Versatel will selbst Wettbewerber aufkaufen

Kundenübernahme statt organisches Wachstum

Nach der turbulenten Beinahe-Übernahme von Versatel durch United Internet will das Unternehmen nun seine Strategie ändern. Der Festnetzanbieter will sich nach Angaben von Versatel-Chef Peer Knauer nun stärker auf den Cashflow und das Ergebnis ausrichten.

Artikel veröffentlicht am ,

Den Kampf um die Kunden wird Versatel nicht aufgeben - wohl aber nicht mehr so stark aus eigenen Mitteln forcieren. Dem Handelsblatt zufolge will Knauer selbst Wettbewerber aufnehmen, auch wenn Versatel selbst als Übernahmekandidat gilt. Mit Übernahmen sollen neue Kunden hinzugekauft werden. Dies könnte für Versatel preiswerter sein, als sich selbst auf Neukundenfang zu begeben.

Nach Angaben des Versatel-Chefs ist der DSL-Markt das Problem: Zwar seien die Kosten, zu denen Neukunden geworben wurden, deutlich gestiegen, gleichzeitig aber sind die Preise, die für DSL-Produkte am Markt erlöst werden können, gesunken.

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