Linbox Directory Server 2.0 freigegeben
Der Linbox Directory Server steuert verschiedene Dienste auf einem Linux-System, die sich über eine Web-Oberfläche verwalten lassen. Dabei bietet die Software im Kern Nutzerauthentifizierung über LDAP und Kerberos. Hinzu kommt die Management-Konsole, die mit sechs Modulen ausgeliefert wird. Darunter finden sich Samba- und Druckunterstützung. Auch E-Mail- und Proxy-Server lassen sich über Linbox einrichten.
Neu in der Version 2.0 ist die Unterstützung für DNS- und DHCP-Verwaltung, womit sich DNS-Zonen und DHCP-Subnetze einrichten lassen. Laut Linbox, die auch kommerzielle Produkte anbieten, soll sich damit ein typischer NT-Abteilungsserver ersetzen lassen. In der neuen Version wurde zudem die Unterstützung für die Groupware Open-Xchange entfernt.
Zum Testen der Software gibt es ein VMware-Image(öffnet im neuen Fenster). Debian-Nutzer können den Linbox Directory Server über die Repositorys(öffnet im neuen Fenster) installieren, Anwender anderer Linux-Distributionen müssen auf den Quellcode(öffnet im neuen Fenster) zurückgreifen.
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