Eine Spielerin namens Ellie, die auf Augenhöhe mit männlichen E-Sportlern in Overwatch kämpft? Kann es nicht geben - fand die Community, und hat Angriffe in Foren und im sozialen Netz gestartet. Inzwischen steht fest, dass Ellie wohl tatsächlich Betrug war.
35C3 Droht eine Republicanisierung des Chaos Communication Congress? Der CCC nutzte das Tagungsmotto "Refreshing Memories", um auf dem 35C3 über den Umgang mit rechten Parteien und die Bedeutung der Hackerethik zu erinnern.
Ethik kann man in Code festschreiben und künstliche Intelligenz ist in 20 Jahren besser als der Mensch? Nein. Sechs Digitalisierungsmythen, über die wir reden müssen.
Die Seite Linux.org sah eine Zeit lang ziemlich anders aus als sonst. Statt News und Tipps zeigte die Domain Beleidigungen in Leetspeak und sexistische Inhalte. Der Grund: Eines der Administratorkonten wurde übernommen. Die Domainverwalter entschuldigen sich.
Einige Monate nach Berichten über Sexismus und die systematische Benachteiligung weiblicher Angestellter kommt es nun zur Klage: Zwei Mitarbeiterinnen wollen unter anderem Schadensersatz von dem Unternehmen hinter League of Legends.
In vielen Google-Standorten wird gegen Sexismus gestreikt. Die Arbeitsniederlegungen werden über Twitter organisiert und dokumentiert. Dabei geht es um den Umgang mit Sexismus im Konzern.
Die US-Hightech-Branche verdingt sich zunehmend als technischer
Dienstleister für staatliche Big-Brother-Projekte wie die Überwachung
und Abschiebung von Immigranten, heißt es in einem Bericht von
Bürgerrechtlern. Amazon und Palantir verdienten damit am meisten.
Informationsfreiheitsbeauftragte von Bund und Ländern drängen auf eine
stärkere Kontrolle von Algorithmen und künstlicher Intelligenz (KI) in der
Verwaltung. An die Auswahl und die Entwicklung solcher Verfahren müssten
hohe Anforderungen gestellt werden.
Weil es Frauen klar benachteiligte, hat Amazon die Arbeit an seinem Machine-Learning-gestützten Tool zur Beurteilung von Bewerbern eingestellt. Die KI hatte sich die Haltung selbst beigebracht.
IBM entwickelt eine Software, die automatisch die Entscheidungen von KI-Systemen nachvollziehen und eventuelle Vorurteile herausfinden kann, etwa wenn bestimmte Ethnien in einer Untersuchung offensichtlich benachteiligt werden. Das System zeichnet dazu Daten und den Quellcode auf.
Ein Digitalexperte warnt vor einem "deutlichen Spannungsverhältnis" zwischen der technischen Basis des kommenden Mobilfunkstandards 5G und dem Prinzip des offenen Internets. Die Bundesnetzagentur gibt dagegen vorläufig Entwarnung.
Anhand von geschlechtsneutralen Sprachen hat ein Forschungsteam den Google-Übersetzer für sexistisch befunden: So werden Berufe wie Geschäftsführer mit Männern und Bäcker eher mit Frauen verbunden. Den Forschern sei dabei bewusst, dass ein gewisser Grad an Vorurteilen nicht vermeidbar ist.
Seit einigen Wochen gibt es Berichte über Probleme mit der Firmenkultur bei Riot Games, dem Studio hinter League of Legends. Nun hat das Unternehmen seine Pläne vorgestellt, wie es mit dem Thema umgehen will - fast gleichzeitig gibt es neue Vorwürfe auch gegen einen der Gründer.
Amazon Rekognition steht wieder in der Kritik: Aclu hat die US-Kongressabgeordneten von der Bilderkennung analysieren lassen und kritisiert Voreingenommenheit. Das System erkennt unverhältnismäßig viele dunkelhäutige Personen falsch. Amazon rechtfertigt sich.
Vor den Olympischen Spielen in Los Angeles im Jahr 2028 wird es wohl keine Goldmedaillen in Disziplinen wie Fifa oder Fortnite geben: Trotz einer guten Atmosphäre bei einem Treffen zwischen Sportfunktionären sieht IOC-Präsident Thomas Bach noch zu viele offene Fragen beim Thema E-Sport.
