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Entwicklerkit für Linux-Druckertreiber

Linux Standard Base Driver Development Kit veröffentlicht. Die OpenPrinting Workgroup stellt Druckerherstellern nun ein Entwicklungskit zur Verfügung, mit dem diese distributionsunabhängige Treiber entwickeln können. Zumindest auf zur Linux Standard Base kompatiblen Distributionen sollen sich diese installieren lassen.
/ Julius Stiebert
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Die Arbeiten an distributionsunabhängigen Treibern laufen innerhalb der OpenPrinting Workgroup, die unter dem Dach der Linux Foundation arbeitet, schon länger und bereits seit Anfang 2007 gibt es Treiber für Minolta- und Samsung-Modelle . Mit dem nun veröffentlichten Driver Development Kit(öffnet im neuen Fenster) (DDK) sollen Hersteller Treiber entwickeln können, die dann auf jeder Distribution funktionieren, die der Linux Standard Base(öffnet im neuen Fenster) entspricht.

Teil des Kits ist auch die Integration des Web-APIs für die OpenPrinting-Datenbank. Dies soll die Installation von Druckern erleichtern, für die die eingesetzte Distribution von Haus aus keine Treiber mitbringt. Auch beim Driver Development Kit bleibt jedoch ein Problem: Da die LSB auf das RPM-Paketformat setzt, werden die Treiber als RPM-Pakete erstellt. Debian-Anwender müssen diese daher erst einmal mit Alien in Deb-Pakete umwandeln(öffnet im neuen Fenster) . Um die LSB-Zertifizierung zu erhalten, müssen Distributionen wie Debian, die eigentlich ein anderes Paketformat nutzen, RPM auch unterstützen. Dies geschieht zwar über Programme wie Alien, die direkte Installation der so zur Verfügung gestellten Treiber verursacht aber in jedem Fall mehr Aufwand.


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