Das Shellskript "FasterDapper" soll die Linux-Distribution Ubuntu 6.06 beschleunigen. Dafür installiert es Programme wie Prelink und optimiert Einstellungen der Festplatte und von GNOME.

Microsoft hat nach der Beta 2 eine neue Vorabversion von Windows Vista veröffentlicht. Teilnehmer des Windows Vista Technical Beta-Programms, ausgewählte TAP-Kunden sowie MSDN- und TechNet-Abonnenten können die neue Version ab sofort herunterladen.
IBM wird die neuen Suse-Linux-Enterprise-Produkte inklusive der Virtualisierungslösung Xen auf IBM Middleware und System-Plattformen unterstützen. Auch Serviceangebote für Novells Produkte wird es von IBM geben.
Microsofts nächste Server-Generation Longhorn wird eine Virtualisierungstechnik mitbringen, die auch Xen-Gäste unterstützt. Damit werden sich Linux-Distributionen, die unter Xen laufen, auch mit Microsofts Hypervisor nutzen lassen. Technischer Support wird direkt von Microsoft geboten.

Novell hat die neuen Versionen der Suse-Linux-Enterprise-Produkte veröffentlicht. Sowohl der Suse Linux Enterprise Desktop (SLED) 10 als auch der Suse Linux Enterprise Server (SLES) 10 setzen auf die im Rahmen des OpenSuse-Projektes entwickelte Codebasis.
Die nächste Ausgabe der Linux-Distribution Debian wird die Versionsnummer 4.0 tragen, dies geht aus dem aktualisierten Veröffentlichungsplan hervor. Die unter dem Codenamen Etch entwickelte Distribution soll im Dezember 2006 stabil sein.
Die kostenlose Linspire-Version "Freespire" ist jetzt in einer ersten Beta-Version verfügbar. Dabei enthält sie auch proprietäre Techniken, so dass sich MP3s und Quick-Time-Dateien direkt wiedergeben lassen sollen. Treiber für Grafikchips von ATI und Nvidia enthält die kostenlose Linux-Distribution ebenfalls.
Die Forderung der GPL, Quelltext von Programmen bereitzustellen, kann unter Umständen zu einem Problem für Linux-Distributionen werden, die auf anderen basieren. Der Ubuntu-Entwickler Matt Zimmerman bietet auf Ubuntu basierenden Distributionen nun aber Hilfe an.
Eine Kluft so groß wie ein Ozean trennt Europa von den USA, wenn es darum geht, welche Smartphone-Plattform auf den jeweiligen Kontinenten beliebter ist. In den drei größten europäischen Nationen hat Nokia mit seinen Symbian-Smartphones klar die Nase vorn, während die US-Amerikaner auf PalmOS-Smartphones der Treo-Linie schwören oder die BlackBerry-Modelle vorziehen.
Mit dem neuen NTFS-3G-Treiber soll nun auch voller Schreibzugriff von Linux auf NTFS-Partitionen möglich sein. Der vom Linux-NTFS-Projekt entwickelte Treiber nutzt das Filesystem in Userspace und soll bereits sehr stabil sein, ist aber dennoch als Beta-Version gekennzeichnet. Verschlüsselte Dateien unterstützt NTFS-3G jedoch nicht.
Die speziell für den Desktop-Einsatz entwickelte BSD-Distribution PC-BSD ist in der Version 1.2 erschienen und wurde nun mit i686-Optimierung kompiliert. Als Desktop-Umgebung kommt die aktuelle KDE-Version 3.5.3 zum Einsatz und der ULE Scheduler aus FreeBSD soll die Leistung des Systems verbessern.
Die drei Anbieter Winboard.org, WinFuture.de und Winhelpline.de haben wieder inoffizielle Patch-Pakete für die Windows-Plattform bereitgestellt. Die Pakete enthalten die am diesmonatigen Patch-Day veröffentlichten Sicherheitsaktualisierungen für die Windows-Plattform.
Das OpenWengo-Projekt, das eine freie VoIP-Software programmiert, hat das "Code Camp 2006" gestartet. Studenten sollen sich für eines der vorgeschlagenen Projekte entscheiden und an dieser Aufgabe arbeiten. Gewinnen sie, so bekommen sie die Gelegenheit, zwei Monate lang mit erfahrenen Entwicklern zusammenzuarbeiten und gewinnen außerdem 3.500,- Euro.
Für den Einbruch in den Debian-Entwicklungsrechner "Gluck" wurde ein Fehler im Linux-Kernel ausgenutzt. Der Angreifer knackte einen Entwicklerzugang, über den er dann unter Ausnutzung des Fehlers Root-Rechte erlangte. Schaden richtete er allerdings nicht an.
Das OpenSuse-Projekt hat die zweite Alpha-Version von Suse Linux 10.2 veröffentlicht. Dabei wird dies die letzte Version sein, die diesen Namen trägt - zukünftig heißt auch die von dem Projekt entwickelte Distribution OpenSuse. Damit wird die freie Distribution klarer von Novells Enterprise-Produkten abgegrenzt.
Symbian hat die Verfügbarkeit des Smartphone-Betriebssystems SymbianOS in der Version 9.3 bekannt gegeben. Zu den wesentlichen Neuerungen zählen direkte WLAN- und HSDPA-Unterstützung sowie verbesserte VoIP-Funktionen. Das gesamte Betriebssystem soll nun schneller starten und auch Symbian-Applikationen trödeln demnach beim Aufruf nicht mehr so wie bisher.
In den Entwicklungsrechner "Gluck" des Debian-Projektes wurde eingebrochen, weshalb er vorerst vom Netz genommen wurde. Dadurch sind einige Dienste derzeit nicht erreichbar. Wie es zu dem Einbruch kommen konnte, ist noch nicht geklärt, es gibt jedoch Vermutungen, dass eine aktuelle Sicherheitslücke des Linux-Kernels ausgenutzt wurde.

