Nach Belästigungen: Uber entlässt 20 Mitarbeiter

Entlassungen und Verwarnungen: Der Fahrdienst Uber ist Beschwerden über massives Fehlverhalten von Mitarbeitern nachgegangen und hat Konsequenzen gezogen.

Artikel veröffentlicht am , /dpa
Fahrdienst Uber (Symbolbild): 57 Beschwerden werden noch untersucht.
Fahrdienst Uber (Symbolbild): 57 Beschwerden werden noch untersucht. (Bild: David Ramos/Getty Images)

Sexuelle Belästigung, Diskriminierung, Mobbing: Der Fahrdienst Uber hat nach Ermittlungen über Fehlverhalten im Unternehmen mehrere Mitarbeiter entlassen. Die interne Untersuchung ist noch nicht beendet.

Eine Softwareentwicklerin hatte sich Anfang des Jahres öffentlich über die Zustände bei Uber beschwert. Sie berichtete von einer Unternehmenskultur mit Diskriminierung und Missmanagement. Auf entsprechende Beschwerden hätten Vorgesetzte nicht reagiert. Uber beauftragte daraufhin die Anwaltskanzlei Perkins Coie mit einer Untersuchung der Vorfälle.

Es ging um sexuelle Belästigung, Diskriminierung und Mobbing

Die Ermittler prüften 215 Beschwerden. Dabei ging es unter anderem um 54 Fälle von Diskriminierung, 47 Fälle von sexueller Belästigung, 45 Beschwerden über unprofessionelles Verhalten sowie um 33 Fälle von Mobbing. Bei 100 Beschwerden hielt Uber keine Maßnahmen für nötig. Uber hat mehr als 12.000 Mitarbeiter.

Als Konsequenz hat Uber 20 Mitarbeiter entlassen, sieben wurden verwarnt, 31 müssen Schulungen besuchen. Ganz abgeschlossen ist die Angelegenheit noch nicht: 57 Beschwerden werden noch untersucht.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


daniel.ranft 08. Jun 2017

Köln ist da ein ganz schlimmes Pflaster, da steig ich in kein Taxi mehr ein, eher würde...

MarioWario 07. Jun 2017

holt man sich nicht Eric Holder ins Haus und vermeidet potenzielles Erpressungsrisiko...

Dwalinn 07. Jun 2017

Also ich bin auch ziemlich überrascht, klar habe ich nicht mit ein paar hundert gerechnet...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Entwickler
ChatGPT könnte Google-Job mit 183.000 Dollar Gehalt kriegen

Google hat ChatGPT mit Fragen aus seinem Entwickler-Bewerbungsgespräch gefüttert. Die KI könne demnach eine Einsteigerposition erhalten.

Entwickler: ChatGPT könnte Google-Job mit 183.000 Dollar Gehalt kriegen
Artikel
  1. Politische Ansichten auf Google Drive: Letzte Generation mit Datenschutz-Super-GAU
    Politische Ansichten auf Google Drive
    Letzte Generation mit Datenschutz-Super-GAU

    Die Aktivisten der Letzten Generation haben Daten von Unterstützern mitsamt politischer Meinung und Gefängnisbereitschaft ungeschützt auf Google Drive gelagert.

  2. Windkraft-Ausbauplan: Scholz will vier bis fünf neue Windräder pro Tag
    Windkraft-Ausbauplan
    Scholz will vier bis fünf neue Windräder pro Tag

    Die Energiewende in Deutschland soll durch einen massiven Ausbau der Windkraft-Anlagen vorangetrieben werden. Bundeskanzler Scholz will Tempo machen.

  3. Telekom-Internet-Booster: Hybridzugang der Telekom mit 5G ist verfügbar
    Telekom-Internet-Booster
    Hybridzugang der Telekom mit 5G ist verfügbar

    Die 5G-Antenne der Telekom hängt an einem zehn Meter langen Flachbandkabel. Die zugesagte Datenrate reicht bis 300 MBit/s im Download.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Logitech G915 Lightspeed 219,89€ • ASUS ROG Strix Scope Deluxe 107,89€ • Gigabyte B650 Gaming X AX 185,99€ • Alternate Weekend Sale • MindStar: be quiet! Dark Rock 4 49€, Fastro MS200 2TB 95€ • Mindfactory DAMN-Deals: Grakas & CPUS u. a. AMD Ryzen 7 5700X 175€ • PCGH Cyber Week [Werbung]
    •  /