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Ehemaliger Bild-Herausgeber: Kai Diekmann wird Berater bei Uber

Nach seinem Ausstieg bei der Bild-Zeitung wird deren ehemaliger Herausgeber Kai Diekmann Berater beim Fahrdienst Uber. Als Mitglied eines Politik-Beratungsgremiums arbeitet er künftig mit ehemaligen US-Ministern und EU-Kommissaren zusammen.

Artikel veröffentlicht am , /dpa
Kai Diekmann wechselt zu Uber
Kai Diekmann wechselt zu Uber (Bild: Sean Gallup/Getty Images)

Der ehemalige Bild-Herausgeber Kai Diekmann wird Berater beim Fahrdienst-Vermittler Uber. Als Mitglied im Public Policy Advisory Board soll er künftig beim US-Unternehmen Ratgeber in politischen Fragen sein, wie am Freitag das Nachrichtenmagazin Der Spiegel berichtete. Ein Uber-Sprecher bestätigte die Personalie.

Diekmann soll keine Lobby-Arbeit betreiben

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Der Sprecher betonte, die Mitglieder des Gremiums betrieben keine Lobby-Arbeit, sondern stünden Uber als "interner Feedback-Kanal" für politische Fragestellungen zur Verfügung. Sie kämen einmal jährlich zu einer Sitzung in San Francisco zusammen. Die Runde reicht vom früheren US-Verkehrsminister Ray LaHood bis zur ehemaligen EU-Kommissarin Neelie Kroes.

Uber geriet zuletzt in den Mittelpunkt mehrerer Kontroversen. Eine ehemalige Software-Entwicklerin beschrieb in einem Blogeintrag eine Unternehmenskultur, die von Frauen-Diskriminierung geprägt sei. Außerdem wirft die Google-Schwesterfirma Waymo Uber in einer Klage den Einsatz von Technologie für selbstfahrende Autos vor, die ein ehemaliger führender Mitarbeiter gestohlen habe.

Uber steht in der Kritik

Zudem stand Uber-Chef Travis Kalanick selbst Anfang März 2017 in der Kritik, nachdem er sich in einem per Videokamera aufgezeichneten Streit mit einem Uber-Fahrer wenig souverän gezeigt hatte. Für sein Verhalten entschuldigte sich Kalanick später.

In Europa ist das Angebot des Taxikonkurrenten, bei dem die Vermittlung direkt zwischen Kunden und Fahrer erfolgt, teilweise oder ganz verboten worden. Investoren, die ihr Geld in den mit über 60 Milliarden Dollar bewerteten Fahrdienst-Vermittler gesteckt haben, machen die jüngsten Turbulenzen ebenso Sorgen wie die fortlaufenden Milliardenverluste.

Der langjährige Bild-Chef Diekmann hatte das Medienhaus Axel Springer Ende Januar 2017 verlassen. Er wolle sich anderen Aufgaben widmen, hieß es damals.



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Belgarion2001 17. Apr 2017

Ich sehe Ihn ja eher als Jugendbeauftragten in eine Diamantenmine im Kongo. Oder...

daarkside 16. Apr 2017

Glaubt halt echt kein Mensch, dass er oder gar die hochrangigen Volksrepräsentanten ihre...

Keridalspidialose 16. Apr 2017

"Diekmann soll keine Lobby-Arbeit betreiben" Ja, ne, is klar. Alle in dem Gremium haben...

MarioWario 15. Apr 2017

wurde bei Springer aussortiert, was ja per se nicht schlecht ist, aber im Rahmen...


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