Durch einen Fehler im Textinstaller von Ubuntu 6.06 LTS bleibt das Root-Passwort unter Umständen leer. Normalerweise sperrt die Distribution das Passwort, so dass eine Anmeldung als Root nicht möglich ist. Durch den Fehler kann jedoch jeder Nutzer Root-Rechte erlangen und hat somit uneingeschränkten Zugriff auf das System.
Eine zum schnelleren Laden von Anwendungen gedachte Caching-Routine in Windows XP ist einem texanischen Unternehmen aufgestoßen. Die im Internet nicht aufzuspürende Computer Acceleration Corporation sieht ihr bereits seit 1999 bestehendes Patent durch Microsoft verletzt und klagt deshalb.
Mit sofortiger Wirkung gibt Microsoft die bislang kostenpflichtige Virtualisierungssoftware Virtual PC 2004 gratis ab. Das Programm erlaubt die Einrichtung mehrerer virtueller PCs auf einem Windows-Rechner, um so auf einem PC verschiedene Betriebssysteme parallel einzusetzen. Das kostenlose Virtual PC 2004 enthält bereits das Service Pack 1.
VMwares kostenlose Virtualisierungssoftware für Server ist jetzt in der Version 1.0 erschienen. Der VMware Server erlaubt die Partitionierung physischer Server in verschiedene virtuelle Server und unterstützt verschiedene 32- und 64-Bit-Betriebssysteme.
Die freie Implementierung des Windows-API Wine nutzt jetzt die Gecko-Rendering-Engine für das MSHTML-Modul. Zudem fließt weiterhin viel Arbeit in die Unterstützung von Direct3D-Shadern und die Ausbesserung von Fehlern.
In Windows bzw. Komponenten davon schließt Microsoft am Patch-Day des Monats Juli 2006 insgesamt vier Sicherheitslecks. Ein Teil davon kann zur Ausführung von Programmcode missbraucht werden, womit sich ein Angreifer eine umfassende Kontrolle über ein fremdes System verschaffen könnte.
Schon im April 2006 wartete das FreeBSD-Projekt mit offiziellen Java Binarys auf. Nun stehen aktualisierte Fassungen bereit, auch für die AMD64-Plattform.
Mit dem Patch-Day für den Juli 2006 erscheinen die letzten Updates für Windows 98, Windows 98 SE und Windows ME. In Zukunft werden keine Sicherheitslücken in den Betriebssystemen mehr gestopft, so dass ein Wechsel wohl unausweichlich bleibt.

Die zweite Beta-Version der Linux- und Unix-Desktop-Oberfläche Xfce 4.4 ist nun verfügbar. Diese bringt zwar auch ein paar neue Funktionen mit, konzentriert sich aber hauptsächlich auf die Fehlerbehebung. Der neue Dateimanager Thunar hingegen erhielt einige Verbesserungen.

Die für Linux-Systeme gedachte Media-Center-Lösung Elisa ist in einer ersten Alpha-Version erschienen. Derzeit unterstützt Elisa nur grundlegende Wiedergabefunktionen, soll aber nach und nach ausgebaut werden. Obwohl für Linux entwickelt, lässt sich Elisa allerdings auch unter Windows nutzen.

