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Intel hilft, Laufzeit von Linux-Notebooks zu verlängern

Programm analysiert Stromverbrauch. Intel hat das Programm PowerTop veröffentlicht, das eine Übersicht über die Programme auf Linux-Systemen gibt, die den Stromverbrauch durch Belastung des Prozessors erhöhen. Die Software gibt dabei auch Tipps zur Optimierung, ebenso wie Intel auf einer Webseite weitere Hinweise zu einzelnen Applikationen gibt.
/ Julius Stiebert
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Seit der Version 2.6.21 unterstützt der Linux-Kernel so genannte dynamische Ticks, wodurch bereits mehr Energie gespart wird, da der Prozessor bei Untätigkeit des Systems für längere Zeit in einem Modus mit niedrigerer Stromaufnahme bleiben kann als auf einem System mit regelmäßigen Ticks. Dennoch gibt es weiterhin genügend Komponenten in einem Linux-System, die die Batterielaufzeit verkürzen. Um diese ausfindig zu machen, hat Intel das Programm PowerTop veröffentlicht, das auf Linux-Notebooks mit Intel-Mobilprozessor eine Analyse durchführt und die Problemquellen auflistet.

Nach der Analyse listet PowerTop nicht nur die Programme auf, die eine längere Zeit im Stromsparmodus verhindern, sondern gibt auch Tipps, wie sich die Probleme beheben lassen. Intel empfiehlt, PowerTop auf einem System mit Linux-Kernel 2.6.21 und aktivierter Tickless-Funktion zu nutzen, wobei das Notebook während der Analyse nicht am Stromnetz hängen soll. Prinzipiell funktioniert PowerTop jedoch auch mit anderen Kernel-Versionen sowie mit 64-Bit-Kerneln, die noch keine dynamischen Ticks unterstützen.

PowerTop ist unter der GNU General Public License (GPL) als freie Software verfügbar(öffnet im neuen Fenster) und wurde von Intel auf der eigens eingerichteten Webseite linuxpowertop.org(öffnet im neuen Fenster) veröffentlicht, die sich dem Thema Stromsparen mit Linux auf Intel-Plattformen widmet. So gibt es hier noch weiterführende Hinweise(öffnet im neuen Fenster) zu einzelnen Applikationen wie Firefox und dem Instant Messenger Pidgin (Ex-Gaim), aber auch zu Intels eigenen WLAN-Treibern. Zusätzlich hat Intel einen IRC-Channel und eine Mailingliste zu dem Thema eingerichtet.


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