Nach Belästigungen: Uber entlässt 20 Mitarbeiter

Sexuelle Belästigung, Diskriminierung, Mobbing: Der Fahrdienst Uber hat nach Ermittlungen über Fehlverhalten im Unternehmen mehrere Mitarbeiter entlassen. Die interne Untersuchung ist noch nicht beendet.
Eine Softwareentwicklerin hatte sich Anfang des Jahres öffentlich über die Zustände bei Uber beschwert. Sie berichtete von einer Unternehmenskultur mit Diskriminierung und Missmanagement. Auf entsprechende Beschwerden hätten Vorgesetzte nicht reagiert. Uber beauftragte daraufhin die Anwaltskanzlei Perkins Coie mit einer Untersuchung der Vorfälle.
Es ging um sexuelle Belästigung, Diskriminierung und Mobbing
Die Ermittler prüften 215 Beschwerden. Dabei ging es unter anderem um 54 Fälle von Diskriminierung, 47 Fälle von sexueller Belästigung, 45 Beschwerden über unprofessionelles Verhalten sowie um 33 Fälle von Mobbing. Bei 100 Beschwerden hielt Uber keine Maßnahmen für nötig. Uber hat mehr als 12.000 Mitarbeiter.
Als Konsequenz hat Uber 20 Mitarbeiter entlassen, sieben wurden verwarnt, 31 müssen Schulungen besuchen. Ganz abgeschlossen ist die Angelegenheit noch nicht: 57 Beschwerden werden noch untersucht.



