Der Notebook-Hersteller Lenovo wird auf der LinuxWorld Thinkpads mit vorinstalliertem Suse Linux ankündigen, dies berichtet das IT-Magazin eWeek. Dabei soll vorerst nur ein Modell angeboten werden. Thinkpads und auch verschiedene Thinkcentre PCs sind schon seit längerem als zertifizierte Linux-Modelle verfügbar.
Mit Erscheinen des vierten Release Candidates von Linux-Kernel 2.6.18 übernimmt der Linux-Entwickler Adrian Bunk nun die Pflege einer neuen, stabilen Serie. Diese basiert auf dem Linux-Kernel 2.6.16 und soll keine neuen Funktionen mehr bekommen. Die Pflege ist für zwei bis drei Jahre angedacht.
Andrew Morton arbeitet ab sofort beim Suchmaschinenanbieter Google. Zusammen mit Linus Torvalds betreut Morton den Kernel 2.6 und wird dies auch in seiner neuen Position bei Google tun.
Transgaming hat mit Cider eine Engine zum Portieren von Windows-Spielen auf Intel-Macs vorgestellt. Entwickler sollen damit in der Lage sein, eine Windows- und MacOS-Version gleichzeitig freizugeben. Ein netter Nebeneffekt ist dabei laut Hersteller, dass die portierten Spiele auch unter Linux mit Transgamings Windows-API-Umsetzung Cedega laufen.
Debian GNU/Linux hat die freie Virtualisierungslösung OpenVZ aufgenommen. Zu erst wird OpenVZ im Entwicklungszweig "Sid" der Distribution verfügbar sein. Eine Anleitung erklärt die Einrichtung und Templates sollen die Installation virtueller Server beschleunigen.
Das "OpenGL ARB Architecture Review Board" (ARB) hat die Version 2.1 der Grafikschnittstelle OpenGL freigegeben und umfangreiche Dokumentationen dazu vorgelegt. In Zukunft wird OpenGL vom Industriekonsortium Khronos Group verwaltet werden.
Nachdem Microsoft im vergangenen Monat bereits zahlreiche Sicherheitslücken in Windows und Office geschlossen hat, muss der Software-Gigant nochmal ran. Am allmonatlichen Patch-Day für den 8. August 2006 sind zehn Patches für Windows sowie zwei Korrekturen für Office vorgesehen.
Ältere Distributionen arbeiten unter Umständen nicht mehr mit neuen Kernel-Versionen zusammen - verantwortlich dafür ist Udev. Während neue Kernel-Versionen Udev ab einer bestimmten Version voraussetzen, sind Updates für ältere Distributionen in der Regel nicht verfügbar. Diese Tatsache warf auf der Linux-Kernel-Mailingliste die Frage auf, wie lange man sich noch um Distributionen kümmern sollte, die vom Hersteller selbst nicht mehr unterstützt werden.
Die neue Version 2.14.3 des GNOME-Desktops konzentriert sich darauf, einige Fehler zu beheben. Gleichzeitig ist dies auch die letzte Version der 2.14er-Serie, die nächste Version 2.16 soll im September 2006 erscheinen.

Die Entwickler der Unix- und Linux-Desktop-Oberfläche GNOME haben sich dazu entschlossen, auch Mono in ihre nächste Version zu integrieren. Anwendungen dürfen damit die freie .Net-Implementierung nutzen, allerdings nur, wenn sie dies bisher auch schon machen. Entscheiden sich Programmierer erst in Zukunft Mono in ihrem Projekt einzusetzen, will das GNOME-Team dieses erst erneut prüfen.
Mit Ark Linux 2006.1 ist eine neue Version der besonders für Einsteiger gedachten Linux-Distribution erschienen. Darin ist bereits die neue KDE-Version 3.5.4 enthalten.

Mit KDE 3.5.4 ist die nächste Version des Unix- und Linux-Desktops KDE 3.5 fertig. Dabei halten die Entwickler an ihrem kürzlich eingeschlagenen Weg fest, auch neue Funktionen in Unterversionen zu integrieren. Insgesamt behoben sie über 100 Fehler.

Das Nokia N93 spielt Golf. Die Sonderausgabe Nokia N93 Golf verfügt nicht nur über die Camcorder-Fähigkeiten des klassischen N93, sondern filmt und analysiert auch das Golfer-Talent seines Nutzers. Eine Video-Software-Anwendung misst dabei den Winkel der Golf-Abschläge. Auf einem geteilten Bildschirm demonstriert das Smartphone schließlich, mit welchem Winkel der Golfspieler erfolgreich abgeschlagen hätte.