Trotz anderslautender Geschäftsbedingungen bieten Verkäufer auf dem Amazon Marketplace in den USA "eine erschütternde" Menge Neonazi-Produkte an. Der US-Abgeordnete Keith Ellison verlangt Konsequenzen.
Audiosensoren im Bereich der Kassen könnten Walmart bald dabei helfen, die Effizienz der Bezahlvorgänge in den Supermärkten zu erhöhen. Mit der neuen Technologie können aber auch Mitarbeiter überwacht und Kundengespräche abgehört werden.
Informatikerinnen, Physikerinnen und Mathematikerinnen haben es laut einer Studie auf Youtube nicht leicht. Viele Kommentare beziehen sich demnach auf ihr Äußeres und sind beleidigend oder sexistisch.
Das Europaparlament entscheidet am Donnerstag über das Leistungsschutzrecht und Uploadfilter. Doch Gegner und Befürworter streiten bis zuletzt, worüber eigentlich abgestimmt wird. Golem.de analysiert die Vorschläge.
Nach langer Krankheit ist der britische Youtuber John Bain (TotalBiscuit) gestorben. Der Youtuber und Let's Player konnte sich mit ernsthafter Kritik an Games und der Spielebranche ein Millionenpublikum aufbauen.
Kochen, Putzen, Sex oder was auch immer Menschen befehlen: Die Androiden in Detroit haben die Plastikschnauze voll von ihrem Dasein als willenlose Maschinen. Das für die PS4 erhältliche Adventure von Quantic Dream erzählt spannend vom Aufstand - leider mit spielerisch beschränkten Mitteln.
In einer Ausschusssitzung bedauert Facebook-Manager Joel Kaplan den Datenabfluss an Cambridge Analytica und versichert, dass das soziale Netzwerk auch in Deutschland Vertrauen wiedergewinnen wolle. Zur Landtagswahl in Bayern startet ein neues Instrument für mehr Transparenz bei Wahlwerbung.
Programmierer war früher kein männlicher Beruf, doch mittlerweile hat sich dieses Klischee weltweit verfestigt: Immer weniger Frauen arbeiten in IT-Berufen. In ärmeren Ländern machen sich Frauen dafür stark, dass Coding gar nicht erst zur Männersache erklärt wird. Eine Reportage von drei Kontinenten.
/428Kommentare/Eine Reportage von Michele Bertelli, Felix Lill und Javier Sauras
Google hat einen Programmierer entlassen, weil er in einem internen Memo unter anderem biologische Unterschiede zwischen den Geschlechtern postuliert hat. Die Aufsichtsbehörde National Labor Relations Board hält das für rechtens.
Bei weißen Männern funktioniert Gesichtserkennung mit 99 Prozent Genauigkeit, ganz anders ist es bei schwarzen Frauen. Das zeigt die Studie einer MIT-Informatikerin, die Geschlechterzuordnung untersucht hat. Betroffen sind etwa Systeme von Microsoft und IBM.
Nach einem Verordnungsentwurf, den die Abgeordneten beschlossen haben, müssen Händler den Verbrauchern überall in der EU zu gleichen Konditionen Zugang zu Waren und Dienstleistungen gewähren, unabhängig davon, von wo aus die Käufer die Internetseite aufrufen.
GDC 2018 Eigentlich sollte Nolan Bushnell auf der Spieleentwicklermesse GDC 2018 im März einen Preis für seine Pionierleistung beim Aufbau von Atari bekommen. Nach Protesten wegen mutmaßlicher sexueller Übergriffe erhält er die Auszeichnung nun doch nicht - Bushnell selbst findet das richtig.
Während Google nach einer Strafe von 2,42 Milliarden Euro im vergangenen Jahr Besserung versprach, sagen Mitbewerber, ihre Preisvergleichsdienste hätten trotz eines neuen Versteigerungssystems keine Chance über die Internet-Suchmaschine auffindbar zu sein.
Beim Ausbau von FTTH/B sollte die Telekom keine völlige Freiheit von der Regulierung erhalten. Dies könne negative Auswirkungen auf das Preis-Leistungs-Verhältnis der Internetanschlüsse der Verbraucher haben.
Amazons Sprachassistentin Alexa gibt jetzt Widerworte, bezeichnet sich als Frau und ist gegen die gesellschaftliche Ungleichheit zwischen Männern und Frauen. Was manche Nutzer aufregt, ist überfällig: Denn Sexismus gibt es auch in der Cloud.
