• IT-Karriere:
  • Services:

Soziales Netzwerk: Facebook will in Deutschland Vertrauen wiedergewinnen

In einer Ausschusssitzung bedauert Facebook-Manager Joel Kaplan den Datenabfluss an Cambridge Analytica und versichert, dass das soziale Netzwerk auch in Deutschland Vertrauen wiedergewinnen wolle. Zur Landtagswahl in Bayern startet ein neues Instrument für mehr Transparenz bei Wahlwerbung.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Facebook kommt aus dem Rechtfertigen kaum noch heraus.
Facebook kommt aus dem Rechtfertigen kaum noch heraus. (Bild: LOIC VENANCE/AFP/Getty Images)

Ein ranghoher Facebook-Manager hat im Bundestag versichert, dass das Online-Netzwerk nach dem jüngsten Datenskandal verlorenes Vertrauen wiedergewinnen wolle. Facebook hoffe auf eine konstruktive Zusammenarbeit mit Parlament und Regierung in Deutschland, sagte Joel Kaplan, einer der Politikverantwortlichen von Facebook, in einer Ausschusssitzung am 20. April 2018.

Stellenmarkt
  1. Regierung von Oberbayern, München
  2. Universitätsklinikum Augsburg, Augsburg

Er wiederholte in der gemeinsamen Sitzung der Ausschüsse für Digitale Agenda sowie Recht und Verbraucherschutz Facebooks Eingeständnis, dass der Datenabfluss an die Analysefirma Cambridge Analytica ein Vertrauensbruch gewesen sei, den das Onlinenetzwerk bedauere. Kaplan zeigte sich zugleich offen für eine Debatte über mehr Transparenz bei Algorithmen, die zum Beispiel bestimmen, was Facebook-Nutzer zu sehen bekommen.

Facebook will Diskriminierung durch Algorithmen verhindern

"Wir verstehen, dass Algorithmen eine große Rolle im Leben der Menschen spielen, und mehr Transparenz und Kontrolle darüber, wie sie funktionieren, wichtig für deutsche Bürger ist." Facebook wolle daran mitarbeiten, dass es keine Diskriminierung durch Algorithmen gebe. Eine der Sorgen ist, dass Onlinenutzer durch eine automatisierte Auswahl einseitig informiert werden und ihr Weltbild verzerrt werden könnte.

Rechtzeitig zur Landtagswahl in Bayern im Oktober 2018 werde Facebook eines der angekündigten Instrumente für mehr Transparenz bei Wahlwerbung verfügbar machen, bekräftigte Kaplan. Mit dem View-Ads-Werkzeug soll man sich alle Anzeigen eines Werbetreibenden ansehen können - selbst solche, die nicht auf dem eigenen News-Feed erscheinen. Es ist eine Reaktion auf die Propagandakampagnen aus Russland im Zuge der US-Präsidentenwahl. Nach Tests in Kanada und Irland soll das Werkzeug im Sommer 2018 weltweit eingeführt werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 39,99€ (PS4, Xbox One, Nintendo Switch)
  2. (u. a. Persona 4 - Golden Deluxe Edition für 14,99€, Bayonett für 4,99€, Catherine Classic...
  3. 23,99€

RainyWeather 23. Apr 2018

Stimme zu. Habe sämtliche persönliche Daten aus dem FB-Konto gelöscht und Apps...

Dawkins 22. Apr 2018

Wenn man international agiert oder tätig sein möchte, braucht man zwangsweise Facebook...

cpt.dirk 21. Apr 2018

Habe ich mich auch gefragt, wo da schon einmal Vertrauen vorhanden gewesen wäre. Selbst...

non_sense 21. Apr 2018

Es werden die Accounts der Nicht-Europäer nach Amerika verschoben. Die Accounts der...

Anonymer Nutzer 21. Apr 2018

Hat doch hier keine sau interessiert was mit ihren daten passiert. Accountlöschungen...


Folgen Sie uns
       


Besuch beim Cyberbunker

Wir haben uns den ominösen Cyberbunker an der Mosel oberhalb von Traben-Trarbach von außen angeschaut.

Besuch beim Cyberbunker Video aufrufen
Logistik: Hamburg bekommt eine Röhre für autonome Warentransporte
Logistik
Hamburg bekommt eine Röhre für autonome Warentransporte

Ein Kölner Unternehmen will eine neue Elbunterquerung bauen, die nur für autonom fahrende Transporter gedacht ist.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Intelligente Verkehrssysteme Wenn Autos an leeren Kreuzungen warten müssen
  2. Verkehr Akkuzüge sind günstiger als Brennstoffzellenzüge
  3. Hochgeschwindigkeitszug JR Central stellt neuen Shinkansen in Dienst

iPad Air 2020 im Test: Apples gute Alternative zum iPad Pro
iPad Air 2020 im Test
Apples gute Alternative zum iPad Pro

Das neue iPad Air sieht aus wie ein iPad Pro, unterstützt dasselbe Zubehör, kommt mit einem guten Display und reichlich Rechenleistung. Damit ist es eine ideale Alternative für Apples teuerstes Tablet, wie unser Test zeigt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Tablet Apple stellt neues iPad und iPad Air vor

Philips-Leuchten-Konfigurator im Test: Die schicke Leuchte aus dem 3D-Drucker
Philips-Leuchten-Konfigurator im Test
Die schicke Leuchte aus dem 3D-Drucker

Signify bietet mit Philips My Creation die Möglichkeit, eigene Leuchten zu kreieren. Diese werden im 3D-Drucker gefertigt - und sind von überraschend guter Qualität. Golem.de hat eine güldene Leuchte entworfen.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Smarte Leuchten mit Kurzschluss Netzteil-Rückruf bei Philips Hue Outdoor
  2. Signify Neue Lampen, Leuchten und Lightstrips von Philips Hue
  3. Signify Neue Philips-Hue-Produkte vorgestellt

    •  /