Alky ist ein Werkzeug, das ausführbare Windows-Dateien in Binarys für MacOS X und Linux konvertieren soll. Das Open-Source-Projekt arbeitet dafür an einer Bibliothek, die den Anwendungen die benötigten Windows-APIs zur Verfügung stellt. Für MacOS X soll die Umsetzung bereits gut funktionieren, was jedoch nicht heißt, dass sich die Anwendungen auch ausführen lassen.

Die mittlerweile als Parallels Desktop bekannte Virtualisierungslösung für Intel-Macs ist fertig und soll im Laufe des heutigen 15. Juni 2006 erscheinen. Der auf einem Hypervisor basierende PC-Emulator erlaubt es, auf Intel-Macs mehrere Betriebssysteme gleichzeitig zu nutzen. Die finale Version enthält dabei auch den Parallels Compressor, um die Dateigröße von virtuellen Maschinen mit Windows-Installation zu verkleinern.
Im Internet bahnt sich ein Gerücht seinen Weg, wonach Microsoft bereits ein viertes Service Pack für Windows XP plane. Zunächst ist für die zweite Jahreshälfte 2007 das Service Pack 3 für Windows XP vorgesehen. Welche Änderungen die kommenden Service Packs bringen werden, ist noch nicht bekannt.
Das OpenSuse-Projekt hat eine erste Alpha-Version der nächsten Suse-Linux-Ausgabe 10.2 veröffentlicht. Die Version 10.1 der Distribution war Mitte Mai 2006 erschienen und bildet auch den Grundstock für die erste Entwicklerversion, die bisher nur wenige aktualisierte Pakete bietet.
Adobe hat eine neue Beta-Version seines RAW-Bildbearbeitungswerkzeugs Lightroom für MacOS X vorgestellt. Mittlerweile ist man bei Versionsnummer 3 angekommen. In der neuen Version wurde die RAW-Unterstützung weiter ausgebaut.
TransGaming hat das auf Spiele optimierte Windows-API für Linux nun in der Version 5.2 veröffentlicht. Darin nutzt die auf Wine basierende Software eine Datenbank, um unterstützte Spiele mit den optimalen Voreinstellungen zu installieren und unterstützt nun auch aktuelle Versionen der Bibliothek D-Bus. Zudem läuft Elder Scrolls IV: Oblivion nun mit Cedega.
Das an der Nanjing University of Aeronautics and Astronautics entwickelte, freie Betriebssystem UnixLite ist eine schlanke Unix-Version, die sich vor allem zu Lehrzwecken eignen soll, aber beispielsweise auch in Embedded-Geräten eingesetzt werden kann. Der Kernel des in C++ geschriebenen UnixLite soll nur etwa 20.000 Code-Zeilen umfassen.
Microsoft beseitigt am Juni-Patch-Day 2006 außer den Sicherheitslücken in Office, im Exchange Server, im Windows Media Player und im Internet Explorer auch sieben Windows-Löcher. Von diesen Sicherheitslöchern stuft Redmond die Hälfte als gefährlich ein, weil darüber entweder beliebiger Programmcode eingeschleust werden oder sich ein Angreifer eine umfassende Kontrolle verschaffen kann.
Mit dem neu formierten "Interoperability Customer Executive Council" will Microsoft Optimierungspotenzial in Sachen Interoperabilität in seiner Software, aber auch allgemein in der Software-Industrie aufdecken. Da IT-Landschaften zunehmend heterogen gestellt würden, komme dem Thema Interoperabilität eine steigende Bedeutung zu. Selbst wolle man Produkte ausliefern, die vom Design her interoperabel seien.
Die öffentliche Beta-Version von Windows Vista stößt auf erhebliches Interesse und führt das Internet an den Rand seiner Leistungsfähigkeit, das zumindest meint Microsoft und rät von Downloads aus Drittquellen ab. Abgesehen davon legt Microsoft Beta-Testern eine Aktivierung sehr ans Herz, andernfalls erhalte der Nutzer den Release Candidate 1 nicht.
Das Linux-Journaling-Dateisystem Ext3 kann bei einer Blockgröße von 4 KByte derzeit mit maximal 8 TByte Daten umgehen. Patches für die aktuelle Entwicklerversion des Linux-Kernels bringen das Dateisystem nun aber dazu, bis zu 1 EByte (ExaByte, 10^18 Byte) Daten zu verwalten.
Die D-Bus-Bibliothek ist in der Version 0.62 erschienen, die einige Probleme korrigiert und die Bindings um neue Funktionen ergänzt. Das D-Bus-System ermöglicht Linux- und Unix-Applikationen die Kommunikation untereinander und wird in Zukunft auch von der Desktop-Umgebung KDE genutzt. Nach der aktuellen Veröffentlichung ist ein Sprung auf die Version 0.90 geplant, die nahezu fertig sein soll.
Im Juli 2006 endet bekanntlich der technische Support für Windows 98, 98 SE und ME. Bereits im Vorfeld wird Microsoft eine Sicherheitslücke in den DOS-basierten Betriebssystemen nicht mehr schließen. Für andere Windows-Plattformen bietet Redmond bereits seit April 2006 passende Patches, verweigert nun aber die Bereitstellung entsprechender Korrekturen für die Windows-98-Plattform.
Microsoft will mit Vista die sicherste Windows-Version aller Zeiten auf den Markt bringen. Der Softwarekonzern will die Sicherheitsfunktionen des Windows-XP-Nachfolgers auf der Black-Hat-Sicherheitskonferenz vor der Fertigstellung des Betriebssystems vorstellen, um Rückmeldungen und Kommentare von Sicherheitsexperten zu erhalten.
Nokia hat eine erste Beta-Version der Linux-Distribution Maemo 2.0 für mobile Endgeräte veröffentlicht. Das System dient auch als Softwarebasis für das Internettablett Nokia 770 und erhält mit der Version 2.0 zahlreiche neue Funktionen.
Der allmonatliche Patch-Day von Microsoft steht für den 13. Juni 2006 an und wird Sicherheitslecks in Windows, Office und dem Exchange Server schließen. Die Sicherheitslücken in Windows und Office stuft Redmond als kritisch ein und empfiehlt eine baldige Einspielung der Patches. Insgesamt sind zwölf Sicherheits-Patches geplant.
Seit einigen Wochen verteilt Microsoft auch in Deutschland ein Tool an Windows-Nutzer, um die Korrektheit der Windows-Lizenz zu prüfen. Damit kämpft Redmond verstärkt gegen Softwarefälschungen und Raubkopien. Seitdem kontrolliert das Betriebssystem täglich die verwendete Lizenz und nimmt dazu Kontakt zu Microsoft-Servern auf, was zunehmend in die Kritik gerät.
Auf dem LSB Summit 2006 in Boston haben die an der Entwicklung der Linux Standard Base (LSB) Beteiligten über die nächsten Versionen des Standards diskutiert. Dabei legten sie auch die Ziele für die kommende LSB 3.2 fest und stellten klar, dass die LSB kein Platz sei, um bestimmte Techniken zu fordern, um diese zum Standard zu machen. Stattdessen soll sich die LSB nach der Entwicklung richten, auftauchende Techniken betrachten und dann eventuell in die LSB integrieren.
Microsoft streicht die beiden Lizenzprogramme "Multi-Year Open License" und "Open Subscription License" und ersetzt diese durch ein neues Volumenlizenzmodell namens "Open Value". Dieses richtet sich speziell an mittelständische Unternehmen. Je nach Bedarf können Lizenzen dabei nicht nur gekauft, sondern auch gemietet oder per Ratenkauf erworben werden.

