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ARM-Betriebssystem Risc OS unter Shared-Source-Lizenz

Erste Teile des proprietären Betriebssystems veröffentlicht

Castle Technology hat erste Teile des Betriebssystems Risc OS 5 für die ARM-Architektur im Quelltext veröffentlicht und eine passende Shared-Source-Lizenz geschaffen. Diese erlaubt Änderungen und Verbreitung der eigenen Version, soweit dies nicht zu kommerziellen Zwecken geschieht.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Risc OS ist ein kommerzielles Betriebssystem für - wie der Name schon sagt - die RISC-Prozessorfamilie (Reduced Instruction Set Computing) ARM, inklusive XScale. Das System liegt dabei in einem Flash-ROM und ist modular aufgebaut, so dass es sich im Umfang anpassen lässt. Risc OS ist als Single-User-Betriebssystem gestaltet und unterstützt Multi-Tasking. Mit seiner grafischen Oberfläche hat Risc OS sowohl Desktop- als auch Embedded-Rechner als Zielplattform.

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Nun hat Castle Technology begonnen, als Alternative zu dem Closed-Source-System auch eine Fassung im Quelltext unter einer eigenen Shared-Source-Lizenz zu veröffentlichen. Diese räumt Entwicklern das Recht ein, den Quelltext zu verändern und die Änderungen sowie Erweiterungen zu verbreiten. Voraussetzung ist, dass die Lizenz mitgeliefert oder aber eine Internetadresse angegeben wird, unter der sich die Lizenz findet. Auch muss in jeder Quelltextdatei ein bestimmter Text stehen, der sich in der Lizenz unter dem Punkt 1.2.2 findet.

Ferner ist es nötig, den kompletten Quelltext entweder direkt mitzuliefern oder ihn in das offizielle Repository einzustellen. Allerdings gelten diese Rechte nur, so lange die von Risc OS abstammende Software kostenlos verteilt wird und die Lizenz unverändert bleibt. So handelt es sich auch nicht um eine OEM-Lizenz, so dass der Einsatz in OEM-Systemen nicht gestattet ist - Castle hat hierfür eine extra Lizenz. Andersherum räumt jeder Entwickler, der die Lizenz akzeptiert, Castle das Recht ein, die von ihm durchgeführten Änderungen zu übernehmen und diese auch in zum Verkauf bestimmten OEM-Systemen zu verwenden.

Der erste nun veröffentlichte Teil von Risc OS 5 enthält die grundlegenden Module, die laut Castle das Rückgrat des Betriebssystems formen. Auch einige Desktop-Programme, CD-Laufwerkstreiber sowie Treiber, um CD-Dateisysteme zu lesen, sind enthalten. Der Quelltext wurde in einem Mix aus Basic, C und ARM-Assembler geschrieben.

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js (Golem.de) 22. Mai 2007

Tatsache, ist geändert, vielen Dank. Das heißt dann auch, dass die Jungs von Castle ihre...

HauWeg 21. Mai 2007

Ich, jeden einzelnen Tag. Mein nunmehr 13 (Mainboard) bzw. 11 (CPU) Jahre alter Acorn...

Zetaaaaaaaaaaaaaa 21. Mai 2007

Weil beides nix taugt, auf RISC CPUs läuft nur das Gelbe Zeta ideal. Zeta wird alles...

Deamon_ 21. Mai 2007

Aha... die Lizenz erlaubt es dem freien Entwickler am Code zu arbeiten, verbietet es...

ike 21. Mai 2007

Wobei es limitierende Punkte gab - z.B. die Problematik, dass sich nicht mehr als 127...


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