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Neue Version von Funambol

Zahlreiche Neuerungen in Server-Software für E-Mail- und PIM-Daten. Mit einem Schlag haben die Macher von Funambol die Version 6 veröffentlicht – und damit zwei Versionsstufen übersprungen. Der als Open Source verfügbare Server bietet Push-E-Mail und tauscht Termine, Adressen und Aufgaben mit mobilen Endgeräten oder mit Outlook aus.
/ Ingo Pakalski
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Für die Verarbeitung von PIM-Daten steht nun eine direkte SQL-Anbindung bereit, die einen schnelleren Datenaustausch verspricht. Zudem lassen sich alle zu übertragenden Daten mit Gzip komprimieren, um die Datenmenge zu verringern. Außerdem lässt sich die Synchronisation von PIM-Daten (Termine, Adressen, Aufgaben und Memos) auch vom Server aus anstoßen. Kalenderdaten können mit Verzeichnissen umgehen und es wird VToDo unterstützt. Alle Aktivitäten werden pro Nutzer protokolliert, um einen Fehler bei Problemen leichter zu finden.

Zudem soll sich die Konfiguration der Push-E-Mail-Funktion verbessert haben und es können mehrere E-Mail-Systeme zeitgleich abgefragt werden. Vorgefertigte Konfigurationen gibt es für Googles Gmail alias Google Mail, für Yahoo Mail sowie AOL Mail. Ferner wurde Funambol an Windows Vista angepasst. Kleinere Verbesserungen haben auch die Plug-Ins für Windows Mobile, Outlook und Apples iPod erhalten. Neue Plug-Ins für PalmOS und BlackBerry gibt es noch nicht. Auch für die nun nicht mehr aktuelle Version 3 hat es nie Final-Versionen der Clients gegeben. Weiterhin wird kein Plug-In für Symbian-Smartphones angeboten.

Funambol unterstützt neben POP3 und IMAP Microsoft Exchange und Lotus Domino samt Push-Funktion. Neben der E-Mail-Übertragung werden PIM-Daten per SyncML ausgetauscht, das von einer Reihe mobiler Endgeräte wie Handys, Smartphones oder PDAs unterstützt wird. Somit lassen sich Kontakte, Termine, Aufgaben und Notizen aktuell halten.

Funambol v6 steht für Windows und Linux zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit. Außerdem gibt es für Unternehmenskunden die Network Edition, die der Community Edition entspricht und für eine Jahresgebühr passenden Support umfasst. Als dritte Variante steht die Carrier Edition bereit, die sich an Netzbetreiber richtet. Diese Version umfasst Funktionen wie Gerätewartung und wird gegen Bezahlung abgegeben. Hier kam als Neuerung, dass sich Mobiltelefon-Einstellungen per SyncML vom Server aus vornehmen lassen, was eine manuelle Konfiguration erübrigt. Außerdem lassen sich E-Mails und Konten damit verschlüsseln.


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