Telekom wächst dank gutem Auslandsgeschäft
Es war erneut vor allem der Auslandsumsatz, der sich positiv entwickelt. Er stieg um 10,2 Prozent auf 31,8 Milliarden Euro und machte damit 50,9 Prozent des Konzernumsatzes aus. Getragen wurde dieses Wachstum durch das Mobilfunkgeschäft, in dem der Umsatz um 8,4 Prozent auf 34,7 Milliarden Euro zulegte.
Auch im Inland konnte die Telekom im Mobilfunkbereich weiter zulegen: Im Jahr 2007 hat T-Mobile 962.000 Laufzeitvertragskunden gewinnen können, ein Plus von 20,7 Prozent gegenüber 2006. Insgesamt zählt T-Mobile im Inland Ende 2007 nahezu 36 Millionen Kunden.
Im Festnetz freut sich die Telekom über ein erfolgreiches Neukundengeschäft im Breitbandmarkt. Die anhaltenden Anschlussverluste im Festnetz, der zunehmende Trend zu Flatrate-Tarifen und die sinkenden Preise bei den Internetzugangstarifen haben allerdings den Umsatz weiter belastet. Der Umsatz von T-Home ging im Geschäftsjahr 2007 in Deutschland um 8 Prozent auf 20,1 Milliarden Euro zurück. Dadurch bedingt sank das bereinigte EBITDA um rund 14,1 Prozent auf 6,8 Milliarden Euro.
2007 konnte die Telekom knapp 2 Millionen DSL-Breitband-Kunden gewinnen, so dass nun mehr als 9 Millionen Kunden in Deutschland über einen Breitbandanschluss direkt von T-Home verfügen. Dazu kommen 3,5 Millionen DSL-Resale-Anschlüsse. Insgesamt stieg die Zahl der DSL-Anschlüsse von T-Home im Inland auf über 12,5 Millionen, ein Plus von 22 Prozent im Vergleich zum Ende des Jahres 2006. Die Anschlussverluste in Deutschland lagen im vergangenen Geschäftsjahr mit rund 2,1 Millionen Anschlüssen auf Vorjahresniveau.
Im Jahr 2008 plant die Telekom erneut ein bereinigtes EBITDA von rund 19,3 Milliarden Euro. Darüber hinaus soll der Marktanteil von T-Home bei den Neukunden im deutschen Breitband-Markt bei mindestens 45 Prozent liegen – nach 44 Prozent 2007.
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