Zum Hauptinhalt Zur Navigation

VMware Workstation 6 bringt neue Funktionen

Software steht für Windows und Linux ab sofort zum Download bereit. VMware hat seine Virtualisierungssoftware für Desktop-Systeme, VMware Workstation, in der Version 6 veröffentlicht. Die neue Version unterstützt unter anderem Windows Vista, mehrere Monitore sowie USB-2.0-Geräte.
/ Jens Ihlenfeld
10 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

VMware Workstation wurde erstmals vor acht Jahren veröffentlicht, die nun sechste Generation der Software wartet unter anderem mit breiter Unterstützung von x86-Betriebssystemen wie Windows, Linux, NetWare, Solaris und FreeBSD auf. Die Architektur des Produkts bietet vollen 64-Bit-Support für bis zu zehn Netzwerkkarten und experimentelle Unterstützung für Zwei-Wege-Virtual-SMP. Zudem kann nun Windows Vista als Gast- oder Hostsystem eingesetzt werden.

VMware Workstation 6 bietet darüber hinaus die Möglichkeit, virtuelle Maschinen so zu konfigurieren, dass mehrere Monitore oder eine Vielzahl an virtuellen Maschinen auf separaten Monitoren angezeigt werden können. Zudem werden USB-2.0-Geräte unterstützt.

Als ein Zusatzprodukt zu VMware Workstation 6 bietet VMware ein "VMware ACE Option Pack" an, mit dem sich zentral administrierbare virtuelle Maschinen aufsetzen lassen. So können virtuelle Maschinen sicher auf mobilen Speichermedien wie etwa USB-Sticks transportiert werden. Die "Physical-to-Virtual-Funktion" (P2V) soll die Erstellung virtueller Maschinen beschleunigen, indem ein physikalischer Computer geklont wird. Auch gibt es einen virtuellen Debugger, um direkt aus einer IDE Fehler in einer virtuellen Maschine zu finden. Nutzer können virtuelle Maschinen auch im Hintergrund laufen lassen, ohne dass das Interface der Software angezeigt wird, und über das VIX API 2.0 sollen sich Tests virtueller Maschinen automatisieren und beschleunigen lassen.

Darüber hinaus bietet VMware Workstation 6 die Möglichkeit, die Ausführungen virtueller Maschinen mit allen Ein- und Ausgaben und Entscheidungen, die auf dem Weg getroffen wurden, exakt zu replizieren. Auf Anforderung kann ein Nutzer so "in der Zeit zurück an den Anfang gehen" mit der Garantie, dass die virtuelle Maschine jedes Mal exakt die gleichen Prozesse durchläuft. Dank des Virtual Machine Interface (VMI) können zudem paravirtualisierte Gastbetriebssysteme, die das VMI nutzen, unter VMware Workstation 6 eingesetzt werden.

VMware Workstation 6 ist sowohl für Linux als auch für Windows ab sofort für 189,- US-Dollar zu haben. Unter vmware.com/go/workstation(öffnet im neuen Fenster) kann die Software heruntergeladen werden.


Relevante Themen