Microsoft spricht weiter mit Red Hat

Keine Gespräche über Patentabkommen

Die Spekulationen, wer der nächste Linux-Anbieter sein könnte, der ein Patentabkommen mit Microsoft schließt, reißen nicht ab. Immer vorne mit dabei ist Red Hat, neben Novell der größte Distributor. Doch nun bestätigte auch Microsoft, was Red Hat schon lange sagt: Gespräche laufen, ein Patentabkommen stehe aber nicht zur Debatte.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Während das Abkommen zwischen Microsoft und dem Suse-Linux-Anbieter Novell noch für einige Aufregung sorgte, stellte sich bei den geschlossenen Verträgen mit Xandros und Linspire eigentlich eher die Frage, wann Red Hat nachziehen würde. Zwar hatte der Anbieter den Gerüchten schnell widersprochen, doch dann bestätigte Red-Hat-CEO Matthew Szulik, dass es durchaus Gespräche über ein Patentabkommen gab.

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An einer Zusammenarbeit zum Wohle der Kunden sei man durchaus interessiert, über geistiges Eigentum wolle man hingegen nicht reden, hieß es dann auch von Paul Cormier, dem Vice President of Engineering bei Red Hat. Doch nun bestätigte auch Microsofts Lizenzchef Horacio Gutierrez diese Aussage gegenüber dem IT-Magazin eWeek.com. Es habe in letzter Zeit Gespräche zwischen Red Hat und Microsoft gegeben, so Gutierrez, es sei aber nur um Interoperabilität und nicht um Patente gegangen. Damit sollten die bisher immer noch anhaltenden Gerüchte tatsächlich vom Tisch sein.

Microsofts Position bleibt jedoch auch weiterhin, dass sich Interoperabilität und geistiges Eigentum nicht komplett trennen lassen. Der Linux-Anbieter hingegen ist nach eigenen Angaben nur an einer besseren Zusammenarbeit zwischen Red Hat Enterprise Linux und Windows interessiert. Womit sich dann aber auch die Frage stellt, ob die Gespräche fortgesetzt werden.

Tatsächlich arbeiten die beiden Parteien bereits in der von Microsoft gestarteten Interop Vendor Alliance zusammen, wobei hier die JBoss Middleware im Vordergrund steht.

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