Fortsetzungen, Remakes, Superhelden und ganz viel davon aus dem Hause Disney - so liest sich die Liste der erfolgreichsten Filme 2017. Auch in unserer Rückschau der Nerdfilme haben Umsetzungen bereits etablierter Stoffe eindeutig die Überhand.
Nextdoor, das soziale Netz zwischen Dienstleistung und Denunziantentum, bekommt neues Geld. Das heizt die Diskussion über die Zukunft von Online-Gemeinden und Verantwortung der Tech-Konzerne erneut an.
/13Kommentare/Eine Analyse von Axel Postinett (Handelsblatt)
Die US-Regulierungsbehörde FCC will Internetprovidern bei der Netzneutralität keine Beschränkungen mehr auflegen. Überholspuren im Netz und Blockieren von Inhalten sind erlaubt, solange Nutzer darüber informiert werden.
Verbraucher sollen beim europaweiten Einkauf übers Internet nicht mehr unterschiedlich behandelt werden. Zudem darf es beim Hosting keine Nachteile für ausländische Kunden mehr geben. Dem Einzelhandel geht das Verbot des Geoblockings zu weit.
Update Die Deutsche Telekom will die Auflagen der Bundesnetzagentur bei Stream On vorerst nicht erfüllen. Nun droht ein hohes Bußgeld, wenn das Angebot weiter gegen die EU-Regeln für Roaming und Netzneutralität verstößt.
Hauptfigur B.J. Blazkowicz ist eigentlich nur noch ein Häufchen Elend - aber dank seiner Motorrüstung kann er trotzdem als Ein-Mann-Armee in den USA gegen deutsche Besatzer antreten. Der Egoshooter Wolfenstein 2 inszeniert das als zynisch-morbides Spektakel.
Der Gründer des großen US-Spieleforums Neogaf soll Frauen sexuell belästigt haben. Jetzt ist die Seite offline - möglicherweise, weil viele der Moderatoren aus Protest gegen den Gründer ihre Arbeit eingestellt haben.
Eine Schule im Brandenburger Land, The Pirate Bay und etliche Webseiten aus der Alexa-Top-1-Million-Liste schürfen ungefragt Kryptowährungen auf den Rechnern der Nutzer. Der Anbieter Coinhive will das Verfahren künftig anpassen, damit es weniger Ärger gibt.
Facebook hat 5.000 werberelevante Zielgruppen wieder per Hand freigeschaltet. Facebook-Managerin Sheryl Sandberg zeigte sich "enttäuscht" über das Versagen ihres Unternehmens, das Werbung für "Judenhasser" ermöglichte.
Google hat die App des Twitter-ähnlichen sozialen Netzwerks Gab.ai aus dem Play Store geworfen. Grund: Die Beiträge werden nicht moderiert, weshalb rassistische, beleidigende und frauenfeindliche Äußerungen nicht gelöscht werden. Gab klagt nun gegen Google.
Die Suche nach einem neuen Chef für Uber scheint zu Ende. Dara Khosrowshahi, der bisher bei Expedia die Geschäfte leitete, soll den umstrittenen Fahrdienstleister führen. Er soll Travis Kalanick nachfolgen.
Nach den rassistischen Ausschreitungen in Virginia und dem Terroranschlag gegen Demonstranten kündigen einige Betreiber von Domain- und DNS-Diensten den Nazis - aber auf welcher Basis? Und geschieht dies nicht eher aus PR-Gründen, als aus innerer Überzeugung?
Weil er sich zu viel Macht beschafft haben soll, hat ein Investor Travis Kalanick, den Gründer und entlassenen Chef des Fahrdienstes Uber, verklagt. Das Finanzunternehmen hatte schon dafür gesorgt, das Kalanick seinen Chefposten räumen musste.
Ein Google-Entwickler hat darüber diskutieren wollen, dass eine erzwungene Vielfalt und Chancengleichheit falsch sei. Seine Kündigung finden einige nun ungerecht, andere wollen Sexismus keinen Spielraum geben. Wir haben uns seine Thesen genauer angesehen.
Ob traurig, fröhlich oder ironisch: Der Algorithmus Deepmoji soll viele Emotionen erkennen können. Als Grundlage dient dafür eine von Freiwilligen gepflegte Datenbank. Die KI könnte laut den Entwicklern gegen Mobbing und Rassismus helfen.
Wenn Software allein entscheidet, was mit Menschen passiert, kann das schlimme Folgen haben. Justizminister Heiko Maas fordert deshalb mehr Transparenz von den Entwicklern.