Die Sammlung freier Druckertreiber für Unix-Systeme, Gutenprint, ist nun in der Version 5.0 verfügbar. Die ursprünglich als Gimp-Print bekannte Zusammenstellung bietet Treiber, die mit den unter Unix üblichen Drucksystemen wie CUPS funktionieren.
Insgesamt 20 Sicherheitslücken schließt Apple mit einem Sicherheits-Update in den MacOS-Versionen 10.3.9 sowie 10.4.7. Ein Großteil der nun korrigierten Sicherheitslecks kann zur Ausführung von Programmcode missbraucht werden. Zudem hat die Bluetooth-Funktion eine Sicherheitsverbesserung erfahren.
Nachdem gestern berichtet wurde, dass Red Hat die Virtualisierungstechnik Xen für instabil hält, gibt es nun eine neue Erklärung dazu. Der Linux-Distributor hält Xen demnach tatsächlich für instabil, wird jedoch alles tun, um die nächste Red-Hat-Enterprise-Linux-Ausgabe mit Virtualisierung auszustatten.
Der Embedded-Anbieter Wind River hat Quelltext an vier verschiedene Eclipse-Projekte gespendet. Die Teile stammen aus der Entwicklungssoftware Workbench, die ebenfalls auf Eclipse basiert. Gleichzeitig hat Wind River neue Versionen seiner Embedded-Produkte veröffentlicht.
Während Red Hats Konkurrent Novell die aktuellen Enterprise-Produkte bereits mit der Virtualisierungslösung Xen ausstattet, ist Red Hat selbst nicht von der Stabilität der Software überzeugt. Es gäbe zwar eine unglaubliche Nachfrage, doch man werde keine instabile Software ausliefern.
Mandriva Linux 2007 ist ab sofort als Beta-Version verfügbar. Diese gibt einen Ausblick auf die für Herbst dieses Jahres geplante Version der kommerziellen Linux-Distribution. Die Beta-Version enthält aktuelle Komponenten wie GNOME 2.16 Beta 1.
Das Ubuntu System Tool soll ein Yast-ähnliches Werkzeug für die Textkonsole werden, damit Administratoren Einstellungen auch bequem über einen SSH-Zugang vornehmen können. Zurzeit sucht das Projekt nach Vorschlägen und bietet eine Demo zum Download an.
Die Linux-Distribution Freespire ist nun als erster Release Candidate verfügbar. Dieser bringt zwar gegenüber der letzten Beta-Version nur kleine Änderungen mit sich, doch ursprünglich war die erste Freespire-Beta erst für August 2006 angekündigt. Damit schreitet die Entwicklung von Linspires kostenloser Version schnell voran.
Anlässlich der Freigabe des dritten Release Candidates des Linux-Kernels 2.4.33 hat der bisherige Maintainer der Linux-Kernel-Serie 2.4.x Marcelo Tosatti dessen Pflege abgegeben. In Zukunft übernimmt dies Willy Tarreau.
Der X.org-Entwickler Dave Airlie hat einen freien Treiber für ATIs Radeon X1300 geschrieben, darf diesen aber nicht veröffentlichen. Er nutzte unter einem "Non-Disclosure Agreement" (NDA) freigegebene Informationen und erhielt bislang von ATI keine Erlaubnis zur Veröffentlichung des Treibers.
Obwohl die Arbeiten an Windows Vista noch nicht abgeschlossen sind, gibt sich Microsoft-CEO Steve Ballmer visionär: Er gewährt einen ersten Ausblick auf das, was nach Vista kommt. Unter dem Codenamen Vienna plant der Softwaregigant einen Windows-Vista-Nachfolger.
Das Rock-Linux-Projekt hat den gleichnamigen Distributionsbaukasten in der Version 3.0 veröffentlicht. Zu den neuen Funktionen zählen eine leichtere Aufteilung von Binärpaketen und neue Post-Install-Skripte. Rock Linux setzt nun Udev anstatt Devfs ein und das Projekt hat bereits angekündigt, was sich in Rock Linux 4.0 ändern soll.
Samsung hat einen 4 GByte großen Flash-Zwischenspeicher vorgestellt, der zusammen mit Windows Vista und der Funktion "ReadyBoost" die Rechner erheblich beschleunigen soll.
Collax hat nun auch eine komplette Sicherheitslösung für Netzwerke auf Linux-Basis im Programm. Diese bietet eine Firewall, ein Intrusion Prevention System und einen integrierten Spam-Schutz. Die Version für Privatanwender ist kostenlos.
