Greyball: Uber nutzt Software, um Kontrollen zu entgehen

Uber wird seinem Ruf als unethisches Unternehmen erneut gerecht: Über Jahre hinweg soll das Unternehmen weltweit eine Software genutzt haben, um Kontrollen durch Behörden zu vermeiden.

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Uber ist wieder in Berlin.
Uber ist wieder in Berlin. (Bild: Uber)

Das Fahrdienstunternehmen Uber hat offenbar über Jahre hinweg eine selbst entwickelte Software mit dem Namen Greyball eingesetzt, die Standortdaten, Kreditkarteninformationen und Details zu verwendeten Social-Media-Konten nutzt, um Behördenmitarbeiter zu identifizieren und Kontrollen durch Behörden zu umgehen. Das berichtet die New York Times unter Verweis auf namentlich nicht genannte ehemalige und derzeitige Mitarbeiter von Uber.

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Schlug die Software Alarm, weil eines der Details verdächtig aussah, soll Uber keinen Fahrer geschickt haben. Erstmals eingesetzt wurde die Software im Jahr 2014. Damals wollte ein Mitarbeiter der Stadt Portland eine Testfahrt machen, nachdem das Unternehmen seine Dienste in der Stadt ohne Genehmigung angeboten hatte.

Portland gegen Uber

Tatsächlich bekam der Mitarbeiter aber mehrere nicht vorhandene Autos in seiner App angezeigt. Wenn er einen Auftrag vergab, wurde dieser meist schnell wieder storniert, so dass er den Dienst nicht benutzen konnte. Portland hat Uber mittlerweile verboten.

Nach Angaben von Uber wird das Programm als Teil des Programms VTOS ("Violation of terms of service") eingesetzt und nicht speziell gegen Behördenmitarbeiter. Mit dem Programm will das Unternehmen potenziell betrügerische Kunden vorab aufspüren und sie von vornherein von der Fahrt ausschließen. Greyball soll sporadisch noch in den USA zum Einsatz kommen und weltweit weiter genutzt werden.

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Uber gerät immer wieder in die Kritik, vor allem wegen fehlender Arbeitsstandards. Zuletzt wurden Vorwürfe über systematischen Sexismus in dem Unternehmen laut. Unklar ist außerdem, ob die großen Hoffnungen der Investoren sich erfüllen werden. Zuletzt schrieb das Unternehmen hohe Verluste.

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vormfollendet 06. Mär 2017

Ich wollte ja nur anmerken, dass der Grund für jene Selektion nicht in der...

timo.w.strauss 06. Mär 2017

Uber ist kein Taxi-Unternehmen, dafür bräuchte man Lizenzen und Freigaben und Uber ist...

timo.w.strauss 06. Mär 2017

+1 bin zum Glück weder bei Uber noch bei FB

quineloe 04. Mär 2017

Strauss-Kahn ist Franzose und VW ist Deutsch. mir scheint, Nogul hat sein Post nicht...



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