Fahrdienst: Uber-Gründer Travis Kalanick verliert seinen Job

Der umstrittene Uber-Chef Travis Kalanick verliert auf Druck von Investoren seinen Posten als Chef von Uber. Eine erste Änderung der Unternehmenskultur ist bereits zu erkennen.

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Uber-Chef Travis Kalanick verliert seinen Chefposten.
Uber-Chef Travis Kalanick verliert seinen Chefposten. (Bild: Flickr)

Der umstrittene Chef des Fahrdienstleisters Uber, Travis Kalanick, ist von seinem Posten als Chef des Unternehmens zurückgetreten. Seinen Sitz im Aufsichtsrat behält er. Nach einem Bericht der New York Times gingen dem Rücktritt stundenlange Diskussionen voraus. Ganz freiwillig ist Kalanick demnach nicht gegangen. Die Zeitung berichtet, dass fünf Uber-Investoren den Rücktritt verlangt hatten.

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Eine Softwareentwicklerin hatte sich Anfang 2017 über die Zustände bei Uber beschwert. Daraufhin leitete das Unternehmen eine Untersuchung der Vorfälle ein. Die Untersuchungskommission, die vom ehemaligen US-Justizministers Eric Holder geleitet wurde, legte Mitte Juni 2017 ihren Bericht vor, in dem 215 Beschwerden wegen Diskriminierung, sexueller Belästigung, unprofessionellen Verhaltens oder Mobbings untersucht wurden. Daraufhin veröffentlichte die New York Times ein Abschlussdokument des Ausschusses, in dem unter anderem empfohlen wird, die Zuständigkeiten von Kalanick durch die Neuverteilung einiger seiner Pflichten zu begrenzen. Uber solle auch einen unabhängigen Vorsitzenden ernennen.

Kalanick hatte sich danach selbst beurlaubt. Die Auszeit scheint nun dauerhaft zu sein.

Uber hat in den vergangenen Wochen und Monaten mehrere wichtige Führungskräfte wie seinen Finanzvorstand, den Marketingvorstand und den Technikchef sowie die PR-Chefin verloren. Nach einer Untersuchung über die Zustände bei Uber wurde bereits 20 Mitarbeitern gekündigt, andere wurden verwarnt oder müssen Schulungen besuchen.

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Erste Schritte zur Verbesserung der Unternehmenskultur wurden bereits gemacht. Demnach sollen Fahrer des Unternehmens in den USA erstmals über die App auch Trinkgelder empfangen dürfen, heißt es bei der BBC.

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