Clustersoftware OpenMosix wird nicht weiterentwickelt
OpenMosix verknüpft einzelne Linux-Rechner zu einem großen, virtuellen Computer wobei weder spezielle Bibliotheken noch angepasste Anwendungen nötig sind. Vielmehr verhält sich ein Linux-Kernel mit OpenMosix, als würde er auf einem Mehrprozessor-System laufen. Normale Programme werden darauf transparent verteilt und die Prozesse je nach Last zwischen den Knoten des Clusters verschoben.
Immer günstiger werdende Multi-Core-Prozessoren seien jedoch dafür verantwortlich, dass diese Cluster-Art nicht mehr so bedeutend sei, heißt es in der Begründung(öffnet im neuen Fenster) des OpenMosix-Hauptentwicklers Moshe Bar. Ferner würden sich Entwickler eher Virtualisierungslösungen zuwenden. Nun soll OpenMosix nur noch bis zum 1. März 2008 weiterentwickelt werden und dann in dem an diesem Tag eingefrorenen Zustand weiter bei Sourceforge(öffnet im neuen Fenster) verfügbar sein. Die Entwickler-Mailingliste wird bereits am 1. Dezember 2007 geschlossen.
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