Ab sofort gibt es die Beta 2 von Windows Vista für jedermann, nachdem die neue Beta für Entwickler bereits seit Ende Mai 2006 angeboten wird. Die aktuelle Beta-Version wird außer in Englisch auch bereits in deutscher Sprache angeboten und ist sowohl für 32-Bit- als auch für 64-Bit-Systeme zu haben.
Nachdem sich mittlerweile nahezu jede Linux-Distribution auch in Form einer Live-CD ausprobieren lässt, gibt es mit Frenzy 1.0 nun auch ein Live-System auf Basis von FreeBSD 6.1. Frenzy richtet sich an Systemadministratoren, die beispielsweise das Netzwerk analysieren oder Hardware auf ihre Kompatibilität zu BSD testen wollen. Dabei ist die CD in zwei Ausführungen erhältlich.

In der neu erschienenen Beta-Version beherrscht die freie Virtualisierungslösung OpenVZ auch IPv6. Darüber hinaus lassen sich den virtuellen Netzwerkschnittstellen im Bridged-Networking-Modus nun eigene IP-Adressen zuweisen. Die neue Version steht als Patch für den Linux-Kernel 2.6.16 bereit.
Eine ganze Reihe neuer Festplatten hat Seagate heute angekündigt. Darunter drei neue Familien von 2,5-Zoll-Festplatten, die unter anderem mit integriertem Flash-Speicher oder Hardwareverschlüsselung aufwarten.

