TAL-Umschaltung und das "Line Sharing" werden billiger

Bundesnetzagentur senkt Entgelte minimal

Die Bundesnetzagentur senkt den Preis für die Umschaltung einer Teilnehmeranschlussleitung (TAL), der sogenannten letzten Meile, leicht. Dem Antrag der Telekom, die eine Erhöhung dieser Entgelte um deutlich über 50 Prozent erbat, wurde damit nicht stattgegeben.

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Zum 1. Juli 2008 neu genehmigt wurden zunächst die Entgelte, die die Wettbewerber im Fall der Anmietung der sogenannten "letzten Meile" für deren Schaltung bzw. Rückgabe einmalig an die Telekom entrichten müssen. Für die Übernahme der TAL ohne Arbeiten beim Endkunden kann die Telekom künftig 35,70 Euro verlangen. Für die Neuschaltung einer Kupferdoppelader Zweidraht hochbitratig mit Arbeiten am Kabelverzweiger und beim Endkunden beläuft sich der neue Tarif auf 62,37 Euro. Diese Variante wird laut Bundesnetzagentur am häufigsten geschaltet.

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Zudem sinken zum 1. Juli 2008 die Bereitstellungs- und Kündigungsentgelte sowie darüber hinaus die monatlichen Entgelte für den gemeinsamen Zugang zur TAL, das sogenannte "Line Sharing". Dabei wird die TAL nach Frequenzbändern in einen niederen und einen höheren Frequenzbereich aufgeteilt, so dass der untere Frequenzbereich von der Telekom für die Sprachübertragung und der obere Frequenzbereich von einem Wettbewerber für Datenübertragung per DSL genutzt werden kann.

Für die Gewährung des Zugangs zum hochbitratigen Teil der TAL ist ein monatlicher Überlassungspreis von 1,78 Euro genehmigt worden. Das Entgelt für die häufigste Bereitstellungsvariante, die Neuschaltung ohne Arbeiten am Kabelverzweiger und ohne Arbeiten beim Endkunden, beträgt jetzt 58,98 Euro.

Die Entgelte sinken insgesamt zwischen 0,2 Prozent und 4,1 Prozent und sind bis Ende Juni 2010 genehmigt.

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