Deutsche Telekom verliert 582.000 Festnetzkunden

Dollarschwäche frisst Wachstum von T-Mobile USA fast auf

Die Deutsche Telekom stand im ersten Quartal durch die Konkurrenz und negative Währungseffekte unter Druck. Die Zahl der Festnetznetzanschlüsse in Deutschland ist um 582.000 gesunken, während die Zahl der DSL-Neukundenanschlüsse bei 539.000 lag. Der bereinigte Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) ist mit 4,7 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahreswert fast gleich geblieben. Bei konstanten Wechselkursen hätte der Zuwachs im Auftaktquartal 3,1 Prozent betragen.

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Der Umsatz im Gesamtkonzern ging im Vergleich zum Vorjahr um 3,1 Prozent zurück und erreichte 14,98 Milliarden Euro, während der Überschuss von 459 Millionen auf 924 Millionen Euro anstieg. Der um Sondereffekte bereinigte Konzernüberschuss erhöhte sich um 33,2 Prozent auf 750 Millionen Euro. Die Gewinnsteigerung verdankt die Telekom nach eigenen Angaben ihrem Sparkurs und dem Verkauf der Rundfunknetztochter Media & Broadcast. Die Analysten hatten mit 15,15 Milliarden Euro einen etwas höheren Umsatz erwartet. Die EBITDA-Prognose lag bei 4,66 Milliarden Euro.

Beim EBITDA im deutschen Festnetzgeschäft konnte der Rückgang durch die Einsparungen kompensiert werden. Somit erwirtschaftete T-Home im Inland 1,7 Milliarden Euro, das ist ein Plus von 0,5 Prozent.

Wegen anhaltend harter Preiskämpfe verzeichnete T-Mobile Deutschland trotz hohen Kundenzuwaches einen Umsatzrückgang von 3,4 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro. Das bereinigte EBITDA sank um 1,1 Prozent auf 692 Millionen Euro. Die Kundenzahl stieg gegenüber dem Vorjahr um 12,3 Prozent auf insgesamt 37,1 Millionen.

Durch den starken Euro konnten die Zuwächse der florierenden Tochter T-Mobile USA nur wenig Wirkung entfalten. T-Mobile USA gewann in den ersten drei Monaten 981.000 neue Kunden und hat damit die Marke von 30 Millionen Kunden überschritten. Aufgrund der Dollarschwäche war der Umsatz gegenüber dem Vorjahresquartal um 0,2 Prozent schwächer (3,5 Milliarden Euro). Das bereinigte EBITDA kam hier mit plus 3,3 Prozent auf 966 Millionen Euro. Negative Währungseffekte sind auch in den Zahlen von T-Mobile UK sichtbar.

Die Ziele für das gesamte Geschäftsjahr ließ Konzernchef René Obermann weiter bei einem EBITDA von 19,3 Milliarden Euro. "Wir haben in diesen drei Monaten eine gute Basis für den weiteren Jahresverlauf legen können", sagte er.

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