ZFS ist in MacOS X 10.5
Erst hatte Suns Chef Jonathan Schwartz vorab ausgeplaudert, dass Apple die ZFS-Integration ankündigen würde. Dann widersprach der für Produkt-Marketing von MacOS X zuständige Brian Croll dem und sagte, ZFS sei nicht in Leopard integriert. Nun äußerte sich Croll erneut gegenüber InformationWeek(öffnet im neuen Fenster) und stellte klar, dass ZFS doch in MacOS X 10.5 zu finden ist, das Standarddateisystem aber HFS+ bleibe.
ZFS ist allerdings nur mit Leseunterstützung ausgestattet und lässt sich nur über die Kommandozeile nutzen – eingebundene ZFS-Partitionen können mit Apples Betriebssystem also nicht beschrieben werden. Laut Croll teste man die Optionen, um ZFS später für Storage-Systeme zu unterstützen. Dabei wollte Croll jedoch auch keine Funktionen der MacOS-X-Servervariante kommentieren. Durch die Leseunterstützung für ZFS-Volumes sei die neue Betriebssystemversion aber schon für die Zukunft gerüstet, wenn ZFS-Volumes in einer Netzwerkumgebung vorhanden sind.
ZFS wurde von Sun für das Unix-Betriebssystem Solaris entwickelt und unter einer Open-Source-Lizenz veröffentlicht. Dabei handelt es sich um ein 128-Bit-Dateisystem, das beispielsweise mit Selbstheilungsfunktionen ausgestattet ist. Auch vom Logical-Volume-Manager und RAID bekannte Funktionen vereint das Dateisystem. Schon Ende 2006 tauchten erste Entwickler-Builds von MacOS X 10.5 mit ZFS-Unterstützung auf.
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