Fahrdienst: Uber-Gründer Travis Kalanick verklagt

Weil er sich zu viel Macht beschafft haben soll, hat ein Investor Travis Kalanick, den Gründer und entlassenen Chef des Fahrdienstes Uber, verklagt. Das Finanzunternehmen hatte schon dafür gesorgt, das Kalanick seinen Chefposten räumen musste.

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Travis Kalanick: keine Rückkehr zu Uber
Travis Kalanick: keine Rückkehr zu Uber (Bild: Stephen Lovekin/Getty Images for OurTime.org)

Erst hat Travis Kalanick den Chefposten bei Uber verloren, jetzt muss er vor Gericht: Benchmark Capital, einer der ersten Investoren des Fahrdienstes, hat Kalanick verklagt, weil dieser gegen die Interessen des Investors, der Angestellten, Fahrer und Kunden gehandelt haben soll.

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Nach Ansicht von Benchmark Capital, einer Risikokapital-Beteiligungsgesellschaft, die Startups finanziert, hat Kalanick Investoren getäuscht, um mehr Macht im Verwaltungsrat von Uber zu bekommen. Im Juni vergangenen Jahres hatte Kalanick den Verwaltungsrat von acht auf elf Mitglieder vergrößert.

Kalanick verschwieg Fehlverhalten

Zudem habe er den Verwaltungsrat nicht über die Misswirtschaft sowie die Fälle von Diskriminierung, sexueller Belästigung und anderem Fehlverhalten im Unternehmen unterrichtet, heißt es in der Klageschrift. Benchmark Capital erklärte, wenn das Fehlverhalten und das Missmanagement bekannt gewesen wären, hätte das Unternehmen der Aufstockung des Verwaltungsrates nicht zugestimmt. Benchmark Capital hat einen Sitz in dem Gremium.

Ein Sprecher Kalanicks erklärte, die Klage sei unbegründet sowie voller Lügen und falscher Vorwürfe. Uber äußerte sich nicht zu der Angelegenheit.

Uber entließ Mitarbeiter

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Anfang des Jahres hatte sich eine Softwareentwicklerin öffentlich über die Zustände bei Uber beschwert. Das Unternehmen leitete daraufhin eine Untersuchung der Vorfälle ein. Dabei ging es um unter anderem um Diskriminierung, sexuelle Belästigung, unprofessionelles Verhalten und Mobbing. Uber entließ einige Mitarbeiter, weitere wurden verwarnt.

Außerdem musste Kalanick seinen Chefposten bei Uber aufgeben. Das hatten mehrere Investoren unter der Führung von Benchmark Capital verlangt.

Kürzlich gab es Gerüchte um eine Rückkehr Kalanicks als Chef von Uber. Das Unternehmen hat jedoch klargestellt, dass das nicht passieren werde. Kalanick hat noch einen Sitz im Verwaltungsrat von Uber - einen derer, um die der Rat vergrößert wurde. Ihm gehören etwa zehn Prozent des Unternehmens.

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