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Dara Khosrowshahi: Expedia-Boss soll neuer Uber-Chef werden

Die Suche nach einem neuen Chef für Uber scheint zu Ende. Dara Khosrowshahi, der bisher bei Expedia die Geschäfte leitete, soll den umstrittenen Fahrdienstleister führen. Er soll Travis Kalanick nachfolgen.
/ Andreas Donath
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Dara Khosrowshahi (Bild: George Grinsted)
Dara Khosrowshahi Bild: George Grinsted / CC-BY-SA 2.0

Ubers langwierige Suche nach einem neuen CEO ist vorbei. Sowohl die New York Times(öffnet im neuen Fenster) als auch Recode(öffnet im neuen Fenster) berichten, dass die Ridesharing-Firma(öffnet im neuen Fenster) nun Dara Khosrowshahi(öffnet im neuen Fenster) als neuen Chef ausgewählt hat. Angeblich will Uber die Entscheidung erst seinen Mitarbeitern und dann der Öffentlichkeit mitteilen.

Wenn die Gerüchte stimmen, hatte Uber die Wahl zwischen drei Kandidaten: dem ehemaligen GE-Chef Jeff Immelt, HP-Chefin Meg Whitman und Khosrowshahi. Die beiden Erstgenannten lehnten ab. Der neue Chef steht vor enormen Herausforderungen. Zunächst muss Ubers Unternehmenskultur geändert werden, zum anderen muss Uber profitabler werden.

Der Ex-Uber-Chef, Travis Kalanick, war Mitte Juni 2017 von seinem Posten zurückgetreten. Seinen Sitz im Aufsichtsrat behält er. Ganz freiwillig ist Kalanick nicht gegangen. Fünf Uber-Investoren hatten seinen Rücktritt verlangt . Uber hat in den vergangenen Wochen und Monaten mehrere wichtige Führungskräfte wie seinen Finanzvorstand, den Marketingvorstand und den Technikchef sowie die PR-Chefin verloren. Nach einer Untersuchung über die Zustände bei Uber wurde bereits 20 Mitarbeitern gekündigt , andere wurden verwarnt oder müssen Schulungen besuchen.

Uber testet selbstfahrende Taxis in Pittsburgh, USA
Uber testet selbstfahrende Taxis in Pittsburgh, USA (01:30)

Eine Softwareentwicklerin hatte sich Anfang 2017 über die internen Zustände bei Uber beschwert. Daraufhin leitete das Unternehmen eine Untersuchung der Vorfälle ein. Die Untersuchungskommission, die vom ehemaligen US-Justizministers Eric Holder geleitet wurde, legte Mitte Juni 2017 ihren Bericht vor, in dem 215 Beschwerden wegen Diskriminierung, sexueller Belästigung, unprofessionellen Verhaltens oder Mobbings untersucht wurden.


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