Microsofts Sicherheitsstudie gibt Windows Vista gute Noten

Bessere Sicherheit für Windows Vista als für Linux und MacOS X

Microsoft hat eine Studie veröffentlicht, wonach Windows Vista sechs Monate nach der Fertigstellung weniger Sicherheitslücken aufgewiesen hat als Linux oder MacOS X. Auch die Menge der bis zu diesem Zeitpunkt korrigierten Sicherheitslecks soll in Windows Vista geringer gewesen sein als in Linux und MacOS X.

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Gemäß der Studie von Microsoft wurden bislang zwölf Sicherheitslücken in Windows Vista geschlossen. Zehn davon wurden als gefährlich eingestuft. Zudem wurden fünf Sicherheitslöcher in Windows Vista gefunden, die bislang nicht korrigiert waren und wovon eines als gefährlich eingestuft wurde. Der letzte Patch-Day im Juni 2007 wurde hierfür nicht mehr berücksichtigt, weil nur Entwicklungen bis Ende Mai 2007 einbezogen wurden.

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Die Studie lobt die hohe Sicherheit von Windows Vista und vergleicht diese mit den ersten sechs Monaten nach der Markteinführung anderer Betriebssysteme. Unter anderem hat Windows XP vor fast sechs Jahren deutlich schlechter abgeschnitten. In diesem Zeitraum mussten 36 Sicherheitslecks geschlossen werden, 23 davon wurden als gefährlich angesehen. Zudem waren drei bekannte Sicherheitslecks ein halbes Jahr nach Marktstart nicht korrigiert worden, davon wurden zwei als gefährlich klassifiziert.

Deutlich schlechter schneidet nach der Microsoft-Studio Red Hat Enterprise Linux 4 Workstation ab. Ein halbes Jahr nach Marktstart wurden 281 Sicherheitslücken in dem Betriebssystem geschlossen, wovon 86 als gefährlich angesehen wurden. Nach einem halben Jahr sollen 65 Sicherheitslecks nicht geschlossen gewesen sein. Davon wurden zwölf Sicherheitslöcher als gefährlich eingestuft.

Auch Ubuntu 6.06 LTS nimmt sich die Microsoft-Studie zur Brust. Sechs Monate nach dem Marktstart wurden demnach 145 Sicherheitslücken geschlossen, 47 davon waren als gefährlich klassifiziert. Bis dahin sollen mindestens 20 offene Sicherheitslücken in Ubuntu gesteckt haben. Im Novell Suse Linux Enterprise Desktop 10 wurden 159 Sicherheitslücken nach sechs Monaten korrigiert. Davon galten 50 als gefährlich und 27 Sicherheitslecks waren zu dem Zeitpunkt bekannt und nicht korrigiert, wozu auch 6 gefährliche Sicherheitslücken zählen.

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Schließlich knöpft sich die Microsoft-Studio Apples MacOS X 10.4 vor, in dem ein halbes Jahr nach Verfügbarkeit 60 Sicherheitslecks geschlossen wurden. 18 davon waren als gefährlich eingestuft worden. Unkorrigiert waren dann 16 bekannte Sicherheitslecks, wovon 3 als gefährlich galten.

Ende Januar 2007 kam Windows Vista für den Endkunden in den Handel. Bereits Ende November 2006 haben große Unternehmen die Möglichkeit gehabt, den Windows-XP-Nachfolger zu erwerben. Der Sechs-Monats-Vergleich von Microsoft nimmt also nicht den allgemeinen Marktstart von Windows Vista als Maßstab, denn dann wären sechs Monate erst Ende Juli 2007 vorbei.

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Oha 26. Jun 2007

Jaja, und ich kenn noch mehr! Man muss ja schließlich auf dem Niveau des...

dumpfbacke 25. Jun 2007

Sollen sich meine Admins mit kläglichem Nichtstun zu Tode langweilen? Wo kämen wir da...

asd 25. Jun 2007

ist der wahrscheinlich lustigste den ich je gesehen hab: M$ gibt für ihr eigens Produkt...

BennyBear 25. Jun 2007

MS hat Aepfel mit Birnen verglichen und ist zum Schluss gekommen, dass Kirschen besser...

Studienanfertiger 25. Jun 2007

Sorry, Stephen Hawking, da hab ich von dir abgeschrieben. ;)



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