VMware Fusion als Release Candidate
So wie der Parallels Desktop 3.0 bietet Fusion einen Modus, mit dem sich Windows-Anwendungen von der virtuellen Maschine abkoppeln und direkt wie eine native Mac-Anwendung ausführen lassen. In dem Release Candidate ist dabei nun auch Drag-and-Drop vom MacOS-Finder in eine Windows-Anwendung möglich. Zudem lassen sich Windows-Programme über das Fusion-Dock-Icon starten und der "Unity" genannte Modus funktioniert nun auch mit weiteren Windows-Versionen.
Auch die allgemeine MacOS-X-Integration soll verbessert worden sein, so dass die Tastenkombinationen, etwa für Exposé, auch dann funktionieren, wenn eine virtuelle Maschine den Fokus hat. Darüber hinaus wurde die Leistung bei Nutzung von Boot-Camp-Partitionen verbessert und die 3D-Unterstützung lässt sich auch bei Intel-GMA-950-Grafikchips aktivieren. Da diese aber nicht vollständig kompatibel zu OpenGL 1.4 sind, kann es laut VMware zu Problemen kommen. Ebenso wie Parallels unterstützt Fusion OpenGL und DirectX, setzt dabei aber nicht auf die Bibliotheken des Open-Source-Projektes Wine.
Der Release Candidate arbeitet ebenfalls besser mit den aktuellen Entwicklerversionen von MacOS X "Leopard" zusammen und behebt einige USB-Probleme. Neu ist auch die Möglichkeit, die Speichernutzung entweder für MacOS-X-Programme oder für die Leistung der virtuellen Maschine zu optimieren.
Nach einer Registrierung lässt sich der Release Candidate von VMware Fusion kostenlos herunterladen(öffnet im neuen Fenster). Bis Ende August 2007 soll Fusion fertig sein und dann knapp 80,- US-Dollar kosten. Derzeit gibt es ein Vorbestellprogramm(öffnet im neuen Fenster), um die Software für 39,99 US-Dollar zu erwerben.
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