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Virtuelles Betriebssystem von Red Hat

Desktops für Computer mit vPro-Prozessoren. Um für Unternehmens-Desktops eine sichere Umgebung zu schaffen, arbeiten Red Hat und Intel gemeinsam an einem "Virtual-Appliance-Betriebssystem" auf Linux-Basis. Dieses dient als Plattform, auf der virtuelle Anwendungen unabhängig vom Desktop-Betriebssystem laufen.
/ Julius Stiebert
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Das virtuelle Betriebssystem wird speziell für Intel-Rechner mit Prozessoren, die die vPro-Technik unterstützen, konzipiert. Damit wird hardwarebeschleunigte Virtualisierung genutzt, um innerhalb des grundlegenden Appliance-Systems weitere virtuelle Anwendungen zu starten.

Dadurch soll sich auch die Verwaltung für die IT-Abteilung erleichtern, insbesondere was den Schutz vor Schadsoftware angeht. Red Hat und Intel wollen das System gemeinsam entwickeln und ein Software Development Kit bereitstellen. Welche Hypervisor genutzt wird, wollte Red Hat auf dem Red Hat Summit in San Diego noch nicht verraten. Allerdings deutete einiges auf KVM - der bereits im Kernel enthalten ist - anstatt auf Xen hin.

Erste Beta-Versionen sollen noch 2007, das fertige System dann 2008 erscheinen. Allerdings gibt es mittlerweile verschiedene Analysen, nach denen auch der Einsatz verschiedener virtueller Umgebungen keinen hundertprozentigen Schutz für das Host-System darstellt.


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