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John Bain: Spiele-Youtuber TotalBiscuit ist gestorben

Nach langer Krankheit ist der britische Youtuber John Bain (TotalBiscuit) gestorben. Der Youtuber und Let's Player konnte sich mit ernsthafter Kritik an Games und der Spielebranche ein Millionenpublikum aufbauen.

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Der Zylinder war das Markenzeichen von John "TotalBiscuit" Bain.
Der Zylinder war das Markenzeichen von John "TotalBiscuit" Bain. (Bild: John Bain)

Der britische Youtuber John Bain (TotalBiscuit) ist am 24. Mai 2018 im Alter von 33 Jahren an Krebs gestorben. Das hat seine Frau Genna Bain auf Twitter bekanntgegeben. Sie wird zumindest einen Teil der Kanäle und Projekte weiterführen. John Bain litt seit Jahren an einer schweren Form von Darmkrebs, über die er immer wieder öffentlich im Detail gesprochen hat.

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Auch diese Art des Umgangs mit seiner Krankheit hat ihm in der Community viel Sympathie und Respekt eingebracht. Im Mittelpunkt seiner Aktivitäten stand sein Youtube-Kanal, der momentan rund 2,2 Millionen Abonnenten hat. Außerdem war er der mit Abstand beliebteste Kurator auf Steam.

TotalBiscuit hat sich aber auch durch branchenunübliche ernsthafte Spieletests einen Namen gemacht - er selbst hat sich als "Youtube's #1 PC gaming critic" bezeichnet. Beliebt war vor allem ein Format, in dem er sowohl große Blockbuster als auch unbekannte Indiegames bewusst ohne allzu viele Vorkenntnisse beim ersten Anspielen spontan kommentiert hat.

Außerdem hat Bain klassische Let's Plays produziert und sich vor allem für PC-Gaming eingesetzt. Eine Zeitlang hat er etwa dafür gekämpft, dass Publisher und Entwickler keine künstlichen Begrenzungen der Bildrate in ihre Programme einbauen.

Bain hat sich immer wieder engagiert für die Interessen von Spielern eingesetzt. So hat er sich dafür stark gemacht, dass Influencer möglichst offen darauf hinweisen, wenn sie von Spieleherstellern finanziell oder anderweitig unterstützt werden. Erst 2017 hatte er mit einer Kampagne dafür gesorgt, dass das Entwicklerstudio Gearbox seine Zusammenarbeit mit dem umstrittenen Key-Reseller G2A beendet.

Auch in den Diskussionen um Gamergate war er beteiligt. Er hat sich dabei unter anderem gegen die Diskriminierung von Frauen in der Spielebranche und -community ausgesprochen.



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Skywalka 27. Mai 2018

Es würde ja reichen, wenn man einfach nur den Wikipedia-Eintrag lesen würde Aber genau...

Vaako 27. Mai 2018

hm nicht schlecht der redet wenigstens auch mal übers gameplay und nicht nur graphic...

HorkheimerAnders 26. Mai 2018

Ich bewerte niemanden, ich sage wie man sowas normalerweise handhabt. Aber sicher, flame...


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