VMware nennt Preis für Mac-Virtualisierung
Mit "Unity" bringt VMware eine Funktion mit, mit der sich Windows-Anwendungen aus der üblichen Umgebung einer virtuellen Maschine lösen und direkt auf dem Mac-Desktop laufen. So lassen sich Windows-Programme auch in das MacOS-Dock aufnehmen und erscheinen bei der Übersicht via Exposé. Ferner unterstützt Fusion DirectX 8.1, womit unter einem Windows-XP-Gastsystem auch Spiele funktionieren sollen.
Darüber hinaus bringt Fusion Funktionen wie Virtual-SMP mit, um virtuelle Multiprozessorsysteme aufzusetzen, und unterstützt 64-Bit-Gäste. Über Schnappschüsse lässt sich der Zustand einer virtuellen Maschine einfrieren und zu einem späteren Zeitpunkt fortsetzen. Zudem wird beim Einsatz auf Notebooks der Ladestand der Batterie im Gastbetriebssystem angezeigt. Auch mit Apples Boot Camp eingerichtete Windows-Systeme lassen sich innerhalb von Fusion nutzen.
Die Software soll bis Ende August 2007 fertig sein und dann knapp 80,- US-Dollar kosten – genauso viel wie das Konkurrenzprodukt von Parallels. Bis Fusion verfügbar ist, lässt es sich unter www.vmware.com/mac(öffnet im neuen Fenster) für 39,99 US-Dollar vorbestellen. Bis dahin gibt die aktuelle Beta-Version Mac-Nutzern einen Ausblick auf das fertige Produkt.
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