Abo
  • Services:

MoobiCent: Keine unbegrenzte Daten-Flatrate mehr

Drosselung der Datenrate bei intensiver Nutzung

Bereits seit Oktober 2007 werfen Kunden von MoobiCent dem Anbieter vor, die Datenrate von Intensivnutzern der mobilen Daten-Flatrate gezielt zu drosseln. Diese Vorwürfe wurden bislang immer wieder heftigst dementiert und mit nicht näher spezifizierten technischen Problemen begründet. Nun gibt es eine Kehrtwende und der Betreiber hat dieses Gebaren durch AGB-Änderung bestätigt.

Artikel veröffentlicht am ,

In den geänderten Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) schränkt VictorVox als Betreiber des MoobiCent-Angebots die als DSL-Alternative beworbene HSDPA-Flatrate ein, wenn diese "über das übliche Maß" genutzt wird. Dann wird die Datenrate gezielt gedrosselt oder der Dienst ganz gesperrt. Bislang gab es solch einen Passus nicht in den MoobiCent-AGB. Was ein übliches Maß darstellt, bleibt für den Kunden allerdings vollkommen unklar. In jedem Fall wird klar, dass die MoobiCent-Flatrate nun ganz offiziell nicht mehr für eine unbegrenzte Nutzung geeignet ist.

Stellenmarkt
  1. CSL Behring GmbH, Marburg, Hattersheim am Main
  2. Robert Bosch GmbH, Stuttgart

Trotz der Änderungen an den AGB geht die MoobiCent-Vermarktung unverändert weiter. Es fehlt auf der Homepage jeder Hinweis auf die Einschränkungen der Daten-Flatrate und das Produkt wird dem Kunden als DSL-Alternative schmackhaft gemacht. Im deutlichen Widerspruch dazu stehen die geänderten AGB. Denn dem Kunden wird darin an anderer Stelle sogar untersagt, eine "Überlastung der vom Netzbetreiber zur Verfügung gestellten Netzkapazität" hervorzurufen. Wann der Kunde das Netz überlastet, bleibt indes ebenfalls das Geheimnis des Anbieters.

Der Betreiber von MoobiCent droht sogar mit einer Abmahnung, wenn die Daten-Flatrate so eingesetzt wird, wie sie angeboten wird - ohne Volumenbegrenzung. Falls der Kunde trotz einer solchen Abmahnung die Daten-Flatrate weiterhin unbegrenzt nutzt, droht ihm die Sperrung des Dienstes sowie eine außerordentliche Kündigung des Vertrages.

MoobiCent-Kunden hatten sich seit dem Herbst 2007 wiederholt darüber beklagt, dass sie die Daten-Flatrate nicht mehr mit HSDPA-Geschwindigkeit nutzen können, sondern ihnen nur noch maximal GPRS-Geschwindigkeit angeboten wird. So kam der Vorwurf auf, die MoobiCent-Betreiber würden die Datenrate gezielt drosseln. Auf Nachfrage wurde dies bislang immer wieder strikt dementiert. Stattdessen wurden technische Probleme als Begründung genannt. Welche Probleme es hier gab, blieb allerdings vollkommen im Unklaren.

Als weitere Änderung wurde die Vertragslaufzeit verkürzt. Bislang lief ein MoobiCent-Vertrag 24 Monate. Mit sofortiger Wirkung gilt beim Vertragsabschluss nur noch eine Laufzeit von 4 Monaten. Nach dieser Frist wird der Vertrag automatisch verlängert, solange keine Kündigung vorliegt. Außerdem wird der Vertrag offensichtlich seitens des Betreibers nur verlängert, wenn der Kunde das gekaufte Produkt nicht so einsetzt, wie es der Anbieter bewirbt. Im Zuge der verkürzten Vertragslaufzeit verteuern sich auch die Hardware-Kosten. Entsprechende HSDPA-Modems für den PC kosten fortan 150,- Euro statt wie bisher 100,- Euro.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-82%) 4,44€
  2. 4,99€
  3. 32,99€ (erscheint am 15.02.)
  4. (-46%) 24,99€

aktionaltvertra... 25. Mai 2009

Leider, wird es dem Kunden und Verbraucher immernoch schwer gemacht sein Recht zu...

Rolle 19. Feb 2008

Die Infos hier sind alle recht hilfreich - besten dank. Ich hatte mit dem Gedanken...

Ferdinand 15. Jan 2008

Bei einer seriösen Firma ja, aber nicht bei Mogelcent bzw. Victorvox... Man muss ja auch...

Youssarian 13. Jan 2008

Ich will Krebsfleisch und soll Surimi nehmen, weil der Surimi-Anbieter vielleicht...

Anonym 12. Jan 2008

Ich suche eine UMTS Daten-Flatrate mit der Möglichkeit der Nutzung von Sprachdiensten wie...


Folgen Sie uns
       


LG 5K2K (34WK95U) Ultrawide - Fazit

Der aktuelle Ultrawide von LG hat eine beeindruckend hohe Auflösung und eignet sich wunderbar für Streamer oder die Videobearbeitung.

LG 5K2K (34WK95U) Ultrawide - Fazit Video aufrufen
WLAN-Tracking und Datenschutz: Ist das Tracken von Nutzern übers Smartphone legal?
WLAN-Tracking und Datenschutz
Ist das Tracken von Nutzern übers Smartphone legal?

Unternehmen tracken das Verhalten von Nutzern nicht nur beim Surfen im Internet, sondern per WLAN auch im echten Leben: im Supermarkt, im Hotel - und selbst auf der Straße. Ob sie das dürfen, ist juristisch mehr als fraglich.
Eine Analyse von Harald Büring

  1. Gefahr für Werbenetzwerke Wie legal ist das Tracking von Online-Nutzern?
  2. Landtagswahlen in Bayern und Hessen Tracker im Wahl-O-Mat der bpb-Medienpartner
  3. Tracking Facebook wechselt zu First-Party-Cookie

Padrone angesehen: Eine Mausalternative, die funktioniert
Padrone angesehen
Eine Mausalternative, die funktioniert

CES 2019 Ein Ring soll die Computermaus ersetzen: Am Zeigefinger getragen macht Padrone jede Oberfläche zum Touchpad. Der Prototyp fühlt sich bei der Bedienung überraschend gut an.
Von Tobias Költzsch

  1. Videostreaming Plex will Filme und Serien kostenlos und im Abo anbieten
  2. People Mover Rollende Kisten ohne Fahrer
  3. Solar Cow angesehen Elektrische Kuh gibt Strom statt Milch

Datenschutz: Nie da gewesene Kontrollmacht für staatliche Stellen
Datenschutz
"Nie da gewesene Kontrollmacht für staatliche Stellen"

Zur G20-Fahndung nutzt Hamburgs Polizei eine Software, die Gesichter von Hunderttausenden speichert. Schluss damit, sagt der Datenschutzbeauftragte - und wird ignoriert.
Ein Interview von Oliver Hollenstein

  1. Brexit-Abstimmung IT-Wirtschaft warnt vor Datenchaos in Europa
  2. Österreich Post handelt mit politischen Einstellungen
  3. Digitalisierung Bär stößt Debatte um Datenschutz im Gesundheitswesen an

    •  /