DataViz bringt für Symbian UIQ mit der Version 3.0 eine überarbeitete Variante der Office-Software DocumentsToGo auf den Markt. Damit lassen sich nun auch PowerPoint-Dokumente ohne Umwandlung auf einem entsprechenden Smartphone bearbeiten. Dazu setzt der Hersteller auf die so genannte InTact-Technik.
Microsoft hat für die Media Center Edition von Windows XP ein neues Update Rollup veröffentlicht. Dieses kleine Service Pack enthält alle bisherigen Sicherheits-Patches und korrigiert einige Fehler in der Media-Center-Software. So soll es nun weniger Probleme bei der DVD-Wiedergabe geben.

Das OpenDarwin-Projekt wird seine Arbeit einstellen, da es nach Ansicht der Organisatoren seine Ziele über vier Jahre nicht erreicht hat. War OpenDarwin anfangs als Entwicklungsplattform für Apples Kernel-Code gedacht, entwickelte es sich zunehmend zu einer Hosting-Plattform für MacOS-X-Software.
Seit das Dateisystem Reiser4 vor zwei Jahren veröffentlicht wurde, bemüht sich Chefentwickler Hans Reiser um die Integration in den offiziellen Linux-Kernel. Erst kürzlich bekräftigte er, dass die nächste Version Reiser4.1 wirklich in den Kernel gelangen sollte. Nun fühlt Reiser sich von den Kernel-Entwicklern wieder einmal ungerecht behandelt.
Mit EisXen gibt es nun eine um die Virtualisierungssoftware Xen erweiterte Version der Linux-Distribution Eisfair. Diese richtet Xen bereits so weit ein, dass sich virtuelle Maschinen mit niedrigem Aufwand und menügesteuert installieren lassen sollen.
Mehr als 1,5 Jahre nach Erscheinen von Skype 1.0 für MacOS X machen sich die Skype-Macher daran, eine neue Version der VoIP-Software fertig zu bekommen. Eine offizielle Beta gewährt einen Blick auf die Neuerungen für die Mac-Welt. Dazu zählt Unterstützung für Skypecast, eine aufgemotzte Kontaktliste, Mac-spezifische Funktionen und die überarbeitete Bedienoberfläche gibt es in Deutsch.
Der Linux-Distributor Linspire hatte eine erste Beta-Version seiner kostenlosen Version eigentlich erst für August 2006 angekündigt. Nun ist jedoch bereits die zweite Testversion verfügbar, die auch proprietäre Software und Treiber enthält. Die zweite Beta behebt einige Fehler, die in der ersten Veröffentlichung aufgefallen waren.
Die Entwickler des freien Unix-Systems DragonFly BSD haben die Version 1.6 veröffentlicht, die nach ihrer Aussage stabiler als der Vorgänger sein soll. Die auffälligsten Änderungen sollen ein stark überarbeitetes WLAN-Framework sowie Fehlerkorrekturen am Kernel sein.
Der Open Flexible Router (OFR) ist ein Software-Router auf Open-Source-Basis, den die kalifornische Firma Vyatta kostenlos zum Download anbietet. Die Software läuft auf x86-Hardware und unterstützt typische Protokolle, die für Routing zwischen WAN und LAN notwendig sind.
Das Fedora-Legacy-Projekt wird keine weiteren Updates mehr für Fedora Core 1 und 2 anbieten, Gleiches gilt für Red Hat Linux 7.3 und 9.0. Stattdessen wird in Zukunft enger mit dem Fedora-Projekt an aktuellen Versionen gearbeitet.
Mit Windows Vista schickt Microsoft die aus der Windows-XP-Welt bekannten Sonderausführungen Media Center und Tablet PC Edition aufs Altenteil, weil die betreffenden Funktionen direkt in Vista integriert werden. Allerdings wurde dabei die Möglichkeit über Bord geworfen, Text per Stift überall auf dem Bildschirm eingeben zu können. Diesen Lapsus will nun eine in Entwicklung befindliche Software ausbügeln.

Wie für Juli 2006 angekündigt, hat Nokia mit der Auslieferung des N73 begonnen. Die Finnen haben dem UMTS-Quadband-Gerät neben einem großen Display mit 6,1 cm Diagonale eine 3,2-Megapixel-Kamera mit Carl-Zeiss-Optik und Autofokus spendiert. Auch Sony Ericsson hat pünktlich zu den Sommerferien sein neues Kamera-Handy auf den Markt gebracht. Mit 3 Megapixeln Auflösung kommen die Telefonkameras damit echten Digicams schon sehr nahe. Allerdings hat noch keines der beiden Foto-Handys ein optisches Zoom eingebaut.
