Abo
  • Services:

Ubuntu 7.10 mit 3D-Desktop

Ausblick auf nächste Version der Linux-Distribution

Ubuntu "Gutsy Gibbon" soll die erste Version der Linux-Distribution sein, die in der Standard-Installation einen 3D-Desktop nutzt. Zu den weiteren nun veröffentlichten Zielen zählt die Unterstützung einiger Softmodems. Mehr Arbeit soll auch in die Server-Edition fließen.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Die Pläne für die nächste Ubuntu-Version 7.10 stehen: Auf dem Desktop wird die Linux-Distribution Gnome in der Version 2.20 nutzen, das wenige Wochen vor Gutsy erscheinen soll. Kubuntu soll mit KDE 3.5.7 kommen und zusätzlich den zweiten Release Candidate von KDE 4.0 enthalten, der sich parallel zu der stabilen Version installieren lassen wird.

Stellenmarkt
  1. Hays AG, Frankfurt
  2. TUI Business Services GmbH, Hannover

Zudem scheint ein Wunsch von Ubuntu-Gründer Mark Shuttleworth wahr zu werden: Gutsy soll die erste Version sein, die in der Standardinstallation einen Compositing-Manager nutzt und so 3D-Effekte auf den Desktop zaubert. Auf Systemen ohne die dafür vorausgesetzte Hardware soll automatisch der normale Window-Manager eingerichtet werden.

Als Basis wird der Linux-Kernel 2.6.22 dienen, der auch Unterstützung für neue Hardware bringt. Sofern verfügbar, sollen künftig auch Treiber für so genannte Softmodems direkt installiert werden. Hinzu kommt die Integration von X.org 7.3 als X-Server inklusive RandR 1.2, womit Hot-Plugging für Ein- und Ausgabegeräte möglich wird.

An der Server-Edition arbeitet bei Canonical, der Firma hinter der Distribution, mittlerweile ein eigenes Team. Die Entwickler versprechen daher neue Funktionen, sowohl für Hobby-Administratoren als auch für Server-Umgebungen in kleinen Unternehmen. Novells Sicherheitslösung AppArmor wird optional mitinstalliert werden können.

Ansonsten soll sich das Verhalten bei voller Festplatte - bzw. anderen Gründen, warum Daten nicht geschrieben werden können - verbessern und das Init-System Upstart 0.5 soll für einen flotteren Systemstart sorgen. Weitere neue Funktionen sind für das Fehlermeldungs-Framework Apport und in Bezug auf den Logical Volume Manager und Software-RAID geplant. Wie schon angekündigt, wird außerdem zusammen mit Ubuntu 7.10 im Oktober 2007 die "Mobile and Embedded"-Edition für Intels Mobile-Internet-Device-Plattform (MID, früher UMPC) freigegeben.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 7,99€
  2. 2,99€
  3. 1,29€
  4. 10,99€

Somebody 13. Jul 2007

Ich habe die selbe Karte in meinem Notebook und es funktioniert out-of-the-box.

vistahr 21. Jun 2007

Doch, Beryl gibt es nicht mehr ! Einige Entwickler von Compiz hatten das Projekt damals...

fertig 21. Jun 2007

Bitte beachten Sie unsere Forums-Richtlinien.

_Snafu_ 21. Jun 2007

herje, was hast du denn gefrühstückt ? a) hab ich in irgendeinem stück text erwaehnt, das...

niabot 19. Jun 2007

Das ist ein generelles Problem, da kann man nur entweder den nicewert vom x-server...


Folgen Sie uns
       


Red Dead Redemption in 4K - Grafikvergleich

Wir haben Red Dead Redemption in 4K auf der Xbox One X angespielt und zeigen unseren Grafikvergleich mit der Originalfassung.

Red Dead Redemption in 4K - Grafikvergleich Video aufrufen
Google I/O 2018: Eine Entwicklerkonferenz für Entwickler
Google I/O 2018
Eine Entwicklerkonferenz für Entwickler

Google I/O 2018 Die Google I/O präsentiert sich erneut als Messe für Entwickler und weniger für konventionelle Nutzer. Die Änderungen bei Maps, Google Lens oder News sind zwar nett, spannend wird es aber mit Linux-Apps auf Chromebooks.
Eine Analyse von Tobias Költzsch, Ingo Pakalski und Sebastian Grüner

  1. Google Android P trennt stärker zwischen Privat und Arbeit
  2. Smartwatch Zweite Vorschau von Wear OS bringt neuen Akkusparmodus
  3. Augmented Reality Google unterstützt mit ARCore künftig auch iOS

Leserumfrage: Wie sollen wir Golem.de erweitern?
Leserumfrage
Wie sollen wir Golem.de erweitern?

In unserer ersten Umfrage haben wir erfahren, dass Sie grundlegend mit uns zufrieden sind. Nun möchten wir wissen: Was können wir noch besser machen? Und welche Zusatzangebote wünschen Sie sich?

  1. Stellenanzeige Golem.de sucht Redakteur/-in für IT-Sicherheit
  2. Leserumfrage Wie gefällt Ihnen Golem.de?
  3. Jahresrückblick 2017 Das Jahr der 20 Jahre

Projektoren im Vergleichstest: 4K-Beamer für unter 2K Euro
Projektoren im Vergleichstest
4K-Beamer für unter 2K Euro

Bildschirme mit UHD- und 4K-Auflösung sind in den vergangenen Jahren immer preiswerter geworden. Seit 2017 gibt es den Trend zu hoher Pixelzahl und niedrigem Preis auch bei Projektoren. Wir haben vier von ihnen getestet und stellen am Ende die Sinnfrage.
Ein Test von Martin Wolf

  1. Sony MP-CD1 Taschenbeamer mit Akku und USB-C-Stromversorgung
  2. Mirraviz Multiview Splitscreen-Games spielen ohne die Möglichkeit, zu schummeln
  3. Sony LSPX-A1 30.000-Dollar-Beamer strahlt 80 Zoll aus 0 cm Entfernung

    •  /