Die im Mai 2006 freigegebene Suse-Version 10.1 ist nun auch als Live-DVD zum Download verfügbar. Damit lässt sich die Version auch ohne Installation ausprobieren, wobei insgesamt 4 GByte Software enthalten sind.
Speziell für die Audio- und Videobearbeitung ist die Linux-Live-CD Dynebolic gedacht, die jetzt in Version 2.0 erschienen ist. Dabei wurde das komplette System neu erstellt und soll sich leichter erweitern lassen. Dynebolic enthält unter anderem Software wie Cinelerra, Ardour und Jack.
Der Linux-Distributor Red Hat arbeitet an einem standardisierten Testprozess für Open-Source-Software. Damit soll vor allem die Fedora-Distribution, aber auch andere freie Software verbessert werden. Noch im Juni 2006 soll das Projekt dem Fedora Board zur Integration vorgeschlagen werden.
Computer für Behörden in Taiwan sollen Linux-kompatibel sein, das forderte der Central Trust of China (CTOT) in einer öffentlichen Ausschreibung, berichtet die Taipei Times. Der CTOC ist unter anderem für die PC-Ausstattung von Behörden und Schulen zuständig. Durch den Linux-Einsatz sollen Ausgaben für Microsoft-Produkte gesenkt werden.
Das T2-Projekt hat einen Release Candidate der nächsten Version 2.2.0 veröffentlicht. Die neue Version unterstützt bereits Intel-Macs - inklusive der neuen Modelle MacBook und MacBook Pro. Auch die Unterstützung für 64-Bit-PowerPC ist nahezu komplett. Darüber hinaus zeigt sich T2 überwiegend auf einem sehr aktuellen Stand.
Die auf der CeBIT 2006 bereits als Preview vorgestellte Knoppix-Version 5 wurde nun offiziell veröffentlicht. Das DVD-Image von Knoppix 5.0.1 kann ab sofort heruntergeladen werden.
Die schlanke Linux-Distribution Puppy ist in Version 2.0 verfügbar. Die Live-CD ist inklusive grafischer Benutzeroberfläche und Seamonkey-Browser etwa 70 MByte groß, womit sie auch auf kleinere USB-Sticks passt. Durch eine neue Hardware-Erkennung soll sich Puppy auch mit einer Installation auf unterschiedlichen Computern starten lassen.
Xandros hat die Server-Edition der gleichnamigen Linux-Distribution nun auch in einer Version für 64-Bit-Prozessoren veröffentlicht. Der Xandros Server soll vor allem für die Integration in Windows-Netzwerke geeignet sein und bietet eine Verwaltungssoftware, die der Management Console der Windows-Server-Versionen nachempfunden ist.
Wenn Anfang 2007 die neue Windows-Version Vista auf den Markt kommt, könnten sich tief ins Windows-XP-System eingreifende Kopierschutzsysteme quer stellen: Wie die Redakteure von ExtremeTech im Selbstversuch herausfanden, verweigern Starforce-geschützte Spiele ihren Dienst in der aktuellen Vista Beta 2. Starforce wies gegenüber Golem.de allerdings auf ein Update hin, welches die Probleme beseitige.
Vier Jahre nach der Veröffentlichung von Debian GNU/Linux 3.0 läuft Ende Juni 2006 nun die Sicherheitsunterstützung für die Distribution aus. Damit haben die Debian-Entwickler den Anwendern ein Jahr Zeit gelassen, um auf die aktuelle Version 3.1 umzusteigen.

Die auf Debian basierende Linux-Distribution Ubuntu ist in Version 6.06 erschienen. Die KDE-Variante Kubuntu wurde ebenfalls in neuer Version veröffentlicht und auch die für den Einsatz in Schulen optimierte Edubuntu-Variante wurde erneuert. Version 6.06 ist die erste Ubuntu-Ausgabe, die den Zusatz LTS für "Long-Term-Support" trägt und damit drei Jahre auf dem Desktop und fünf Jahre auf dem Server unterstützt wird.
Unter Mugshot.org hat der Linux-Distributor Red Hat ein soziales Netzwerk gestartet, das als Open-Source-Projekt entwickelt wird. Derzeit lassen sich darüber Link-Sammlungen teilen und Musiktipps geben. Server und Client sollen zum Download veröffentlicht werden.
Wissenschaftler des National ICT Australia (NICTA) haben Benchmarks vorgelegt, nach denen ihre Version eines paravirtualisierten Linux-Systems teilweise schneller läuft als eine native Linux-Installation. Das Forschungszentrum für Informations- und Telekommunikationstechnik nutzte dabei die eigene Linux-Portierung "Wombat", die auf einem L4/Iguana-System läuft.
Mit KDE 3.5.3 ist nun eine neue Version des Unix- und Linux-Desktops KDE 3.5 verfügbar, die auch neue Funktionen bietet. Darüber hinaus soll die - mittlerweile in 65 Sprachen verfügbare - Desktop-Umgebung nun schneller starten. Über 800 Fehler behoben die Entwickler in der neuen Ausgabe.

