Telekom will Stau beim Anschlusswechsel zügig abbauen

Forderung der Bundesnetzagentur soll früher erfüllt werden

Bisher hatte die Deutsche Telekom nicht eingestanden, dass es einen Auftragsstau bei der Schaltung von Anschlüssen für andere Anbieter gibt. Nun hat der Konzern das nachgeholt und dementiert dies nicht weiter. Ganz im Gegenteil hat die Telekom versprochen, den Auftragsstau frühzeitiger abzubauen, als die Bundesnetzagentur gefordert hatte.

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Gegenüber der Nachrichtenagentur dpa erklärte Timotheus Höttges, Festnetzchef der Telekom, dass bereits eine monatliche Kapazität von mehr als 300.000 geschalteten Anschlüssen erreicht wurde. Die Telekom ist verpflichtet, Konkurrenten den Zugang zur Teilnehmeranschlussleitung (TAL) zu gewähren, die auch unter dem Begriff "letzte Meile" bekannt ist, und somit den direkten Zugang zum Endkunden darstellt.

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Im vergangenen Jahr hat die Telekom nach eigener Aussage monatlich 250.000 TAL-Anschlüsse für die Konkurrenten geschaltet. Die Bundesnetzagentur hatte die Telekom aufgefordert, dieses Kontingent bis April 2008 auf 330.000 TAL-Anschlüsse im Monat zu steigern. Nun geht die Telekom davon aus, diese Forderung bereits deutlich früher umsetzen zu können. Ein genaues Datum dafür wurde aber nicht mitgeteilt.

Konkurrenten der Deutschen Telekom hatten sich Ende 2007 darüber beschwert, dass die Schaltung eines TAL-Anschlusses inzwischen bis zu drei Monate dauere. Arcor und Telefónica hatten daher Beschwerde bei der Bundesnetzagentur eingereicht. Diese entschied daraufhin, dass die Telekom zur Kasse gebeten wird, wenn Anschlussschaltungen zu lange dauern.

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