Mit YouOS entwickeln vier amerikanische Studenten ein "Betriebssystem für den Browser", wie sie es nennen. Die Ajax-Anwendung bietet eine komplette Desktop-Umgebung inklusive einiger Programme wie Webbrowser, Texteditor und Dateimanager. Damit sollen Nutzer von jedem Computer aus auf ihren eigenen Desktop zugreifen können.
Die neue Version 6.0 der Linux-Distribution SimplyMEPIS nutzt Ubuntu statt Debian als Basis. Durch den Einsatz der Pakete aus Ubuntu 6.06 LTS (Long-Term-Support) ist auch SimplyMEPIS auf langfristigen Einsatz mit Unterstützung ausgelegt. Die Distribution versteht sich selbst als einfaches Desktop-Linux für die tägliche Arbeit.
Das Slackware-Derivat Zenwalk 2.8 liefert über 160 zusätzliche Pakete gegenüber der Vorgängerversion mit. Dabei enthält Zenwalk nun eine komplette GNOME-Installation in nur sechs Paketen und bietet eine Vorschau auf die kommende Xfce-Version 4.4. Die Ntfsprogs zum Bearbeiten von NTFS-Partitionen sind auch neu hinzugekommen.

Microsoft enthüllte, welche Upgrade-Pfade für den Wechsel aktueller Windows-Versionen zu Windows Vista bereitstehen. Nutzer von Windows 2000 schauen hier in die Röhre, weil ein unkomplizierter Vista-Wechsel nicht unterstützt wird. Aber auch von Windows XP aus ist nicht in jedem Fall ein problemloser Umstieg auf Vista möglich.
Sicherheitsexperten von Symantec haben den neuen Netzwerk-Stack in Windows Vista näher unter die Lupe genommen und fanden auf Anhieb einige Schwachstellen. Für den Windows-XP-Nachfolger hat Microsoft den Netzwerk-Stack von Grund auf neu geschrieben. Im Zuge dessen erwartet Symantec, dass es noch Jahre dauern wird, bis der Vista-Netzwerk-Stack die Zuverlässigkeit des XP-Stacks erlangen wird.
Die Entwickler der Linux-Distribution Ubuntu haben eine erste Alpha-Version der kommenden Veröffentlichung "Edgy Eft" freigegeben. Die Version setzt auf einen aktuellen Linux-Kernel und richtet sich ausschließlich an Tester.
Microsoft hatte am 18. Juni 2006 angekündigt, dass die in den Longhorn Server integrierte Virtualisierungssoftware auch paravirtualisiertes Linux unterstützen werde. Nun kommt Kritik aus dem Hause VMware: Microsoft würde eine Einbahnstraße schaffen, die Windows bevorzuge. Zudem müsse XenSource viele Schnittstellen neu entwickeln, um proprietären und GPL-Code nicht zu vermengen.
Microsoft gibt sich geläutert und will Windows Vista freiwillig für Konkurrenten öffnen. Bis Herbst 2007 unterliegt Microsoft noch Einschränkungen, die im Rahmen des US-Kartellverfahrens erlassen wurden. Darüber hinaus will sich Microsoft nun an einige selbst aufgestellte Regeln halten, um für Transparenz zu sorgen und Kunden wie Konkurrenten an den eigenen Innovationen teilhaben zu lassen.
Ein Sicherheitsloch im Kernel von Solaris 10 ermöglicht Denial-of-Service-Angriffe. Diese lassen sich von lokalen Nutzern, aber auch über FTP ausführen. Updates für SPARC und x86 sind bereits verfügbar.
Das Journaling-Dateisystem Reiser4 ist noch immer eines der Sorgenkinder der Linux-Entwickler, kümmern sich doch zu wenig Freiwillige um die Integration in den Kernel. Hans Reiser kündigte derweil eine neue Version des Dateisystems an, die Komprimierung und Verschlüsselung unterstützen wird und dann auch in den Kernel gelangen soll.
Die Free Standards Group möchte die Druckunterstützung für Linux vereinheitlichen und legt dazu die eigene OpenPrinting-Arbeitsgruppe mit Linuxprinting.org zusammen. Beide sollen an Spezifikationen arbeiten, die so auch in die Linux Standard Base (LSB) aufgenommen werden können. Damit gäbe es Standardschnittstellen zum Drucken unter Linux.