Das Konzept hinter der Marke "AMD Live!" gewinnt langsam an Form. So kann der Chiphersteller für seine Idee von Unterhaltungsrechnern im Wohnzimmer nun eine beachtliche Liste an PC-Herstellern vorweisen und hat ein Softwarepaket zur Erweiterung der Windows Media Center Edition (MCE) vorgelegt.
Die Unix- und Linux-Desktop-Umgebung KDE setzt künftig auf die D-Bus-Bibliothek. Damit verabschiedet sich KDE von dem Desktop Communication Protocol (DCOP), das bisher zur Kommunikation zwischen Applikationen genutzt wurde. D-Bus wird bereits in vielen Linux-Distributionen eingesetzt und soll die Kommunikation zwischen Anwendungen weiter erleichtern.
Auf Basis der freien OpenWrt-Firmware für Linksys Router, OpenWrt, soll ein neues Projekt entstehen. Entwickler Waldemar Brodkorb hat das OpenWrt-Projekt verlassen und plant, mit seiner eigenen Version unter anderem einen Update-Mechanismus zu integrieren, der die Konfiguration unberührt lässt. Außerdem möchte er es interessierten Programmierern vereinfachen, aktiv an der Firmware mitzuarbeiten.
Der asiatische Linux-Distributor Turbolinux hat seine gleichnamige Distribution nun auch in einer internationalen Variante veröffentlicht. Turbolinux 11 ist für den Einsatz auf dem Desktop und auf Laptops ausgelegt und verspricht eine hohe Kompatibilität zu Windows.
Obwohl der Build Service des OpenSuse-Projekts noch im Alpha-Stadium ist, hat das Projekt nun begonnen, ihn produktiv zu nutzen. Das Framework soll dabei helfen, Pakete für Suse Linux zu erstellen und als Entwicklungsplattform für zukünftige Suse-Versionen dienen. Ab sofort erstellt das Projekt damit beispielsweise neue KDE-Pakete.
Die Debian-Entwickler sind weiter zuversichtlich, dass die nächste stabile Debian-Version "Etch" im Dezember 2006 erscheinen kann. Allerdings haben sich die Ziele für Etch leicht verändert, so soll auch noch der Compiler GCC 4.1 in die Distribution gelangen. Der 4. Dezember 2006 bleibt aber weiter das angepeilte Veröffentlichungsdatum.
Microsoft hat auf MSDN die Beta 2 der WinFX-API veröffentlicht. Die API des kommenden Windows Vista kombiniert das .Net-Framework mit neuen Werkzeugen für Webapplikationen. Entwickler können durch Einsatz der Beta 2 weitere Erfahrungen mit WinFx sammeln und erstmals einheitliche Go-Live-Lizenzen einsetzen.
Die Entwickler der Linux-Distribution CentOS haben die aktuelle Version 4.3 nun in einer Server-Variante veröffentlicht. Dabei handelt es sich um eine einzelne CD mit abgespecktem Paketumfang, der auf den Server-Einsatz zugeschnitten ist.
Die Free Standards Group möchte den Umgang mit asiatischen Schriftzeichen standardisieren und gemeinsam mit der chinesischen Regierung ein Zertifizierungslabor einrichten. Auf diesem Wege möchte die Gruppe ihre Aktivitäten im asiatischen Raum verstärken, um eine Fragmentierung von Linux zu verhindern.

Windows Vista benötigt für seine neue 3D-Oberfläche "Aero" mindestens einen Grafikprozessor mit Funktionen für DirectX 9. VIA hat nun einen solchen Kern in einen Chipsatz für Pentium- und Core-Prozessoren integriert, der auch mit Vista laufen soll.
Die für den 1. Juni 2006 angekündigte Version 6.06 LTS der Linux-Distribution Ubuntu soll auch Suns neue Prozessoren der Serie UltraSPARC T1 unterstützen. Sun und Canonical, die Firma hinter Ubuntu, wollen eine entsprechende Version von Ubuntu für Sun Fire T1000 und T2000 zur Verfügung stellen.
Wie Opera stolz verkündet, hat die in Entwicklung befindliche Symbian-Version von Opera 9 nun den Acid2-Test bestanden. Dieser Test zeigt, ob ein Browser HTML- und CSS-Code korrekt interpretiert und darstellt. Damit bietet Opera nach eigenen Angaben den ersten Smartphone-Browser an, der diesen Test fehlerfrei absolviert.
PC-BSD will den Einsatz von BSD im Desktop-Bereich voranbringen. Nur etwa vier Wochen nach Erscheinen der Version 1.0 liegt nun PC-BSD 1.1 vor, das auf FreeBSD 6.1 basiert. Nach der Installation steht dem Nutzer eine vorkonfigurierte KDE-Oberfläche zur Verfügung, wobei das Betriebssystem über 50 Sprachen unterstützt.