharfe Wettbewerb und der gleichzeitige "Preisverfall speziell im Privat- und Geschäftskundensegment". Dennoch seien die Erwartungen Versatels übertroffen worden, hieß es bei dem Düsseldorfer Unternehmen.

Stellenmarkt
  1. freenet GROUP, Hamburg
  2. Fresenius Netcare GmbH, Bad Homburg

Der Konzernumsatz lag mit 185,2 Millionen Euro über dem Vorjahrquartal mit 174,3 Millionen Euro. Hier hatten die Analysten nur 184,1 Millionen Euro erwartet. Hauptkraft für das Wachstum war ein Zuwachs bei der Vermarktung des eigenen Netzes durch Wiederverkäufer und auch durch andere Betreiber.

Die Zahl der privaten DSL-Kunden sei trotz reduzierter Werbeausgaben von Januar bis März 2008 um 30.000 auf 666.000 gestiegen. "Wir sind damit auf einem guten Weg, den geplanten Bestandskundenzuwachs von 100.000 bis 120.000 Kunden im Jahr 2008 zu erreichen", so Firmenchef Peer Knauer.

Das Geschäftskundensegment sei einem starken Preisdruck ausgesetzt gewesen, ausgehend vom "aggressiven Verhalten der Deutschen Telekom", so Versatel weiter. Hier setzte man 49,3 Millionen Euro um, ein Minus von 7 Prozent. In den kommenden Monaten sieht man aber wieder ein Wachstum.

Für das Gesamtjahr hält das Unternehmen an seiner Prognose fest und erwartet weiterhin einen Umsatz von 730 Millionen bis 740 Millionen Euro sowie ein bereinigtes EBITDA in Höhe von mindestens 200 Millionen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Shaun! 14. Mai 2008

Irgendwie schon. Allerdings : beim selbem Thema teilt einem KabelBW zum Beispiel...

Anonymous 13. Mai 2008

Dann bitte mit den Stellensteichungen bei den Support Callcentern anfangen. Diese...

fddfqewr4354235423 13. Mai 2008

NO MORE. NO MORE. NO MORE. Kabel Deutschland rult :)

Go´lemo 13. Mai 2008

das kann ich als ehemaliger Kunde von Versatel nur bestätigen. 1) Verbindungen waren am...


Folgen Sie uns
       


Probefahrt mit dem Audi E-Tron - Bericht

Golem.de hat den neuen Audi E-Tron auf einem Ausflug in die Wüste von Abu Dhabi getestet.

Probefahrt mit dem Audi E-Tron - Bericht Video aufrufen
Apple Mac Mini (Late 2018) im Test: Tolles teures Teil - aber für wen?
Apple Mac Mini (Late 2018) im Test
Tolles teures Teil - aber für wen?

Der Mac Mini ist ein gutes Gerät, wenngleich der Preis für die Einstiegsvariante von Apple arg hoch angesetzt wurde und mehr Speicher(platz) viel Geld kostet. Für 4K-Videoschnitt eignet sich der Mac Mini nur selten und generell fragen wir uns, wer ihn kaufen soll.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Apple Mac Mini wird grau und schnell
  2. Neue Produkte Apple will Mac Mini und Macbook Air neu auflegen

Sony-Kopfhörer WH-1000XM3 im Test: Eine Oase der Stille oder des puren Musikgenusses
Sony-Kopfhörer WH-1000XM3 im Test
Eine Oase der Stille oder des puren Musikgenusses

Wir haben die dritte Generation von Sonys Top-ANC-Kopfhörer getestet - vor allem bei der Geräuschreduktion hat sich einiges getan. Wer in lautem Getümmel seine Ruhe haben will, greift zum WH-1000XM3. Alle Nachteile der Vorgängermodelle hat Sony aber nicht behoben.
Ein Test von Ingo Pakalski


    Mars Insight: Nasa hofft auf Langeweile auf dem Mars
    Mars Insight
    Nasa hofft auf Langeweile auf dem Mars

    Bei der Frage, wie es im Inneren des Mars aussieht, kann eine Raumsonde keine spektakuläre Landschaft gebrauchen. Eine möglichst langweilige Sandwüste wäre den beteiligten Wissenschaftlern am liebsten. Der Nasa-Livestream zeigte ab 20 Uhr MEZ, dass die Suche nach der perfekten Langeweile tatsächlich gelang.

    1. Astronomie Flüssiges Wasser auf dem Mars war Messfehler
    2. Mars Die Nasa gibt den Rover nicht auf
    3. Raumfahrt Terraforming des Mars ist mit heutiger Technik nicht möglich

      •  /