Bisher hielt sich Microsoft bedeckt, wenn es um die neue Standard-Bedienoberfläche von Windows Vista geht und ein PC nicht für den Aero-Einsatz geeignet ist. Denn die mit verschiedenen Effekten versehene Aero-Oberfläche von Windows Vista hat bestimmte Hardware-Voraussetzungen, die wohl nicht jeder PC erfüllen wird. Die Einstiegsversion in die Vista-Welt kommt jedoch ganz ohne Aero-Unterstützung daher.
Oracle-Cehf Larry Ellison streckt seine Fühler angeblich nach Red Hats Kunden aus. Red Hat sei zu klein und biete keinen guten Support, soll Ellison laut der Website ITP Technology erklärt haben. Oracle werde dies bald besser machen.
Das GNU/Linux Semantic Storage System (GLS3) ist ein Speichersystem für Linux, das dem Anwender die hierarchische Organisation klassischer Dateisysteme vergessen lassen soll. Dafür liest es Metadaten aus Dateien und erlaubt, sie anhand dieser zu organisieren. Wo die Dateien tatsächlich gespeichert sind, spielt dann keine Rolle mehr. Eine erste Beta-Version lässt sich bereits ausprobieren.
Sicherheitslücken in Windows und Office nimmt Microsoft am allmonatlichen Patch-Day für den 11. Juli 2006 ins Visier. Während vier Patches für Windows geplant sind, gibt es drei Aktualisierungen für Office. Da Redmond die sieben Sicherheits-Patches als kritisch einstuft, wird eine baldige Einspielung nach Verfügbarkeit empfohlen.
Ein Tippfehler im CD-ROM-Treiber des Linux-Kernels ist für eine Sicherheitslücke verantwortlich, durch die Angreifer Root-Rechte erlangen können. Der Fehler existiert offensichtlich bereits seit der Kernel-Version 2.2.16.

Das freie Unix-Derivat NetBSD unterstützt ab sofort auch die Virtualisierungslösung Xen 3. Damit lassen sich mehrere virtuelle Server auf einer NetBSD-Installation betreiben. Allerdings funktioniert dies derzeit noch nicht auf SMP-Systemen. Mit NetBSD 3.0 hatte das Unix-Derivat bereits Xen 2.0 unterstützt.

