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Microsoft will Vista wegen Google-Beschwerde umbauen

Nutzer sollen ein Standardprogramm zur Desktop-Suche festlegen können. Microsoft reagiert auf die Beschwerde von Google über Windows Vista und will sein Betriebssystem entsprechend anpassen, noch vor einer regulären gerichtlichen Anhörung in der kommenden Woche, berichtet das Wall Street Journal.
/ Jens Ihlenfeld
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Das Wall Street Journal(öffnet im neuen Fenster) beruft sich auf Aussagen von Justizkreisen, nach denen Microsoft bereits angekündigt haben soll, Windows Vista zu verändern, um es Konkurrenten wie Google einfacher zu machen, ihre Desktop-Suche zu integrieren. Google hatte sich beim US-Justizministerium beschwert, Vista-Nutzern sei es nur schwierig möglich, Konkurrenzprogramme zum Durchsuchen der eigenen Festplatte zu nutzen.

Künftig sollen Vista-Nutzer ein Standardprogramm für die Desktop-Suche festlegen können, so dass über die in Vista integrierten Suchfelder direkt auch Desktop-Suchprogramme von Dritten aufgerufen werden können. Zudem wolle Microsoft Softwareherstellern Informationen bereitstellen, damit diese Desktop-Suchprogramme schreiben können, die gut unter Vista laufen.

Die entsprechenden Änderungen an Windows Vista will Microsoft mit dem Service Pack 1 (SP1) für Windows Vista ausliefern, das noch in diesem Jahr zum Download angeboten werden soll.


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