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Sexismus: US-Spielforum Neogaf offenbar abgeschaltet

Der Gründer des großen US-Spieleforums Neogaf soll Frauen sexuell belästigt haben. Jetzt ist die Seite offline - möglicherweise, weil viele der Moderatoren aus Protest gegen den Gründer ihre Arbeit eingestellt haben.

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Logo von Neogaf
Logo von Neogaf (Bild: Neogaf)

In den USA ist das Spieleforum Neogaf fester Bestandteil der Spieleszene, seit dem 22. Oktober 2017 ist die Seite offline. Offiziell ist beim Aufruf der URL zwar die Rede von "geplanten Wartungsarbeiten": Vermutlich gibt es aber einen anderen Hintergrund: Gründer und Eigentümer Tyler Malka soll sich vor einiger Zeit gegenüber einer Filmemacherin sexuell übergriffig verhalten haben - was nun offenbar die Unerreichbarkeit von Neogaf als Folge hat.

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Die betroffene Frau hatte laut diverser Medienberichte die Vorgänge auf Facebook veröffentlicht. Vermutlich geschah dies im Zuge der Metoo-Enthüllungen, die als Folge der Vorgänge rund um Harvey Weinstein gerade im sozialen Netz und in den Medien stattfinden.

Moderatoren legen Arbeit nieder

Auf Twitter und ähnlichen Plattformen gibt es inzwischen eine Reihe weiterer Beiträge, die von sexuellen Übergriffen von "Evilore" berichten - unter diesem Pseudonym ist Tyler Malka in der Community bekannt. In Forenbeiträgen hat sich Tyler Malka bislang immer eindeutig gegen Sexismus positioniert.

Die Webseite Usgamer.com schreibt, dass viele Moderatoren vorübergehend zurückgetreten sind, um so gegen das Verhalten von Malka zu protestieren. Dazu kam laut Polygon.com, dass viele Nutzer sogenannte "Suicide Posts" veröffentlicht haben - nicht aus echter Not, sondern ebenfalls als Form des Protests und um die Betreiber der Seite gezielt zu überlasten. Nach Angaben von Usgamer will sich Neogaf in absehbarer Zeit öffentlich zu den Vorgängen äußern.

Neogaf wurde 1999 unter dem Namen Gaming-Age Forums (Gaf) gegründet, die Umbenennung erfolgte 2006. In den Foren der Seite tauschen sich die Nutzer vor allem über Computerspiele, Technik und Gadgets aus. Auch das so gut wie immer hitzig diskutierte Thema Gamergate - in dem es ebenfalls um Sexismus ging - wurde dort breit und erbittert diskutiert.



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