QSC: Zusammenarbeit mit Deutscher Telekom verbessert
Umsatz und EBITDA im Gesamtjahr 2008 sollen jeweils am oberen Ende der im Februar veröffentlichten Prognose liegen. QSC-Chef Bernd Schlobohm: "Der Start in das laufende Geschäftsjahr stimmt mich sehr optimistisch, dass wir diese Planung erreichen." Das Unternehmen hatte einen Umsatz von 385 bis 405 Millionen Euro und ein EBITDA-Ergebnis von 50 bis 60 Millionen Euro geplant. Weiter strebt die Kölner Firma mit eigenem Telekommunikationsnetz in 2008 ein ausgeglichenes Konzernergebnis nach Steuern an.
Bei rund 550.000 geschalteten Teilnehmeranschlussleitungen (TAL) werde QSC auch für das DSL-Netz den Breakeven überschreiten. "Mit insgesamt 40.100 neuen TAL im April 2008 konnte QSC die Zahl per Ende April auf ca. 410.000 steigern" , so Schlobohm. Im ersten Quartal schaltete QSC nach eigenen Angaben mit 124.700 TALs fast doppelt so viele Leitungen für Kunden wie im vierten Quartal 2007.
Von Januar bis März belief sich das Konzernergebnis auf ein Minus von 4,1 Millionen Euro gegenüber einem Gewinn von 1,1 Millionen Euro im ersten Quartal 2007. Grund seien höhere Investitionen, die im ersten Quartal 2008 bei 28,6 Millionen Euro lagen, nach 10,6 Millionen Euro im Vorjahresquartal. QSC blieb beim Verlust aber im Rahmen der Analystenbewertungen. Das EBITDA ragte über die Prognosen hinaus und stieg von 8,9 Millionen Euro auf 11,4 Millionen Euro. Der Umsatz kletterte im ersten Quartal 2008 um 27 Prozent auf 97,5 Millionen Euro, nach 76,8 Millionen Euro im Vergleichsquartal des Vorjahres, und übertraf ebenfalls die Schätzungen.
Die Abschreibungen erhöhten sich im ersten Quartal 2008 auf 15 Millionen Euro gegenüber 8,5 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Die steigende Kundenzahl hätte Investitionen für deren Anschaltung erfordert, die QSC über einen Zeitraum von 24 Monaten abschreibt. Zudem hat QSC nach eigenen Angaben seit Anfang 2007 die Zahl der Hauptverteiler von rund 1.000 auf rund 1.800 erhöht.