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Microsofts Patch-Day schließt 18 Sicherheitslücken

Schwere Sicherheitslecks im Internet Explorer 7 und in Office 2007. Am Patch-Day für den Monat Mai 2007 bringt Microsoft – wie erwartet – einen Patch, der ein Sicherheitsloch im Windows Server schließt. Außerdem beseitigt Redmond fünf schwere Sicherheitslücken im Internet Explorer, sieben gefährliche Sicherheitslücken in Microsofts Office-Paket sowie Fehler im Exchange-Server und in Microsofts CAPICOM.
/ Ingo Pakalski
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Das als schwerwiegend eingestufte Sicherheitsloch im Windows Server wurde bereits Mitte April 2007 entdeckt. Und seit rund drei Wochen verbreitet sich ein Wurm, der das Sicherheitsleck ausnutzt. Über das RPC-Sicherheitsloch kann ein Angreifer beliebigen Programmcode ausführen und sich so eine umfassende Kontrolle über ein fremdes System verschaffen. Ein Patch für Windows Server 2000 sowie 2003(öffnet im neuen Fenster) soll den Fehler nun korrigieren.

Mit einem Sammel-Patch für den Internet Explorer(öffnet im neuen Fenster) korrigiert Microsoft gleich fünf unterschiedliche Fehler in dem Browser. Alle fünf Sicherheitslücken erlauben eine Ausführung beliebigen Programmcodes und schlagen auch im aktuellen Internet Explorer 7 zu.

Ein Patch für Microsofts Office-Paket(öffnet im neuen Fenster) kümmert sich um ein Sicherheitsleck bei der Verarbeitung von Zeichnungsobjekten. Diese Fehler stecken auch im neuen Office 2007. Über manipulierte Office-Dateien lässt sich so beliebiger Programmcode ausführen. Diese Folge haben gleich drei Sicherheitslecks in der Textverarbeitung Word, die bei der Analyse von RTF-Dokumenten, beim Streamen von Word-Dateien sowie bei der Verarbeitung von Word-Dokumenten innerhalb eines Arrays auftreten. Ein Patch für Word(öffnet im neuen Fenster) soll diese drei Sicherheitslücken schließen. Word 2007 soll diesen Fehler nicht enthalten.

Mit einem weiteren Office-Patch(öffnet im neuen Fenster) schließt Microsoft drei Sicherheitslücken in der Tabellenkalkulation Excel, wobei auch Excel 2007 betroffen ist. Über alle drei Sicherheitslöcher können Angreifer beliebigen Programmcode ausführen, indem einem Opfer eine entsprechend präparierte Excel-Datei untergeschoben wird. Die Fehler liegen in der Verarbeitung von BIFF- sowie Filter-Datensätzen und im Umgang mit Schriftarten.

Im Exchange Server wurden vier neue Sicherheitslücken entdeckt, die zum Ausführen beliebigen Programmcodes missbraucht werden können. Ein Patch für den Exchange Server 2000, 2003 sowie 2007(öffnet im neuen Fenster) soll diese Sicherheitslöcher schließen. Ein weiterer Sicherheits-Patch(öffnet im neuen Fenster) schließt einen Fehler in Microsofts Kryptografie-API des COM-Modells (CAPICOM), über den Angreifer die Abarbeitung von Zertifikaten zur Ausführung von Code missbrauchen können. Der Fehler soll in allen Microsoft-Produkten stecken, die CAPICOM verwenden.


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