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Red Hat will mit Microsoft über Interoperabilität reden

Patentabkommen weiterhin ausgeschlossen. Offenbar ist Red Hat auch weiter willens, mit Microsoft gemeinsam an einer besseren Kompatibilität zwischen den Betriebssystemen Linux und Windows zu arbeiten. Die Zusammenarbeit solle aber kein Patentabkommen umfassen – Microsoft hingegen meint, beides könne nicht voneinander getrennt werden.
/ Julius Stiebert
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Red Hat habe weiter Interesse, mit Microsoft die Zusammenarbeit zwischen Linux und Windows zu verbessern, um so Kundenprobleme zu lösen, sagte Paul Cormier, Vice President of Engineering bei dem Linux-Anbieter, gegenüber dem IT-Magazin eWeek(öffnet im neuen Fenster). Dabei solle es aber nur um bestehende Probleme gehen, ein Patentabkommen – wie es Novell, Xandros und Linspire schlossen – stehe auch weiterhin nicht zur Debatte.

Bei Microsoft sei man hingegen der Ansicht, dass sich die beiden Themen nicht voneinander trennen ließen, schreibt eWeek. Zwar sei auch Microsoft froh, wenn sie mit Red Hat zusammenarbeiten könnten, man müsse aber auch über geistiges Eigentum reden.

Tatsächlich arbeiten Microsoft und Red Hat aber ohnehin schon zusammen: Der Linux-Distributor gehört der von den Redmondern initiierten Interop Vendor Alliance an, wobei hier die JBoss-Middleware-Produkte im Vordergrund stehen. Wie kürzlich bekannt wurde, brach Red Hat direkte Gespräche mit Microsoft aber ab.

Die Bereitschaft zur grundsätzlichen Zusammenarbeit hingegen signalisierte Red Hat immer wieder. Auf dem Red Hat Summit 2007 in San Diego stellte Geschäftsführer Matthew Szulik aber auch nochmals klar, dass ein Patentabkommen für sein Unternehmen undenkbar sei.


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