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Finanzbeteiligung: Axel-Springer-Verlag steigt bei Uber ein

Der Mitfahrdienst Uber steht in jüngster Zeit stark in der Kritik. Ein möglicher Grund für den Axel-Springer-Verlag, sein Investment nicht an die große Glocke zu hängen.

Artikel veröffentlicht am , /dpa
Der Axel-Springer-Verlag ist bei Uber eingestiegen.
Der Axel-Springer-Verlag ist bei Uber eingestiegen. (Bild: Kai Pfaffenbach/Reuters)

Der Medienkonzern Axel Springer hat sich an dem umstrittenen Fahrdienst-Vermittler Uber beteiligt. "Es handelt es sich um eine Finanzbeteiligung, keine strategische Investition", sagte eine Unternehmenssprecherin der Nachrichtenagentur dpa und bestätigte damit einen Bericht des Portals t3n.de. Die Beteiligung sei ein Investment "im Minimalbereich ähnlich wie bei Airbnb".

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Zum Zeitpunkt und Umfang der Beteiligung bei Uber wollte Springer keine näheren Angaben machen. Das Investment hatten der Verlag und der Mitfahrdienst zuvor nicht öffentlich kommuniziert. Erst am vorigen Wochenende war bekanntgeworden, dass der ehemalige Springer-Manager und Herausgeber der Bild-Zeitung, Kai Diekmann, das kalifornische Unternehmen berät.

Viele Probleme bei Uber

Uber erklärte, das Unternehmen bekenne sich "langfristig zu Europa und zur Vision, europäische Städte und Straßen sicherer, sauberer und zugänglicher zu machen. Das Investment des digitalen Verlagshauses Axel Springer ist ein weiteres Beispiel für ein führendes deutsches Unternehmen, das diese Vision teilt." Auf der Liste der Uber-Investoren bei Crunchbase findet sich jedoch kein "führendes deutsches Unternehmen".

Uber geriet zuletzt in den Mittelpunkt mehrerer Kontroversen. Eine ehemalige Software-Entwicklerin beschrieb in einem Blogeintrag eine Unternehmenskultur, die von Frauen-Diskriminierung geprägt sei. Außerdem wirft die Google-Schwesterfirma Waymo Uber in einer Klage den Einsatz von Lidar-Technik für selbstfahrende Autos vor, die ein ehemaliger führender Mitarbeiter illegal mitgenommen habe. In Europa ist das Angebot des Taxikonkurrenten, bei dem die Vermittlung direkt zwischen Kunden und Fahrer stattfindet, teilweise oder ganz verboten worden.

Den Investoren, die ihr Geld in den Fahrdienst-Vermittler, der mit über 60 Milliarden Dollar bewertet wird, gesteckt haben, machen diese Turbulenzen genauso Sorgen wie die fortlaufenden Milliardenverluste. Der langjährige Bild-Chef Diekmann hatte das Medienhaus Axel Springer Ende Januar 2017 verlassen. Er wolle sich anderen Aufgaben widmen, hieß es damals.

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Anonymer Nutzer 20. Apr 2017

Wieso Doppelmoral? Passt doch perfekt alles zur gleichen Gesinnung.

Kleba 20. Apr 2017

Bezieht sich Insiderhandel nicht nur auf Börsengeschäfte bzw. öffentliche Anleihen und...

sofries 19. Apr 2017

Natürlich ist diese Aussage maßlos übertrieben aber es ist sehr lustig zu lesen, Welche...

Tremolino 19. Apr 2017

war es nicht Uber, wo auf Grund von erlangten Nutzerinformationen darauf geschlossen...

User_x 19. Apr 2017

So sieht die Situation also aus. Einerseits Geld aus der Arbeiterklasse ziehen und dann...


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