Das Wine-Projekt arbeitet an einer freien Implementierung des Windows-API, die es ermöglicht, Windows-Anwendungen unter Linux und anderen Unix-Derivaten auszuführen. Bereits seit 1994 leitet Alexandre Julliard das ein Jahr zuvor gegründete Projekt und war auch einer der ersten Entwickler. Sein Geld verdient der Schweizer als CTO bei CodeWeavers, die eine kommerzielle Wine-Variante anbieten. Mit Golem.de sprach er über die herannahende Version 1.0, die Vorbereitungen auf Windows Vista und CodeWeavers-Produkte.
Der Maintainer des Linux-NTFS-Treibers arbeitet an einer neuen Version, die volle Unterstützung für NTFS-Partitionen unter Linux bieten soll. Dabei wird es auch eine Version für MacOS X geben, die als erste erscheinen und in dem Betriebssystem enthalten sein soll. Der derzeit im Linux-Kernel enthaltene Treiber würde damit abgelöst.
Der Linux-Distributor Univention stellt ab sofort alle Eigenentwicklungen unter die GPL. Davon betroffen sind derzeit das Installationsprogramm sowie das UCS Managementsystem, die in Univentions Groupware- und Corporate-Server zum Einsatz kommen. In Zukunft sollen auch die Univention-Entwickler mit einem offenen Repository arbeiten.
Der Hardware-Hersteller AVM hat Änderungen für seine Linux-Treiberintegration bekannt gegeben. Demnach möchte AVM auch in Zukunft alle Produkte unterstützen. Durch Novells Änderungen an der Treiberpolitik für Suse Linux wird es zwar weiterhin vorgefertigte Pakete geben, jedoch ohne Support. Zudem müssen Anwender diese selbst aus dem Internet herunterladen und bekommen diese nicht mehr als Teil der Distribution. Für andere Linux-Distributionen ändert sich nichts, da AVMs Software sich unabhängig von der verwendeten Version übersetzen lassen soll.
Das FreeDOS-Projekt plant, Ende Juli 2006 die Version 1.0 des freien DOS-Betriebssystems zu veröffentlichen. Dies wäre die erste als stabil gekennzeichnete Version, seit das Projekt 1994 mit der Entwicklung begann. Eine Testversion soll Mitte Juli erscheinen.
Mit der allgemeinen Verfügbarkeit der Beta 2 von Windows Vista verlor Microsoft kein Wort dazu, dass diese Downloads in der Menge beschränkt sind. Damit endete weniger als einen Monat nach Veröffentlichung der Beta 2 die Download- und auch Bestellmöglichkeit für den Windows-XP-Nachfolger.
Nach einer ersten Beta-Version von Maemo 2.0 und dem darauf basierenden "Internet Tablet OS 2006" hat Nokia nun die nächste Generation seines Linux-Betriebssystems für das Internet-Tablet Nokia 770 veröffentlicht, mit dabei auch der VoIP-fähige Instant Messenger Google Talk.
Ende vergangener Woche berichteten zahlreiche IT-Medien über ein Gerücht, wonach Microsoft die kürzlich aus der Pilotphase kommende Gültigkeitsprüfung für Windows verpflichtend machen werde. Diesen Mutmaßungen widersprach der Software-Gigant nun und stellte klar, dass solche Maßnahmen für Windows XP nicht kommen. Allerdings erhält Windows Vista einen geänderten Aktivierungsmechanismus.
Fli4l 3.1 ist eine neue Entwicklerversion der schlanken Linux-Distribution für Router. Diese verwendet nun einen 2.6er-Linux-Kernel und lässt sich mit der Virtualisierungssoftware Xen nutzen. Allerdings eignet sich die Version 3.1 noch nicht für den produktiven Einsatz.
CodeWeavers plant, seine auf Wine basierende Software CrossOver Office noch im Juli oder August 2006 auch für Intel-Macs zu veröffentlichen. Damit lassen sich dann auch Windows-Applikationen unter MacOS X einsetzen. Für PowerPC-Macs wird es die Software allerdings nicht geben.
Die Erweiterung für das Ext3-Dateisystem, mit dem es bis zu 1 EByte (ExaByte, 10^18 Byte) Daten verwalten kann, sorgte unter den Entwicklern für eine Diskussion über die Zukunft des Dateisystems. Nun klinkte sich der bei IBM beschäftigte Kernel-Entwickler Theodore Ts'o ein und stellte einen Plan für die weitere Entwicklung des Dateisystems unter dem Namen Ext4 vor, um die Stabilität von Ext3 nicht zu gefährden.
Mit nLite existiert ein kleines Werkzeug, mit dem man Windows 2000, XP und Windows Server 2003 bei Bedarf von unnötigem Ballast befreien kann. Dank der Möglichkeit, so genannte Textmode-Treiber mit auf die Windows-CD zu integrieren, kann man das Betriebssystem sogar auf SATA-Festplatten installieren, ohne das in die Jahre gekommene Diskettenlaufwerk hervorkramen zu müssen.
Das schon lange als veraltet markierte Devfs-Dateisystem wurde nun endgültig aus der aktuellen Entwicklungsversion des Linux-Kernels entfernt. Damit übernimmt der im Userspace laufende Nachfolger Udev nun auch ganz offiziell die Aufgaben von Devfs, wenngleich dieses System ohnehin schon aus einigen Teilen des Kernels entfernt worden war und aktuelle Distributionen Udev einsetzen.
Das vor wenigen Tagen erschienene Update auf MacOS X 10.4.7 enthielt in der Intel-Ausführung einige Fehler, wie Apple per Mailingliste eingestand. Mittlerweile soll eine korrigierte Fassung von MacOS X 10.4.7 für Intel-Macs zum Download bereitstehen. Auf den Download-Seiten von Apple fehlt jeglicher Hinweis zu dem Vorkommnis.
Das Portland-Projekt möchte eine einheitliche Programmierschnittstelle für die beiden Linux-Desktops KDE und GNOME anbieten. Entwickler sollen sich so für ihr bevorzugtes Toolkit entscheiden können und trotzdem sicher sein, dass ihre Anwendung sich in beide Desktop-Umgebungen integriert. Die vorgestellten Werkzeuge lassen sich teilweise bei der Installation und teilweise zur Laufzeit verwenden.
Die Virtualisierungstechnik Xen soll Mitte 2007 in dem Unix-Betriebssystem Solaris 10 verfügbar sein, berichtet das IT-Magazin eWeek. Bis Ende des Jahres soll Xen schon Einzug in das freie OpenSolaris halten, bevor es dann im nächsten Jahr auch in Solaris gelangt.
In den USA hat ein Windows-Nutzer aus Los Angeles eine Klage gegen Microsoft eingereicht, wonach der Konzern Spyware vertreiben würde. Stein des Anstoßes ist die seit dem gestrigen 28. Juni 2006 der Pilotphase entstiegene Gültigkeitsprüfung einer Windows-Lizenz. Der Spyware-Vorwurf begründet sich damit, dass die über die Update-Funktion von Windows XP eingespielte Software Kontakt zu Redmond-Servern aufnimmt.